Samstag, 28. Februar 2015

[Rezension] Abby Lynn - Verschollen in der Wildnis






Im Jahr 1804 war Abby Lynn in London unschuldig verurteilt und nach Australien verbannt worden. Inzwischen hat sie sich jedoch eingelebt in diesem fremden Land und bei der Familie Chandler, die sie damals aufgenommen hatte. Sie und Andrew Chandler, der jüngste Sohn der Familie, haben geheiratet. Eines Tages, als Abby sich auf den Weg zu einer benachbarten Farm macht, findet dieses Glück jedoch ein jähes Ende. Abby wird überfallen und angeschossen. Ein Suchtrupp, der am nächsten Tag nach ihr ausgeschickt wird, findet nur die Spuren des Überfalls. Doch Andrew ist davon überzeugt, dass Abby noch lebt. Eine lange Suche beginnt. 





Auch wenn das Cover schon etwas älter ist und es inzwischen neuere Auflagen gibt, so gefällt es mir dennoch immer noch sehr gut. Der Ausschnitt aus dem Buschland ist passend gewählt. 
Der Schreibstil ist wie bereits in Band 1 flüssig und gut zu lesen. Zunächst wird wie gewohnt alles aus Abby's Perspektive erzählt. Nach dem Überfall allerdings wechselt diese auf Andrew und man erlebt die Geschehnisse nun aus seiner Sicht. 
Eine große Weiterentwicklung der Charaktere bleibt leider aus. Dies mag wohl auch daran liegen, dass bereits bekannte Charaktere nur noch kaum oder sogar gar nicht mehr vorkommen. 
Den Großteil der Geschichte begleitet man Andrew, aber auch hier lässt sich leider keine Weiterentwicklung feststellen. 
Der Autor legt erneut keinen großen Wert auf eine spannende Handlung, dennoch gibt es immer wieder spannende Momente. Im Mittelpunkt dieses Teils steht erneut das Buschland aber auch deren Eingeborene, die Aborigines. So spielt das Verhältnis der Farmer und Ureinwohner eine große Rolle, bei der die Aborigines vor allem Verachtung und Diskriminierung erfahren. 




Band 2 der Abby Lynn Reihe hat mir auch wieder ausgesprochen gut gefallen, jedoch hatte ich ab und an mit ein paar Abschnitten zu kämpfen, die etwas langatmig geschrieben waren. Trotzdem ein absolut empfehlenswertes Buch und eine tolle Weiterführung der Geschichte um Abby.









Donnerstag, 26. Februar 2015

Top Ten Thursday



Es ist wieder Zeit für den "Top Ten Thursday" von Steffi und das Thema heute hat es echt in sich. Ich wusste lange nicht welche Bücher ich nehmen sollte und habe dann zum Glück nach langem Suchen doch noch ein paar gefunden.

Das heutige Thema lautet:

10 Bücher, in denen dir die Wetter- oder Umgebungsbeschreibungen besonders aufgefallen sind. 







Wie sieht es bei euch aus? Was für Bücher habt ihr passend zum Thema in euren Regalen? Haben wir sogar etwas gemeinsam?


Mittwoch, 25. Februar 2015

[Rezension] Märchensommer






Jona Montiniere sitzt tief in der Klemme. Genauer gesagt sitzt sie in Handschellen vor dem Jugendrichter. Die smarte Siebzehnjährige, niemals um eine spitze Bemerkung verlegen, hat weder eine teure Uhr noch ein Diamantarmband geklaut - es war nur ein dämlicher Sweater.
Nach zwölf Jahren in einem Jugendheim soll sie nun "zur Strafe" zu ihrer todkranken Mutter zurückkehren. Schlimmer noch, für die nächsten sechs Wochen muss sie Strafarbeit in den Weinbergen einer ihr unbekannten Tante in Frankreich leisten. 
Ja genau. Jona beschließt, bei der erstbesten Gelegenheit das Weite zu suchen. Durch die unbefangene Herzlichkeit ihrer Gastfamilie spürt sie aber zum ersten Mal das Gefühl von Geborgenheit. 
Und da ist noch Julian, der Krankenpfleger ihrer Mutter. Verspielt, verständnisvoll so bezaubernd süß, dass sie bei seinem Anblick nur noch Schmetterlinge tanzen sieht. 
In seiner Gegenwart fühlt sie alles, wovon sie immer geträumt hat - doch das würde sie ihm gegenüber niemals zugeben.
Am Ende der ersten Woche in ihrem neuen Zuhause fragt sie sich zwei Dinge:
Erstens, wie hat es Julian geschafft, sie nach nur drei Tagen in den Armen zu halten? Und zweitens, wie um alles in der Welt hat er gerade ihre Mutter von den Toten aufgeweckt...?





