Sonntag, 5. Juli 2015

[Rezension] Das Licht von Aurora





Sasha, die Parallelwelten für reine Erfindung hielt, findet sich plötzlich in einer solchen wieder. Um einen Krieg zwischen zwei Königreichen zu verhindern, muss sie in die Rolle der Kronprinzessin schlüpfen, die wie vom Erdboden verschluckt ist. Sehr bald fühlt sie sich nicht nur zwischen den verschiedenen Welten hin- und hergerissen, sondern auch zwischen zwei Männern, die beide um ihr Herz kämpfen...





Die Autorin hat mit "Das Licht von Aurora" eine wundervolle Geschichte mit beeindruckenden Parallelwelten erschaffen. Zwischen den beiden Welten gibt es einige Wiedererkennungsmerkmale, aber auch sehr viele Unterschiede, die für Spannung sorgen. Mich hat die Geschichte sehr positiv überrascht, da ich eher eine rosarote evtl. auch kitschige Liebesgeschichte erwartet hatte, nicht aber ein packendes und fesselndes Abenteuer.
Erzählt wird die Geschichte überwiegend aus der Perspektive von Sasha in der Ich-Form. Zeitweise erleben wir das Geschehen aber auch aus der Sicht von Thomas und Juliana, hier aber in der dritten Person. Die Autorin ist sehr um eine ausdrucksstarke Wortwahl bemüht und das zahlt sich auch aus. Ich habe den Schreibstil sehr genossen und bin regelrecht durch das Buch gerast. 
Sasha ist eine sehr sympatische Protagonistin, die man einfach in sein Herz schließen muss. Sie stellt nicht die typische Heldin dar, die alles hinnimmt egal was passiert. Stattdessen hinterfragt Sasha vieles und kämpft immer wieder mit ihrer Erkenntnis um die Parallelwelten. Auch gelegentliche Emotionsausbrüche ihrerseits, waren nicht nur sehr unterhaltsam sondern machen sie realistischer und glaubwürdiger. 
Thomas ist das komplette Gegenteil von Sasha so scheint es. Er ist sehr geradlinig und wirkt bisweilen auch mal etwas steif. Er hat immer ein festes Ziel vor Augen und scheint dieses auch immer zu erreichen. Dennoch hat er das Herz auf dem rechten Fleck und zählt zu meinen Lieblingsfiguren dieser Geschichte. 
So gut mir die Geschichte auch gefällt, leider gibt es auch ein paar Kritikpunkte. Zum einen empfand ich die Liebesgeschichte zwischen Thomas und Sasha anfangs sehr unglaubwürdig. Sie befindet sich gerade mal 3 Tage in der Parallelwelt und hat dennoch schon so starke Gefühle für Thomas, dass sie nicht weiß wie sie jemals wieder ohne ihn leben kann. Das kam mir sehr übereilt und nicht wirklich realistisch vor. 
Desweiteren treffen wir in der Parallelwelt auf Rebellen, genauer gesagt die Liberats. Warum haben sie sich gegründet und was waren ihre Beweggründe? Welche Methoden haben sie? Alles Fragen auf die man leider keine Antwort erhält. Ich hoffe, dass sich das im zweiten Band dann ändern wird und man mehr über die Libertas erfährt. 


"Das Licht von Aurora" ist ein sehr durchschnittlicher Auftakt, bei dem die Autorin mit vielen frischen Ideen eine interessante Geschichte mit beeindruckenden Parallelwelten erschaffen hat. 







1 Kommentar:

  1. hey :D
    Ich freue mich schon total auf das Buch :) So wie du es schreibst scheint es auch genau meinen Geschmack zu treffen :D
    Ich würde auch eher denken das es so eine rosarote Lovestory ist :)
    Das mit der Liebesgeschichte nach 3 tagen, sowas mag ich ja gar nicht, das ist einfach total unglaubwürdig. Man kann sich ja auf den ersten Blick in jemanden verlieben, aber dass das dann gleich so schnell ist und man nicht mehr ohne denjenigen kann finde ich dann etwas schnell.

    Liebe Grüße
    Maddy

    AntwortenLöschen