Montag, 28. November 2016

[Kurz-Rezension] Der Schatten des Windes



Unaussprechliche Geheimnisse, unglückliche Lieben und dramatische Schicksale vor dem Hintergrund des Barcelona der 50er Jahre: Zu spanischen Klängen und dem Gemurmel der nächtlichen Großstadt entführt das Hörspiel in die geheimnisvolle Welt der Bibliotheken und vergessenen Bücher. Auf der Suche nach Julián Carax, dem geheimnisumwitterten Autor, verlieren sich die Schritte Daniels im undurchschaubaren Labyrinth der verwinkelten Gassen und verlassenen Paläste. Und nur eines ist sicher: Diese Geschichte wird nicht nur Daniel ein Leben lang begleiten...



"Der Schatten des Windes" wurde mir schon mehrfach von Freunden empfohlen und nun durfte das Werk endlich als Hörspiel bei mir einziehen. Während ich Hörbücher schon öfter hatte, so handelt es sich hierbei um mein erstes Hörspiel. 
Ganz besonders begeistert haben mich die verschiedenen Sprecher zu denen u.a. auch Matthias Schweighöfer zählt. Auch die Musik war einfach perfekt gewählt und harmonieren derart wunderbar miteinander, dass man das Gefühl hat, selbst mitten in den Gassen von Barcelona zu stehen.
Auf die Geschichte möchte ich im Einzelnen nicht eingehen, da ich sonst zu viel vorweg nehme. Ich finde den Einstieg allerdings sehr gelungen, denn dort begleiten wir Daniel gemeinsam mit seinem Vater zum Friedhof der vergessenen Bücher. Jeder der diesen zum ersten Mal betrifft, darf sich ein Buch aussuchen und Daniel Wahl ändert sein Leben für immer. 
Das Hörspiel hat nur eine Gesamtlänge von 2 Stunden und 34 Minuten und daran merkt man deutlich, dass der Inhalt sehr zusammengefasst wurde. Das war für mich dann stellenweise auch ein wenig problematisch, da ich das Buch selber noch nicht kannte. Ich hatte oft Schwierigkeiten die Personen zu unterscheiden oder richtig einordnen zu können, weshalb es mir manchmal schwer viel der Geschichte folgen zu können.



Also Ergänzung zum eigentlichen Buch würde ich das Hörspiel auf jeden Fall weiter empfehlen, aber wenn man (so wie es bei mir der Fall war) die Geschichte noch gar nicht kennt, ist es schwer der ganzen Geschichte zu folgen. Viele Passagen aus dem Buch fehlen, die für mich vermutlich einiges leichter verständlich gemacht hätten. 



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