Auf "Märchensommer" bin ich zunächst durch unsere liebe Katja aufmerksam geworden. Die Autorin war mir bis dahin unbekannt und auch von dem Buch hatte ich zuvor noch nicht gehört.
Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Warum kann ich gar nicht genau in Worte fassen, aber irgendwie stimmt es in sich einfach. Es gibt auch noch ein zweites Cover auf dem ein Pärchen abgebildet ist, das gefällt mir aber deutlich weniger.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr leicht, wodurch das Buch gut zu lesen ist. Die Autorin schafft es eine wundervolle Atmosphäre zu schaffen in der Gefühle, Vertrauen und Liebe zum Tragen kommen. Auch die Charaktere harmonieren wundervoll miteinander.
Da wäre zunächst Jona. Aus ihrer Sicht wird die Geschichte auch erzählt. Jona ist ein siebzehnjähriges Mädchen, welches seit ihrem fünften Lebensjahr im Heim lebt. Sie hat keine richtigen Freunde und durch ihre aufmüpfige, freche Art versucht sie ihre Schutzmauer aufrecht zu erhalten und niemanden an sich ran zu lassen. Durch ihre Lebensgeschichte aber auch ihr Wesen ist mir Jona sofort ans Herz gewachsen.
Auch Julian, der Krankenpfleger, war mir von Beginn an sehr sympatisch. Er schafft es immer wieder durch Jona's Schutzwall zu dringen und ihre liebe Seite zum Vorschein zu bringen. Ich hatte recht schnell bemerkt, dass Julian ein tiefes Geheimnis hütet und hatte auch recht früh eine Vermutung welches dies ist. Und ich lag richtig. Dennoch nahm dies kein bisschen der Spannung.
Das langsame sich näher kommen innerhalb der Familie aber auch zwischen Jona und Julian hat mir besonders gut gefallen. Hier kommen viele Gefühle nach und nach zum Vorschein und man vergisst alles um sich herum. Alles wirkte sehr authentisch und realistisch. Im letzten Teil des Buches hatte ich mehr als nur einmal Tränen in den Augen.
Auch die Beschreibung der Örtlichkeiten und des Weinberges in Frankreich sind der Autorin sehr gut gelungen.




Mit "Märchensommer" ist Anna Katmore eine himmlische Liebesgeschichte gelungen, die ich unbedingt jedem ans Herz legen möchte. Ein absolutes Must-Read!! Eine der besten Liebesgeschichten die ich je gelesen habe!







Dienstag, 24. Februar 2015

Gemeinsam Lesen




"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Asaviel und wird von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher weiter geführt. 


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade Märchensommer und bin auf Seite 59. 

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

NA GROSSARTIG. 

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst)

Da ich erst auf Seite 59 bin kann ich noch nicht so viel sagen. Bis jetzt gefällt mir das Buch sehr gut und ich bin neugierig wie die Zeit bei ihrer Tante für Jona wird. Ich habe die Vermutung, dass es mit Julian nicht ganz so langweilig wird. ;)

4. Mit wem (außer im Netz) tauscht ihr euch noch über eure Leseleidenschaft aus? Habt ihr gleichgesinnte Freunde im Familien- oder Bekanntenkreis?

In meiner Familie bin ich wohl die einzige Leseratte. Meine Mutter liest zwar auch ganz gerne, aber bei weitem nicht so viel wie ich. 

Auch  meine Freunde lesen nicht einmal annähernd so viel aber dennoch gibt es ein paar unter ihnen mit denen man sich immer gut über Bücher austauschen kann. 

Am meisten tausche ich mich daher im Netz mit anderen Bloggern aus^^


Montag, 23. Februar 2015

[Rezension] Refugium







Im 23. Jahrhundert ist die Erde durch Kriege größtenteils zerstört und verstrahlt. Die übrigen Menschen leben zusammen in einer einzigen Millionenstadt in Afrika.

