Mittwoch, 4. Februar 2015

[Rezension] Die Rebellin



Sonea lebt auf den Straßen der Stadt Imardin. Als sie eines Tages aus Zorn über die herrschende Magiergilde einen als unverwundbar geltenden Zauberer verletzt, werden die Meister der magischen Künste auf sie aufmerksam. Sie versuchen alles, das Mädchen von der Straße zu finden, bevor ihre unkontrollierten magischen Talente zur Gefahr werden für die Gilde, die Stadt und Sonea selbst...




In Imardin gibt es ein Dreiklassen-System. Ganz unten im System stehen die Bewohner des Hüttenviertels Diebe, Tagelöhner und Bettler. Die Mittelschicht bilden die Handwerker, Händler und Bürger des inneren Stadtrings. An der Spitze des Systems steht die Gilde der schwarzen Magier. 
Sonea aus dem Hüttenviertel hat ungewollt die Aufmerksamkeit der Gilde auf sich gezogen. Nun wird sie gejagt und verfolgt und versucht mit Hilfe ihrer Freunde alles nur mögliche um den Fängen der Gilde zu entkommen.
Das große Lob von allen Seiten über dieses Buch konnte ich in der ersten Hälfte des Buches nur schwer nachvollziehen, da sich Trudi Canavan in dieser sehr viel Zeit nimmt ihre Hauptpersonen und deren "Welt" näher zu beschreiben. Auch die Flucht vor der Gilde selbst wirkte auf mich bisweilen etwas langatmig und daher war ich sehr froh als die Gesichte ab der zweiten Hälfte des Buches an Tempo zunahm. 
Sonea war mir von Anfang an sehr sympatisch. Ein Mädchen aus dem Hüttenviertel, welches seine Freizeit mit Dieben verbringt. Sie ist mutig und selbstbewusst, hat aber auch schwache Momente. Das alles lässt sie sehr authentisch wirken und ich konnte sofort mit ihr fiebern und mitfühlen. Aber auch die anderen Hauptcharaktere Rothen, Cery und Dannyl waren mir von Beginn an sehr sympatisch.
Ebenfalls toll zu lesen waren die wechselnden Sichtweisen der einzelnen Personen. Dadurch konnte man ihren Gedanken noch besser folgen und sich auch besser in sie hinein versetzen. Zudem lockerte dieser Schreibstil das Buch ein wenig auf und ich bin nur so über die Seiten geflogen. 
Ich bin schon sehr gespannt wie es im zweiten Band "Die Novizin" mit Sonea und den anderen weiter gehen wird.

Obwohl mir die erste Hälfte des Buches etwas zu ausführlich und langatmig war, bin ich dennoch der Meinung, dass es sich auf jeden Fall lohnt dieses Buch zu lesen. 







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