Montag, 28. März 2016

[Rezension] Evermore - Die Unsterblichen




Als Ever ihm zum ersten mal in die Augen seiht, scheint ihre Welt plötzlich eine andere zu sein. Damen hat etwas, das Ever tief berührt. Seit sie als Einzige schwer verletzt den Autounfall überlebte, dem ihre gesamte Familie zum Opfer fiel, hat sie sich nicht mehr so glücklich gefühlt wie in diesem Augenblick. Aber irgendetwas ist merkwürdig an Damen. Denn seitdem sie dem Tod so nah war, besitzt sie die einzigartige Fähigkeit, die Gedanken der menschen um sie herum hören zu können. Doch nicht so bei Damen: keine Gedanken, nicht der leiseste Ton, nichts. kann es sein, dass Damens Seele tot ist und er schon längst nicht mehr lebt? Aber woher kommen dann die starken Gefühle, die sie beide verbinden?



Die Reihe habe ich vor kurzem bei Arvelle entdeckt, wo man sie als Aktions-Box zu einem recht günstigen Preis erhalten konnte. Ich weiß nicht warum, aber ich konnte mich einfach nicht zurück halten und habe sie kurzerhand gekauft obwohl ich noch nicht einen Band daraus kenne. Nun habe ich also den Auftakt der Reihe gelesen und bereue meinen Kauf bis jetzt nicht. 
Die Handlung ist zwar nichts neues sondern eher eine Mischung aus alt bekanntem, aber dennoch hat mich die Geschichte sehr gefesselt und ich bin nur so über die Seiten geflogen. Hauptfigur ist Ever, die mich ein wenig an Bella aus Twilight erinnert. Sie will um keinen Preis wie ein Prinzesschen beschützt werden, kann manchmal sehr stur und eigensinnig sein. Genauso wiederum zieht sie sich gerne mal zurück und ist lieber für sich, wenn ihr alles zu viel wird und sie Ruhe braucht. 
Damen hingegen wirkt zunächst etwas undurchdringlich und ich wusste nicht recht wie ich ihn einschätzen sollte. Ist er so sympathisch wie er rüber kommt oder ist alles nur Fassade? Im Laufe der Handlung lernt man ihn allerdings besser kennen und bekommt auch einen Einblick in seine nicht gerade einfache Vergangenheit. 
Die anderen Figuren wirken zwar zumeist recht sympathisch, haben mich aber dennoch ein wenig enttäuscht. Ihnen fehlt es eindeutig an Tiefe und sie waren mir zu einfallslos und blass gezeichnet. 
Das Ende hat mir wirklich sehr gut gefallen, da es in sich abgeschlossen ist und keinen Cliffhanger enthält. Man könnte somit den ersten Band auch als Einzelband lesen. 



Ich kann dich Evermore-Reihe bis jetzt nur empfehlen und wenn sie so weiter geht wie sie begonnen hat, wird sie für mich zu einem Must-Read für alle Fantasy-Liebhaber. Es überzeugt nicht nur die Geschichte selbst, sondern auch der sehr angenehme und authentische Schreibstil von Alyson Noel. 





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