Freitag, 15. Juli 2016

[Rezension] Ruthless



Ruth Carver widerfährt, wovor sich alle fürchten: Ein Unbekannter verschleppt sie in eine abgelegene Hütte in den Bergen. Zuvor hat er schon sechs Mädchen in dieser Hütte gequält, und keines davon hat überlebt. Ruth jedoch ist fest entschlossen, nicht kampflos aufzugeben. Zu Hause haben sie immer alle >>Die Gnadenlose<< genannt. Sie hatten keine Ahnung, wie recht sie damit hatten...



Direkt zu Beginn wird man ohne jede Vorwarnung in die Geschichte hinein geworfen. In rasantem Tempo und ohne Verschnaufpause geht es durch das gesamte Buch hindurch und dabei bleibt es konstant spannend und sehr turbulent. 
Ruth ist eine exzellente Reiterin und hat schon viele Wettkämpfe bestritten. Dabei ist sie extrem ehrgeizig und sehr hart und unerbittlich sich selbst gegenüber. Was ihr geschieht ist einfach nur schrecklich. Ich habe mich selbst immer wieder gefragt, wie ich wohl in ihrer Situation reagiert hätte. Ich bewundere ihre Willenskraft und ihren starken Überlebenswillen, der sie immer weiter antreibt wirklich alles zu geben um diesen Albtraum zu überlegen. 
Probleme hatte ich leider dafür mit dem Schreibstil der Autorin. Die Sätze sind meistens recht abgehackt und und lassen sich nicht flüssig lesen. Irgendwie haben sie meinen Lesefluss gestört. Zur Geschichte hat der Stil allerdings ganz gut gepasst, er ist einfach nur nicht mein Fall. 
Insgesamt erlebt man als Leser einen nervenaufreibenden Wettlauf um Leben und Tod. Mich konnte die Geschichte durchweg fesseln und das Ende hat mir wirklich gut gefallen, da wurde es noch einmal richtig spannend. 



"Ruthless - Die Gnadenlose" ist trotz eines etwas abgehackten Schreibstils ein sehr gelungener Thriller, der an die Psyche geht. Als Leser durchlebt man ein spannendes Katz - und Mausspiel, das unter die Haut geht.





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