Mittwoch, 3. August 2016

[Rezension] BATTLE ISLAND



Als Louisa die Castings für die brandneue TV-Show Battle Island erfolgreich besteht, glaubt sie sich ihrem Ziel ein Stück näher: Mit dem Preisgeld die Therapie ihrer Mutter bezahlen und sie so vor dem sicheren Tod retten. Millionen von Zuschauern werden ihre Suche nach einem Schatz verfolgen, der auf einer von der Außenwelt abgeschnittenen Insel im Atlantik versteckt ist. Doch auch die anderen Kandidaten wollen an das Geld - dazu ist ihnen jedes Mittel recht und so wird aus der Unterhaltungsshow schon bald ein Spiel auf Leben und Tod...


Der Klappentext hat mich sofort begeistert und daher musste das Buch pünktlich zum Erscheinungsdatum Ende Juli bei mir einziehen. Ich liebe Geschichten dieser Art und hatte auf ein spannendes Abenteuer ähnlich wie Panem gehofft. Im Großen und Ganzen wurden meine Erwartungen von Peter Freund auch erfüllt. 
Insgesamt gibt es zehn Teilnehmer in Battle Island und sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Jeder hat seine ganz persönliche Geschichte und einen wichtigen Grund, weshalb er oder sie das Preisgeld unbedingt gewinnen möchte. 
Während mir Lou, Elena und Josh sofort sehr sympathisch waren, konnte ich Sophie überhaupt nicht leiden. Ihr ganzer Charakter und ihre Art sind mir zuwider und obwohl ich ihre Beweggründe warum sie an der Show teilnimmt verstehen kann, kann ich sie überhaupt nicht ausstehen. Neben den Teilnehmern, hat Peter Freund aber auch die Produzenten der Show gut ausgearbeitet. Dabei zeigt sich deutlich, dass diese wie wohl die meisten Produzenten einer solchen Show, nur an guten Einschaltquoten und enormen Einnahmen interessiert sind. Diese versuchen sie um jeden Preis zu erreichen und gehen dabei sogar über Leichen. Ich war teilweise wirklich schockiert wie skrupellos und gewissenlos die Produzenten ihrer Arbeit nachgehen.
Mit dem Einstieg in die Geschichte habe ich mir leider etwas schwer getan, da die Geschichte viele Zeitsprünge hat. Mal befindet man sich auf der Insel bei Tag acht der Show, dann wechselt das Geschehen plötzlich wieder zu einem Zeitpunkt Wochen bevor Battle Island überhaupt gestartet hat. Mit der Zeit werden diese Sprünge allerdings weniger und die zeitlichen Abstände liegen näher beieinander, womit ich dann recht gut klar gekommen bin.
Obwohl die Geschichte insgesamt recht spannend verlaufen ist, gab es für mich keine großen Überraschungen. Oftmals wurden Dinge aufgelöst oder enthüllt, die ich schon vor einigen Seiten vermutet habe. Das war für mich allerdings nicht weiter schlimm und ich hatte dennoch viel Spaß beim Lesen. 
Lediglich eine Sache hat mich doch etwas gestört und das geschieht Richtung Ende des Buches. Der Höhepunkt der Story sowie auch die Aufklärung einiger Ereignisse wirkten mir etwas zu konstruiert und von zu vielen Zufällen begleitet. Hier wäre durchaus mehr Potenzial in der Umsetzung vorhanden gewesen. Trotz allem hat mir "Battle Island" sehr gut gefallen. 


"Battle Island" ist ein facettenreicher Abenteuerroman, der es schafft die Inhalte einer solchen TV-Show sehr realitätsnah rüber zubringen. Leider gibt es ein paar kleine Kritikpunkte zu Beginn und gegen Ende. Dennoch konnte mich die Geschichte packen, da sie viel Unterhaltung und Spannung zu bieten hat. 





1 Kommentar:

  1. Ich habe leider bei der Hälfte aufgegeben. Konnte mich absolut nicht begeistern.

    Liebe Grüße,
    Svenja

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