Mittwoch, 18. Februar 2015

[Rezension] Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele







Als Katniss erfährt, dass das Los auf ihre kleine Schwester Prim gefallen ist, zögert sie keinen Moment. Um Prim zu schützen, meldet sie sich an ihrer Stelle für die alljährlich stattfindenden Spiele von Panem - in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von den 24 Kandidaten darf nur ein Einziger überleben! Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, wird Katniss in die Arena geschickt, um sich dem Kampf zu stellen. Beiden ist klar, dass sie sich früher oder später als Feinde gegenüberstehen werden. Doch dann rettet Peeta Katniss das Leben...





Die Geschichte spielt in Panem, einem Staat der aus einem Kapitol und zwölf Distrikten besteht. Jedes Jahr finden die sogenannten Hungerspiele statt zu denen jeder Distrikt 2 Tribute (ein Mädchen und einen Jungen) stellen muss. Die Autorin beschreibt hier relativ ungeschminkt wie die Jugendlichen sich im Verlauf der Spiele töten. Das Ganze dient als tödliche Unterhaltung für die Bevölkerung, die offenbar sogar Spaß daran findet. 
Katniss, die Hauptprotagonistin aus Distrikt 12, war mir von der ersten Sekunde an sympatisch. Nach dem Tod ihres Vaters machte sie es sich zur Aufgabe für die Familie zu sorgen und das zeigt sich auch in dem Moment wieder als sie sich freiwillig für die Spiele meldet um ihre Schwester Prim zu schützen. Sie ist mutig und unerschrocken und gibt niemals auf. Das macht sie für mich sehr sympatisch und so ist sie mir nach nur kurzer Zeit sehr ans Herz gewachsen. 
Der zweite Tribut aus Distrikt 12 ist Peeta. Er ist mir zwar auch recht sympatisch, allerdings hätte er für meinen Geschmack etwas tougher und stärker sein können. Er wirkt auf mich manchmal etwas hilflos und verloren. 
Auch die anderen Protagonisten haben tolle Charaktere und besonders die zwei Mentoren von Katniss und Peeta, aber auch Katniss' Stylisten möchte ich hier nicht unerwähnt lassen. Sie alle haben ihre Ecken und Kanten und werden dadurch zu einer wundervollen Bereicherung der Geschichte und man möchte keinen von ihnen missen. 
Die Geschichte selbst ist aus der Sicht von Katniss geschrieben. Dies sorgt für zusätzliche Spannung da zunächst einiges im Unklaren bleibt. Angst, Trauer, Wut, Verzweiflung all das erlebt Katniss und da die Handlung aus ihrer Sicht erzählt wird, nimmt sie den Leser mit auf eine emotionale Achterbahn. 
Einmal angefangen zu lesen, kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen, so sehr wird man von den Geschehnissen gefangen. 




Mit "Die Triubte von Panem - Tödliche Spiele" ist Suzanne Collins eine wundervolle in sich stimmige Dystopie gelungen, die man unbedingt gelesen haben muss. 









Kommentare:

  1. Ich bin der entweder Buch oder Film - Typ, sonst bin ich immer von dem einen oder dem anderen enttäuscht. Bei Tribute von Panem hab ich mit dem Film angefangen, deswegen bleib ich dabei, aber die Bücher sind bestimmt toll!
    Liebe Grüße, Mona von Belle Mélange

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  2. ich LIEBE die Bücherreihe sehr
    mehr als die Filme um ehrlich zu sein
    selten Bücher in einer so schönen Sprache gelesen es macht echt spaß
    danke für den tollen beitrag

    Hoffe du schaust auch mal bei mir vorbei <3
    http://miss-amelyrose.blogspot.de/

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  3. Danke für den tollen Beitrag, bin zurzeit selber dabei mich durch die Bücher zu lesen,
    da mich die filme schon ziemlich umgehauen haben!

    grüße!
    http://hardtocherish.blogspot.de/

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  4. Panem hat mich auch total begeistert und sogar meinem Mann hat die Trilogie gefallen.

    LG Nicole

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