Freitag, 12. August 2016

[Rezension] Iron Witch - Das Mädchen mit den magischen Tattoos



Donna ist ein Freak. Eine Außenseiterin. Das zumindest behaupten ihre Mitschüler. Seit einem Angriff der Dunklen Elfen vor Jahren ist sie gebrandmarkt mit Tätowierungen voller Magie aus Silber und Eisen, die sie vor anderen versteckt. Als eines Tages die aus Faerie vertriebenen und Unheil stiftenden Dunklen Elfen zurückkehren, muss Donna sich entscheiden. Wird sie ihren besten Freund retten und dafür eines der größten Geheimnisse der Welt verraten?


Donna ist keine normale 16-jährige und wird von ihren Mitschülern als "Freak" bezeichnet. Ihr Hände sind mit magischen, silbernen Tattoos übersät und um diese zu verstecken trägt sie immer lange Handschuhe. Während die anderen in ihrer Klasse deswegen sehr gemein zu ihr sind, so hat sie zumindest in Nav einen guten, ja sogar ihren besten Freund gefunden. Er hinterfragt die Tatsache mit den Handschuhen nicht groß und zeigt insgesamt sehr viel Verständnis für Donna. Leider hat er trotz seiner hohen Bedeutung nur eine kleine Rolle in der Geschichte und ich hätte mir gewünscht, er würde mehr in den Vordergrund rücken. 
Xan wirkt zunächst wiederum sehr mysteriös und geheimnisvoll. Es fällt schwer ihn zu durchschauen. Schnell merken Donna und er jedoch, dass sie mehr gemein haben als sie zunächst angenommen hatten. 
Die Geschichte ist bis auf wenige Tagebucheinträge von Donna in der dritten Person geschrieben. Diese vereinzelten Einblicke in Donnas Seelenleben empfand ich als sehr wichtig, da man sich so besser in sie und ihre Gedanken hinein versetzten kann. Mir hat es geholfen ihr Handeln oftmals leichter nachvollziehen zu können. 
Das Buch beginnt zunächst ein wenig schleppend, aber mit der Zeit gewinnt es an Tempo und gewinnt deutlich an Spannung. Zum Schluss wartet noch ein Cliffhanger auf den Leser, allerdings möchte ich dazu nichts weiter verraten. Insgesamt hätte ich mir mehr magische Elemente usw gewünscht, diese Thematik kam mir bislang noch ein wenig zu kurz. Ansonsten hat mir dieser Reihenauftakt recht gut gefallen. 


Der erste Band der Iron Witch - Reihe hat mich zwar nicht von den Socken gehauen, aber dennoch hatte ich Spaß beim Lesen. Die Geschichte hat durchaus Potenzial und ich hoffe stark, dass man in den weiteren Bänden mehr über die magische Welt und die Orden erfährt und so offene Fragen geklärt werden. 



1 Kommentar:

  1. Hallöchen nochmal,

    wenn ich schon einen Rückbesuch auf deinem Blog mache, dann wollte ich wenigstens ein wenig mehr Stöbern. *hehe* Das Cover von diesem Buch hat mich geradezu magisch angezogen, aber es ist Schade, wenn das Cover magischer ist als der Inhalt des Buches selbst. Die Idee scheint gut zu sein, aber anscheinend wurde Potenzial verschenkt. Schade, aber tolle Rezi! c:

    Ganz liebe Grüße
    Leni =)

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