Dienstag, 8. Dezember 2015

[Rezension] Level 26





Strafverfolgungsbehörden teilen Mörder in verschiedene Kategorien der Bösartigkeit ein: angefangen bei Zufallstätern der Stufe 1 bis hin zu Folterern und Schlächtern der Stufe 25 deren Grausamkeit und Perversivität sich dem normalen Begriffsvermögen entziehen. 

Doch nun ist eine neue Kategorie entstanden. Eine bisher unbekannte Dimension des Schreckens. Und nur eine geheime Elitetruppe weiß davon. Sie hat den Auftrag, die gefährlichsten Killer und Psychopathen der Welt auszuschalten. Bisher gehört nur eine Person in die neue Kategorie. 

SEINE OPFER:                JEDER
SEINE METHODEN:         ALLES, WAS IHM GEEIGNET ERSCHEINT
SEIN ALIAS:                   SQWEEGEL
SEINE EINSTUFUNG:       LEVEL 26




Das Buch habe ich bereits vor einigen Jahren einmal gelesen und damals hat es mir recht gut gefallen. Allerdings kann ich nun nach dem zweiten Mal lesen absolut nicht mehr nachvollziehen warum.
Level 26 ist ein wenig anders als normale Bücher aufgebaut, denn zusätzlich zum Text gibt es immer wieder Links zu einer Homepage zum Buch, auf der man sich dann ergänzend zur Geschichte kurze Filmchen ansehen kann. Leider muss ich hier schon als erste Kritik anbringen, dass diese Videos dieses Mal nur schwer zu finden waren, da die eigentliche Seite gar nicht mehr richtig funktioniert. Das ist für alle, die das Buch das erste Mal lesen mehr als ärgerlich. Ich konnte mich noch vage an ein paar der Filmchen erinnern, habe mich aber dennoch sehr geärgert. 
Auch der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen. Die meisten Sätze enthalten maximal sieben Wörter, alles ist gleich aufgebaut und sehr sehr eintönig dadurch. 
Die Story selbst wirkt teilweise völlig an den Haaren herbei gezogen und sämtlichen Charakteren fehlt es an Tiefgang und Glaubwürdigkeit. Sqweegel, ein Killer, grausamer als alle vor ihm. Tja nur warum? Was macht ihn  zu einem Level 26 und nicht zu einem Level 25? Das erfährt man leider gar nicht und das sind nur zwei der vielen Fragen, die sich einem als Leser stellen, aber nie beantwortet werden. 




Weder Spannung noch Tiefgang sind vorhanden, dafür reichlich viel Hollywood-Action und blutige Szenen. Unter einem spannenden Thriller stelle ich mir definitiv etwas anderes vor. 




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