Freitag, 3. Juni 2016

[Rezension] Lana - Schattenbilder



Die achtzehnjährige Lana wächst nach dem Unfalltod ihrer Eltern in einem Internat nahe Boston auf. Ohne jegliche Erinnerung an ihr früheres Leben plagen sie seit der damaligen Tragödie vor acht Jahren immer die gleichen wiederkehrenden Albträume. Als eines Morgens ein mysteriöser Mann ihren Weg kreuzt und sie fortan bedroht, findet sie unerwartet Hilfe bei dem geheimnisvollen Tristan, der als einziger über ihren Peiniger Bescheid zu wissen scheint. Und über ihre wahre Vergangenheit. Mit ihm an ihrer Seite muss sie lernen, an ihre Grenzen zu gehen, bis ein elementarer Kampf gegen die finsteren Mächte der Magie alles ändert...



Auch wenn jetzt vermutlich viele gleich aufschreien, ich konnte mit dem Buch leider nicht viel anfangen. Die Geschichte hat mich nicht wirklich packen können und Lana ging mir einfach nur auf die Nerven. Sie war für mich leider eine so typische weibliche 0815 Protagonisten, die mich zu Tode langweilen. Sie ganz neu in der magischen Welt, entdeckt ihre Kräfte und lernt natürlich suuuper schnell diese einzusetzen. Zudem weiß sie natürlich stets alles besser und braucht nie auf den Rat der anderen zu hören. Das ging mir extrem auf die Nerven. 
Tristan selbst wirkt etwas unnahbar und ich wurde zunächst nicht ganz schlau aus ihm, dennoch ist er mir relativ sympatisch gewesen. 
Die magische Welt und auch die Handlung an sich sind gut ausgebaut und teilweise sehr interessant zu lesen, aber richtig fesseln konnte mich die Story leider nicht. Es gab auch einige Dialoge die sehr einfallslos und öde geschrieben waren, dass ich beinahe jeden Satz schon im Vorfeld wusste. Hier hätte ich mir mehr Kreativität von der Autorin gewünscht. 
Der Abschluss hat mir ganz gut gefallen und dieser Reihen-Auftakt lässt sich auch gut als Einzelband lesen. 
Insgesamt konnte mich die Geschichte leider nicht so recht überzeugen, was hauptsächlich an der Protagonistin Lana und gar nicht an der Story selbst lag. Ich wurde einfach nicht warm mit ihr und das hat mir dann den Lesespaß etwas genommen. 



"Lana - Schattenbilder" hat mir leider nicht so ganz gefallen, dennoch ist es für ein Debüt ein sehr gelungener Reihen-Auftakt, den man als Fantasy-Liebhaber gut lesen kann. 



1 Kommentar:

  1. Schade, mir ging es Leider auch so, deswegen hab ich es damals abgebrochen :/
    Liebe grüße
    Tanja

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