Montag, 27. Juli 2015

[Rezension] Das Geheimnis von Askir - Das erste Horn





Ein verschneiter Gasthof im hohen Norden: Havald, ein Krieger aus dem Reich Letasan, kehrt in dem abgeschiedenen Wirtshaus >>Zum Hammerkopf<< ein. Auch die undurchsichtige Magierin Leandra verschlägt es hierher. Die beiden ahnen nicht, dass sich unter dem Gasthof uralte Kraftlinien kreuzen. Als der eisige Winter das Gebäude vollständig von der Außenwelt abschneidet, bricht Entsetzen aus: Ein blutiger Mord deutet darauf hin, dass im Verborgenen eine Bestie lauert. Doch wem können Havald und Leandra trauen? Die Spuren führen in das sagenhafte untergegangene Reich Askir...





Die Reihe wurde mir von meinem besten Freund schon vor einer Weile sehr stark empfohlen und nun habe ich sie endlich angefangen. "Das erste Horn" stellt den Auftakt der Reihe dar und ich war wirklich positiv überrascht. 
Die Geschichte spielt auf einem verschneiten Gasthof und hat somit nur einen kleinen Schauplatz. Ich hatte zunächst die Befürchtung, es könnte etwas langweilig werden, wenn sich die rund 400 Seiten nur an einem Ort abspielen. Aber das war überhaupt nicht der Fall. 
Die Geschichte erleben wir aus der Ich-Perspektive von Havald. Das war anfangs etwas ungewohnt für mich, aber so kann man die Geschichte gemeinsam mit ihm erleben und sieht alles mit seinen Augen. Das war dann auch wieder sehr spannend mal ein Buch aus dieser Perspektive zu erleben. 
Durch den beengten Schauplatz hält sich auch die Anzahl der Charaktere in Grenzen. Das war aber überhaupt nicht negativ, denn oft wird man mit so vielen neuen Figuren überhäuft, dass man komplett den Überblick verliert. Das war hier somit nicht der Fall. 
Man lernt die Protagonisten nach und nach besser kennen und besonders die bunte Mischung hat mir sehr gut gefallen. 
So gibt es zum einen Havald, einen recht mürrischen Mann, der voller Geheimnisse steckt. Leandra hingegen ist eine Gesandte des Königs und zugleich auch eine mächtige Magierin. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein und ergänzen sich dennoch nahezu perfekt. 
Leider wirken die Figuren ab und an etwas klischeehaft und handeln auch so, was ich schade fand. Dadurch haben sie etwas an ihrer Glaubwürdigkeit verloren. So sind alle Frauen wunderschön und die Männer sind durchweg alle groß und stark. Zudem hat fast jeder eine "Super-Waffe" die ihn unbesiegbar macht, was teilweise die Spannung genommen hat. 


Mit diesem Band wird ein sehr solider Grundstein für eine großartige Reihe gelegt und ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil "Die zweite Legion". Jedoch hoffe, ich dass die Charaktere dann nicht mehr so klischeehaft sind und besser überzeugen können.





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