Doch eine genetische Veränderung, mit der einst Soldaten stärker und widerstandsfähiger gemacht worden waren, taucht langsam im Genom einiger Menschen wieder auf und bedroht den mühsam errichteten Frieden. Dieser muss unbedingt erhalten bleiben und dazu ist der Regierung bald jedes Mittel recht...






Scan ist eine von sieben Reinerbigen und mit ihr beginnt die ganze Geschichte. Alle die das Gen tragen werden gebrandmarkt und müssen mit ansehen wie sie mehr und mehr aus ihrem "normalen" Leben vertrieben und ausgegrenzt werden. Die Regierung sieht in ihnen eine Gefahr und so befinden sie sich auf der Flucht in einem Kampf um Leben und Tod...
Das Cover gefiel mir auf Anhieb sehr gut. Die Farbwahl ist gut getroffen und das prägnante Tattoo am Nacken der Frau sticht einem sofort ins Auge. 
Der Schreibstil ist sehr flüssig, wodurch der Roman leicht zu lesen ist. Das Erzähltempo beginnt zunächst etwas langsam, legt aber zum Ende hin deutlich an Tempo zu.
Scan aber auch die anderen Protagonisten waren mir von Beginn an sehr sympatisch. Während man bei Scan ein bisschen über ihre Familie und Hintergründe erfährt, erscheinen die anderen Charaktere etwas oberflächlich und blass. Es gibt mehrere gute Ansätze seitens der Autorin, die dann aber leider nicht weiter ausgeführt werden. So konnte ich zu keinem Charakter eine Bindung aufbauen. 
Die Geschichte selbst war sehr unterhaltend und spannend aber oft auch vorhersehbar. Manche Geschehnisse wirkten zu glatt und ihnen fehlte es an Tiefe. Das Buch hatte meiner Meinung nach keinen wirklichen Höhepunkt, da das Spannungslevel stets gleich war. 
Lediglich überraschend waren für mich am Ende die entstandenen Pärchen, da diese innerhalb der Geschichte nicht zum tragen kamen. 




Ich würde dieses Buch für Genre Liebhaber empfehlen, da ich mich gut unterhalten gefühlt habe. Jedoch muss man Abstriche beim Tiefgang der Ereignisse und Charaktere machen.







Sonntag, 22. Februar 2015

Montagsfrage




In welcher Umgebung liest du am meisten?

Am liebsten und auch am meisten lese ich zu Hause. Das kann dann gemütlich im Bett sein oder aber mit einer kuscheligen Decke auf der Couch.

Im Sommer, wenn es angenehm warm ist, lese ich auch sehr gerne im Schatten eines Baumes im Garten. Da fühl ich mich dann richtig wohl und steh nicht so schnell wieder auf ;)


Und wie geht es euch? Wo lest ihr am meisten?



Liebe Grüße
eure

Samstag, 21. Februar 2015

[Rezension] Mordinstinkt






Es könnte so schön sein an dem idyllischen Waldsee in der Eifel - wäre da nicht die Leiche einer zu Tode geqäulten jungen Frau, die spielende Kinder im Wasser entdecken. Irgend etwas an dem Fall erinnert Kommissar Kurt Laubach an eine ungeklärte Serie vermisster Frauen, die bereits mehrere Jahre zurückliegt. Aber zunächst ist die Gegenwart wichtiger, denn weitere Frauen verschwinden. Darunter befindet sich auch Edith, die Freundin seines ehemaligen Schulkameraden Roger Peters. Laubach und Peters wissen eines nur zu genau: Bleibt der Täter bei seiner bisherigen Vorgehensweise, haben sie nicht mehr viel Zeit, Edith lebend zu finden.




