Samstag, 10. September 2016

[Rezension] Goddess of Poison - Tödliche Berührung



Twylla ist gesegnet. Die Gätter haben sie dazu auserwählt, einmal die Frau des Kronprinzen zu werden und an seiner Seite das Land zu regieren. Aber die Gunst der Götter hat ihren Preis: Unter Twyllas Haut fließt giftiges Blut. Wer bei der Königin in Ungnade fällt, den muss Twylla mit ihrer Berührung töten. 
Nur Lief, ihr neuer Wächter, blickt hinter Twyllas Fassade aus Angst und Pflichterfüllung und erkennt das Mädchen, das sie in Wahrheit ist. 
Doch die Wahrheit kann gefährlich sein und die Grundfesten eines ganzen Landes erschüttern...


Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut und war umso glücklicher, als ich es bei vorablesen.de gewonnen hatte. Ich konnte es gar nicht abwarten, das Buch in den Händen zu halten. Nun nachdem ich es gelesen habe, lässt es mich leider mit gemischten Gefühlen zurück. 
Twylla hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen und ich konnte ihr Dilemma in dem sie steckt gut nachvollziehen. Auf der einen Seite möchte sie ihre Pflicht erfüllen, auf der anderen Seite setzt es ihr enorm zu, dass sie Menschen töten muss, egal aus welchem Grund diese bei der Königin in Ungnade gefallen sind. 
Sowohl der Prinz, als auch Lief Twyllas neuer Wächter konnten mich wiederum nicht wirklich überzeugen, da sie stellenweise sehr klischeehaft dargestellt sind. Zudem bildet sich zwischen den dreien eine Art Dreiecksbeziehung und die kann ich langsam gar nicht mehr sehen. In gefühlt jedem zweiten Fantasyroman findet sich eine solche und die Thematik ist für mich langsam so ausgekaut wie ein alter Kaugummi. Es läuft am Ende ja doch meist auf das Gleiche hinaus. 
Das Setting konnte mich allerdings wieder überzeugen und die Welt mit ihren drei Königreichen, Wäldern usw sind wirklich toll ausgebaut von Melinda Salisbury. Zu Beginn des Buches ist auch eine Karte der Königreiche abgebildet, wodurch man einen noch besseren Überblick erhält. 
Insgesamt hat mir die Geschichte schon ganz gut gefallen, jedoch haben einige Kritikpunkte, wie eben einige Charaktere und ein Teil der Auflösung der Geschichte, dafür gesorgt, dass ich nicht komplett begeistert bzw. überzeugt bin. Das Ende konnte mich einfach nicht zufrieden stellen und ich hätte mir etwas ganz anderes als Ausgang gewünscht. 


"Goddess of Poison - Tödliche Berührung" weißt eine sehr gut durchdachte Handlung und ein fabelhaftes Setting auf, wobei die Geschichte zum Ende hin leider nicht mehr ganz überzeugen konnte. Insgesamt ist es dennoch ein schönes Werk für Fantasyliebhaber. Aufgrund einiger Kritikpunkte bekommt das Buch von mir allerdings nur eine durchschnittliche Bewertung.


Kommentare:

  1. Huhu, Bettina!

    Meine Rezi zu dem Buch erscheint morgen, aber ich habe genauso gewertet wie du. Mich hat das Cover eindeutig mehr vom Hocker gerissen als der Inhalt. Das Setting gefiel mir auch gut, aber die Story war dann doch etwas langatmig. Schade.

    LG und einen schönen Sonntag,
    Claudia :)

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  2. Ahoy Bettina,

    ich hatte mit dem Buch viel Spaß, da es mich nicht nur gut unterhalten, sondern auch oft überrascht hat, gerade bezüglich Twyllas "Gabe"...

    Sicherlich kein Buch für jedermann, da es recht ungewöhnlich ist, aber mir hat´s gefallen :)


    Ich lasse dann mal frech meinen Link und liebste Grüße da, Mary <3
    http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2016/09/goddess-of-poison-todliche-beruhrung.html

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