Samstag, 5. November 2016

[Rezension] Geliebte der Nacht


Beim Verlassen eines Nachtclubs wird die Fotografin Gabrielle Maxwell Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Sechs Jugendliche töten einen Mann und saugen ihm das Blut aus. Doch die Polizei schenkt ihr keinen Glauben. Erst der gut aussehende Kommissar Lucan Thorne scheint Gabrielle ernst zu nehmen und verdreht der jungen Frau gehörig den Kopf. Gabrielle ahnt nicht, dass Thorne in Wahrheit ein Vampir ist...

Die Grundidee dieser Reihe ist nicht neu. Eine sterbliche Frau, die keine Ahnung davon hat, dass Vampire tatsächlich existieren, verliebt sich in einen attraktiven Mann, der genau dieser Rasse angehört. Neu jedoch ist die Herkunft der Vampire, da sie alle einer Alienrasse angehören, die vor langer Zeit auf die Erde kam. Auch sind sie keine Untoten sonder normale Lebewesen. Die Ideen finde ich sehr originell und auch gut umgesetzt. 
Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen, denn sie enthält eine gute Mischung aus Action, Spannung, Humor und auch die Erotik kommt nicht zu kurz. 
Lediglich von Lucan war ich ab und an ein wenig genervt. Ständig wird wiederholt bzw. deutlich gemacht wie stark Lucan ist und dass er seinem Verlangen nach Gabrielle nicht nachgeben darf. Das häufige Hin und Her war einfach zu viel des Guten und dadurch hat Lucan leider ein paar Sympathiepunkte bei mir verloren. 
Gabrielle hingegen mochte ich sehr gerne. Sie hat eine sehr ruhige Art an sich, lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen und liefert Lucan ordentlich Kontra, was er auch dringend nötig hat. 


Der Reihenauftakt ist sehr gelungen und kann auch mit einigen neuen Elementen aufwarten, wodurch er sich von ähnlichen Geschichten abhebt. Obwohl mir Lucan noch nicht so richtig sympathisch ist, bin ich darauf gespannt wie die Geschichte zwischen ihm und Gabrielle fortgesetzt wird, weshalb ich auf jeden Fall den nächsten Band lesen möchte. Für Vampir-Fans würde ich die Reihen definitiv weiter empfehlen!


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