Ich war zunächst aufgrund des Klappentextes sehr gespannt auf die Geschichte und ging daher auch mit recht hohen Erwartungen ans Lesen. Leider wurden die nicht ganz zufriedengestellt. 
Die Geschichte wird aus der Sicht von gleich mehreren Protagonisten erzählt. So lernt man am Anfang viele verschiedene Perspektiven kennen und das Buch beginnt so recht viel versprechend. 
Leider jedoch, sind mir die Charaktere ein wenig fremd geblieben, da sie nicht wirklich ausgebaut werden und man sie nur oberflächlich kennen lernt. Ich konnte mich mit keinem von ihnen identifizieren und auch nicht mit ihnen fiebern. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. 
Obwohl die Handlung viele Möglichkeiten bietet, so war doch einiges vorhersehbar und nur wenige Spannungsmomente gegeben. 
Die Landschaft der Eifel wurde hingegen sehr ausführlich und schön beschrieben und man konnte sich die Umgebung sehr gut vorstellen. Hier merkt man, dass der Autor sich auskennt, da alles sehr authentisch wirkt. Dies ist ein klarer Pluspunkt. Auch der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen, da er einfach gehalten ist. 



Ein Eifel-Krimi, der sich zwar gut lesen lässt, mich jedoch leider nicht ganz überzeugen konnte.






Freitag, 20. Februar 2015

[Rezension] Das Feuer des Mondes






Von dem Wesen, das dich angriff, wird in den Mythen Anmars erzählt. Ein Schattendiener. Er wird dich jagen, solange du lebst. Der Fluch des Raben lastet auf dir. Nur du allein kannst den düsteren Bann brechen!
Erlebe das Fantasy-Spielbuch von Christian und Florian Sußner!
Begib dich auf eine Reise durch unbekannte und gefährliche Lande. Erkämpfe dir den Weg bis zum heiligen Orakel des Fei. Der Schattendiener, Werwölfe und schwarze Feen stellen sich dir in den Weg!
Du musst dich bewähren, um an Ende gegen den finstersten aller Magier bestehen zu können...




Zunächst einmal sollte ich vielleicht erklären, was ein Spielbuch ist, denn um ein solches handelt es sich bei "Das Feuer des Mondes". Spielbücher sind Werke, bei denen der Leser direkten Einfluss auf die Handlung des Geschehens nehmen kann. Spielbücher liest man nicht linear sondern abschnittsweise, abhängig davon welche Entscheidungen man trifft, dem Ergebnis eines Kampfes oder aber auch den Charakterwerten. 
Das Buch ist in drei Kapitel bzw. Bücher unterteilt. Das erste Buch bildet den Anfang und man kehrt auch mehrfach dorthin zurück. Buch zwei und drei sind geschlossene Teilabenteuer zu denen man nach Abschluss nicht mehr zurück kehrt. 
Am Anfang des Buches werden zunächst die Grundregeln erklärt, ehe man sich auf die Reise begibt. Zusätzlich kann man sich noch Karten und einen Spielplan ausdrucken um sich vollständig für das Abenteuer zu wappnen. 
Die Karten wirkten für mich als Neuling zunächst etwas verwirrend, doch nach kurzer Zeit hatte ich mich mit ihnen vertraut gemacht und es hat dann auch gut geklappt.
Zu Beginn muss man sich zwischen zwei Spielstilen entscheiden und das hat mir besonders gut gefallen. So kann man das Buch mehrfach durchspielen und immer wieder neue Wege einschlagen. Außerdem lassen sich so verschiedene Schwierigkeitsgrade wählen, was besonders Neulingen im Bereich Spielbuch den Einstieg erleichtert. Desweiteren enthält das Buch viele Illustrationen, die sich wunderbar in die Geschichte eingefügt und diese ergänzt haben.
Auch sehr wichtig für Spielbücher, ich konnte keinen einzigen fehlerhaften Verweis finden. Alles ist toll strukturiert und funktioniert ohne Probleme. 
"Das Feuer des Mondes" war mein erstes Spielbuch und ich bin total begeistert. Ich hätte auch nie gedacht wie lange man braucht um die Geschichte einmal durchzuspielen. Während man für ein "normales" Buch mit gleicher Seitenanzahl oft nur 1 Tag braucht, so saß ich an diesem Buch knapp 1-3 Wochen daran. Ab und an bin ich gestorben und musste einen Abschnitt von neuem beginnen. Wer nun denkt, dass das bestimmt sehr langweilig wurde, der irrt. Man hat so viele verschiedene Möglichkeiten, dass es nie langweilig werden kann.
"Das Feuer des Mondes" war für mich ein ganz besonderes Leseerlebnis und bestimmt nicht mein letztes Spielbuch.




