Freitag, 25. März 2016

[Rezension] Mit ganzer Seele




Sie kann keine Toten sehen, aber...
Sie spürt, wenn jemand in ihrer Nähe sterben wird. Und dann zwingt eine unbesiegbare Macht sie zu schreiben, so laut sie kann. 

Kaylee kann ihr Glück kaum fassen. Der schärfste Typ der Schule hat sie angesprochen! Nash hat die schönsten braunen Augen, die sie je gesehen hat. Als er sie auf die Tanzfläche zieht, glaubt Kaylee zu träumen. Aber das perfekte Date hat sie sich anders vorgestellt. Erst entdeckt sie ein Mädchen, das scheinbar von einem schwarzen nebel umgeben ist. Dann wird Kaylee übel, und plötzlich lastet eine schreckliche Schwere auf ihr. Um nicht zu schreien, dass die Fensterscheiben zerspringen, rennt sie schweißgebadet raus. Wie peinlich! Nash muss sie jetzt für völlig verrückt halten. Doch seltsamerweise bleibt er ganz ruhig...Am nächsten Tag erfahren sie, dass das Mädchen tatsächlich tot ist. Bald sterben weitere. Und Kaylee ist die Einzige, die weiß, wen es als Nächsten trifft...



Bei "Mit ganzer Seele" handelt es sich um den Auftakt der Soul Screamers - Reihe. Der Klappentext klang für mich sehr vielversprechend und ich habe mich mit großer Freude ans Lesen gemacht. Der Einstieg war auch wirklich sehr gut, da nicht lange um den heissen Brei herum geredet wird, sondern man direkt mitten im Geschehen ist. Leider lässt das Tempo recht bald nach und die Geschichte zieht sich stellenweise doch ein wenig in die Länge. 
Kaylee und Nash waren mir von Beginn an sehr sympatisch und grundsätzlich bin ich der Meinung, dass die Autorin die Figuren gut ausgebaut hat. Jeder hat markante Merkmale. Allerdings hatte ich so manches Mal mit Kaylee meine Schwierigkeiten. Auf der einen Seite wird sie extrem jung dargestellt und auf der nächsten Seite passiert etwas bei dem sie eigentlich zu tiefst betroffen oder geschockt sein müsste, aber sie reißt nur Sprüche, die wohl witzig gemeint sein sollten. Das empfand ich total fehl am Platz. 
Zudem sind mir im Buch einige Passagen aufgefallen, die irgendwie nicht zusammengepasst haben. Zunächst wird erklärt, dass Kaylee ihren Vater seit 8 Monaten nicht mehr gesehen hat und wenige Seiten später sind es plötzlich 1,5 Jahre. In einer anderen Situation ist es Kaylee unangenehm, dass sie bei Nash nur auf dessen Bett sitzen kann und wieder ein wenig später gibt es auf einmal doch noch ein Sofa in seinem Zimmer. 


Trotz einiger Fehler bzw. Kritikpunkte konnte ich das Buch zügig durchlesen und war von der Geschichte auch sehr angetan. Den Folgeband werde ich mir definitiv holen, allerdings hoffe ich dann auf keine Widersprüche und etwas mehr Spannung zu treffen. 





1 Kommentar:

  1. Hey Bettina,

    das Cover erinnert mich irgendwie an Miley Cruise und ihr Lied Wrecking Ball *lach*
    Der Klappentext hört sich wirklich richtig gut an. Schade das dass Buch dann irgendwann nachlässt und es einige Unstimmigkeiten gibt. Mir fällt sowas auch immer sehr schnell auf und mich stört es dann teilweise auch sehr.
    Eine schöne Rezi!

    Liebste Grüße,
    Tinker

    AntwortenLöschen