Montag, 16. Mai 2016

[Rezension] Evermore - Das Schattenland




Niemals wird Ever ihrer großen Liebe Damen nahe sein können. Keine Berührung, keinen Kuss, nicht einmal eine Umarmung darf sie riskieren, sonst wird Damen ihr für immer entrissen werden, und seine Seele wäre auf ewig im Schattenland gefangen. Doch Ever will sich nicht damit abfinden. Irgendwie muss es ihr einfach gelingen, den Bann zu brechen. Als sie sich deshalb der Magie zuwendet, trifft sie unerwartet auf Hilfe: Der lässige Surfer Jude tritt plötzlich in ihr Leben, und es kommt ihr vor, als würde sie ihn schon lange kennen. Während ihre Liebe zu Damen immer komplizierter wird, scheint ihr der Umgang mit Jude umso leichter zu fallen. Ist Damen wirklich der Richtige für sie, oder hält das Schicksal einen anderen Weg für sie bereit?



"Das Schattenland" ist der dritte Band der Evermore-Reihe und ich bin froh, dass ich mit keinen sehr hohen Erwartungen an das Buch heran gegangen bin, ich wäre nur enttäuscht worden. 
Damen hat sich meiner Meinung nach in keine sehr schöne Richtung weiter entwickelt und obwohl er mir in Band eins und zwei noch recht gut gefallen hat, so ist es in diesem Band leider nicht mehr so ganz der Fall. Er war mir zu oft egoistisch in seinen Ansichten.
Jude wirkt sehr geheimnisvoll und unnahbar, weshalb ich ihn noch nicht so ganz einordnen kann. Ich werde einfach nicht ganz schlau aus ihm. 
Sehr gut gefallen haben mir allerdings wieder die Zwillinge, die etwas Pepp rein bringen und mich immer wieder aufs Neue begeistern.
Ever ist mir wie schon im zweiten Band immer noch sehr unsympathisch und ich werde einfach nicht warm mit ihr. Dieses Mal war sie zwar deutlich willensstärker als bislang, allerdings fällt sie ab ca. der Mitte des Buches wieder in ihre übliche Zickerei zurück. Auch werde ich das Gefühl nicht los, dass die Autorin Ever mit Absicht immer wieder extrem dumme Handlungen machen lässt, damit daraus dann der Plot für den Folgeband gesponnen werden kann. Interessante Methode, die allerdings deutlich am Ziel vorbei schießt und nur eines schafft: Langeweile beim Leser. 
Spannung ist zwar ab und an vorhanden, da man aber meist schon im voraus erahnen kann was als nächstes passiert, ist die Spannung dann auch ganz schnell wieder weg.
Der Schluss war dann so wie man es aus den ersten Bänden bereits kennt. Ever begeht einen mega dummen Fehler und dessen Folgen erwarten uns dann in Band vier. Nicht wirklich mein Fall, denn bei jedem Band das gleiche Ende zu kreieren ist irgendwann auch nur noch langweilig.



Alles in allem liest sich der Band sehr schnell, allerdings stellt man am Ende fest, dass er eigentlich unnötig ist und man ihn sich auch hätte sparen können. Es passiert nichts nennenswert interessantes und die Charaktere haben meiner Meinung nach stark abgebaut. Ich hoffe sehr, das Band vier einiges wieder rausreißen kann. 



1 Kommentar:

  1. HI!
    Ich kann es verstehen. Ich habe nach diesem Buch die Reihe abgebrochen, weil es wirklich zu langweilig war.
    Lg Sonja

    AntwortenLöschen