Obwohl ich mich so manche Male doch sehr verirrt hatte und nicht so recht wusste wohin ich gerade muss, hatte ich sehr viel Spaß mit dem Buch. Ich kann es allen Spielbuch-Fans wärmstens empfehlen, es lohnt sich wirklich!!






Donnerstag, 19. Februar 2015

Gewinnspiel bei Lilly



Gerade habe ich bei der lieben Lilly ein Gewinnspiel zu ihrem neuen Buch entdeckt und möchte euch diese Neuigkeit natürlich nicht vorenthalten. 
Am 06.02 hat Lilly ihren ersten Roman veröffentlicht und seit dem 11.02 gibt es Märchenzauber auch als Printbuch. 

Schaut doch einfach mal vorbei, es lohnt sich :)


Liebe Grüße
eure

Top Ten Thursday



Wieder ist eine Woche vergangen und es ist schon wieder Zeit für den Top Ten Thursday von der lieben Steffi.

Das heutige Thema lautet:

10 Bücher mit einer Blume auf dem Cover



Puh, ein ganz schön kniffliges Thema und ich habe wirklich lange gesucht aber tatsächlich nur fünf Bücher finden können, bei denen eine Blume das Cover ziert. 







Wie geht es euch mit der Aufgabe? Findet ihr zehn Bücher mit einer Blume auf dem Cover? Ich bin gespannt auf eure Vorschläge :)

Mittwoch, 18. Februar 2015

[Rezension] Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele







Als Katniss erfährt, dass das Los auf ihre kleine Schwester Prim gefallen ist, zögert sie keinen Moment. Um Prim zu schützen, meldet sie sich an ihrer Stelle für die alljährlich stattfindenden Spiele von Panem - in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von den 24 Kandidaten darf nur ein Einziger überleben! Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, wird Katniss in die Arena geschickt, um sich dem Kampf zu stellen. Beiden ist klar, dass sie sich früher oder später als Feinde gegenüberstehen werden. Doch dann rettet Peeta Katniss das Leben...





Die Geschichte spielt in Panem, einem Staat der aus einem Kapitol und zwölf Distrikten besteht. Jedes Jahr finden die sogenannten Hungerspiele statt zu denen jeder Distrikt 2 Tribute (ein Mädchen und einen Jungen) stellen muss. Die Autorin beschreibt hier relativ ungeschminkt wie die Jugendlichen sich im Verlauf der Spiele töten. Das Ganze dient als tödliche Unterhaltung für die Bevölkerung, die offenbar sogar Spaß daran findet. 
Katniss, die Hauptprotagonistin aus Distrikt 12, war mir von der ersten Sekunde an sympatisch. Nach dem Tod ihres Vaters machte sie es sich zur Aufgabe für die Familie zu sorgen und das zeigt sich auch in dem Moment wieder als sie sich freiwillig für die Spiele meldet um ihre Schwester Prim zu schützen. Sie ist mutig und unerschrocken und gibt niemals auf. Das macht sie für mich sehr sympatisch und so ist sie mir nach nur kurzer Zeit sehr ans Herz gewachsen. 
Der zweite Tribut aus Distrikt 12 ist Peeta. Er ist mir zwar auch recht sympatisch, allerdings hätte er für meinen Geschmack etwas tougher und stärker sein können. Er wirkt auf mich manchmal etwas hilflos und verloren. 
Auch die anderen Protagonisten haben tolle Charaktere und besonders die zwei Mentoren von Katniss und Peeta, aber auch Katniss' Stylisten möchte ich hier nicht unerwähnt lassen. Sie alle haben ihre Ecken und Kanten und werden dadurch zu einer wundervollen Bereicherung der Geschichte und man möchte keinen von ihnen missen. 
Die Geschichte selbst ist aus der Sicht von Katniss geschrieben. Dies sorgt für zusätzliche Spannung da zunächst einiges im Unklaren bleibt. Angst, Trauer, Wut, Verzweiflung all das erlebt Katniss und da die Handlung aus ihrer Sicht erzählt wird, nimmt sie den Leser mit auf eine emotionale Achterbahn. 
Einmal angefangen zu lesen, kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen, so sehr wird man von den Geschehnissen gefangen. 




Mit "Die Triubte von Panem - Tödliche Spiele" ist Suzanne Collins eine wundervolle in sich stimmige Dystopie gelungen, die man unbedingt gelesen haben muss.