Mittwoch, 12. April 2017

[Rezension] Codex Alera - Die Elementare von Calderon


Alera ist das größte Reich, das die Menschen je errichtet haben. Durch die Macht seiner Elemente und der Ritter, die diese beherrschen, regieren Wohlstand und Stabilität. Doch in der Hauptstadt schmieden die Fürsten ihre Intrigen, und ein Bürgerkrieg steht kurz bevor. Da fallen die brutalen Marat mit ihren riesigen Bestien in Alera ein, und die Aufmerksamkeit aller richtet sich auf das Calderon-Tal - und auf Tavi, der dort nicht nur um sein Leben kämpft, sondern um die Sicherheit Aleras!

Codex Alera ist nicht mein erstes Werk Jim Butcher. Da mir sein Schreibstil früher nicht so ganz zugesagt hat, war ich etwas unsicher, ob mir dieser Reihenauftakt gefallen könnte. Und tatsächlich wurde ich sehr positiv überrascht. 
Während Amara und Tavi die beiden Hauptprotagonisten sind, gibt es neben ihnen noch eine Vielzahl weiterer Figuren, die ebenfalls eine bedeutende Rolle in der Geschichte spielen. Für mich war es sehr erfrischend, dass das Hauptaugenmerk nicht nur auf den Hauptfiguren liegt, sondern auch andere Charaktere Raum für ihre Rolle bekommen. Dabei machen nicht nur die Guten Spaß, sondern auch die Bösen haben mir wirklich gefallen und sie sind allesamt wunderbar ausgearbeitet.
Jim Butcher erfindet mit seiner fantastischen Welt das Rad nicht neu, aber dennoch gibt es einige interessante Aspekte, wie z.b. die Kräfte der Helden. Dabei bedienen sich die Menschen den verschiedenen Elementen und haben Elementare, die ihnen sowohl im Alltag als auch in einer großen Schlacht zur Seite stehen. Aber nicht nur die Kultur der Aleraner, sondern auch die der Marat faszinierte mich von Beginn an. Angelehnt ist die Welt dabei an das alte Rom und nicht wie in den meisten Fantasyromanen an das Mittelalter. Auch diese Abwechslung wirkte auf mich erfrischend und war mal wieder etwas Neues. 
Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die sich zum Ende hin bündeln und in einem spannenden Höhepunkt gipfeln. Dabei erlebt man die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, wodurch man die Figuren und ihre Hintergründe noch besser kennen lernen kann. Der Schluss ist zwar in sich geschlossen, allerdings hinterließ er bei mir das Gefühl, dass dies nur der Beginn von etwas sehr großem ist und ich freue mich daher schon sehr auf den nächsten Band der Codex Alera Reihe. 

"Die Elemente von Calderon" ist ein mehr als gelungener Reihenauftakt, bei dem definitiv Suchtgefahr besteht. Dieser Band liefert ein mitreisendes Abenteuer, welches einen soliden Grundstock für eine epische Fantasy-Sage liefert. Ich bin begeistert!!!


Kommentare:

  1. Hey Bettina =)
    Ich weiß noch, wie irgendwann mal für dieses Buch bei dir abgestimmt habe :D
    Ich fand es auch mega, und bin froh, dass es dir auch so gut gefällt.
    Band 2 fand ich auch mega, der Rest liegt zum Glück noch vor mir =)
    Übrigens ist sein anderer Reihenauftakt, "Windjäger", auch mega cool :-D

    LG ♥
    Anna

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    1. Hi Anna,

      Windjäger hat mir leider damals gar nicht gefallen. Daher war ich zu Beginn auch bei Codex Alera skeptisch, aber das wiederum find ich einfach nur spitze!!

      LG
      Bettina

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  2. Guten Morgen!

    Oh ja, das Buch und die ganze Reihe ist einfach großartig!!! Ich hab sie super gerne gelesen und mir danach gleich auch Windjäger von ihm geholt! Leider lässt da der zweite Band auf sich warten ...

    Allerdings gibts ja noch die ewig lange Reihe "Harry Dresden" von ihm, die möchte ich auch gerne anfangen, allerdings brauch ich da noch ein bisschen Anschub, denn da gibts wirklich schon viele Bände *lach*

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Hey,

      leider war Windjäger damals so gar nicht meins.

      Alles Liebe
      Bettina

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