Donnerstag, 11. Februar 2016

[Rezension] Never Knowing






At thirty-four Sara Gallagher is finally happy with her life, but there is one big question that still haunts her - who are her birth parents?

Finally ready to hear the truth, Sara discovers that some questions are better left unanswered: her biological father is an infamous serial killer, a wanted man who has been slaying women every summer for over thirty years. 

And now he knows he has a daughter.

Sara soon realises that the only thing worse than finding out your real father is a killer, is him finding out about you.




Dieses Buch ist bereits das dritte, welches ich von Chevy Stevens lese. Ich liebe ihre Bücher einfach. Englisch habe ich bis dato noch kein Buch gelesen, aber hier dachte ich mir ich versuche es einfach mal. Ich muss sagen, es war recht gut zu lesen und ich hatte keine Verständigungsprobleme, womit ich zunächst gerechnet hatte, da mein Englisch zwar ganz okay aber nicht das Beste ist. 
Im Vergleich zu anderen Werken der Autorin erschienen mir die Charaktere hier etwas ausgefeilter und detaillierter gestaltet. Sara ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen und was sie durchmachen muss ist einfach nur grauenhaft. Nicht nur, dass ihr Vater ein Serienkiller ist, nein er scheint nun auch an ihr ein besonders Interesse zu haben und bedrängt sie mehr und mehr, bis ihr Leben völlig aus den Fugen gerät. 
Über Sara's Vater erfährt man zunächst kaum etwas und er bleibt rätselhaft und unheimlich. Ich hätte mir gewünscht zu Beginn mehr über ihn und seine Hintergründe zu erfahren, beispielsweise warum er mordet. Es wird immer wieder erwähnt, dass er es tut, aber nie warum. Seine Standardantwort ist dann immer "ich muss es tun". Das kommt zig Mal vor und hat irgendwann doch ein wenig genervt, da dieser Satz zwei oder drei Mal auch ausgereicht hätte. 
Die Geschichte selbst ist spannend und nervenaufreibend geschrieben, kommt jedoch ohne großes Blutvergießen aus, was mir gut gefällt. Lediglich zum Ende hin, waren einige Situationen dabei, die mir dann etwas zu konstruiert wirkten. Da hätte sich an so mancher Stelle auch eine realistischere Lösung finden lassen können. 



Auch dieses Mal konnte mich Chevy Stevens wieder fesseln und begeistern, wie ich es bereits von ihr gewohnt bin. Jedes ihrer Bücher ist gelungen und ich kann sie alle uneingeschränkt weiter empfehlen. Für mich ist sie eine der besten Autorinnen in diesem Genre!



1 Kommentar:

  1. Hallo Bettina,
    hört sich richtig gut an - ich scheue mich nur immer vor den englischen Büchern :( sollte vielleicht zum Einstieg ein paar englische Kinderbücher lesen ;-)
    LG, Tanja ♥

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