Montag, 29. August 2016

[Rezension] Nightfalls - Du kannst dich nicht verstecken



Sandra hat alles. Ein Traumhaus mitten in der Natur. Einen Mann, der sie auf Händen trägt. eine 15-jährige Tochter, ihr großes Glück. Doch dann beginnt ein Alptraum: Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein, schlagen ihren Mann brutal nieder und nehmen sie und ihre Tochter gefangen. Draußen tobt ein Schneesturm. Es gibt keinen Ausweg. Schon gar nicht für Sandra. Denn sie kennt einen der Männer - und wollte ihn um jeden Preis vergessen. 



Mir fällt der Einstieg gerade schwer, da ich nicht so recht weiß wie ich meine Meinung und Gedanken in Worte fassen soll. Ich widme mich zunächst einmal den Charakteren.
Die Tochter der Familie wiederum war mir sehr sympatisch und ich war erstaunt wie gefasst sie mit der Situation umgehen konnte. Ihre Mutter wiederum wirkte oftmals weit weniger gefasst, wobei sie ja auch einen der Täter kennt. Sehr tapfer empfand ich auch den Vater, der jede Sekunde kämpft und nicht aufgibt egal wie ausweglos die Situation auch scheint.
Die beiden Angreifer haben mir wiederum überhaupt nicht gefallen. Sie stellen leider nur einfallslose klischeehafte Sterotypen dar.
Ich war von Beginn an sehr gefesselt von der Geschichte und habe mich von Anfang bis Ende gut unterhalten gefühlt. Dennoch muss ich leider sagen, dass mir einige Punkte besonders im Nachhinein betrachtet so gar nicht gefallen haben. 
Einige Fluchtversuche sind wirklich gerade zu haarsträubend konstruiert und daher nicht wirklich glaubwürdig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand in einer solchen Situation derartiges unternehmen würde. Auch eine Szene gegen Ende mit dem Hund wirkte auf mich nicht sonderlich realistisch und das Ende war mir etwas zu perfekt gestaltet. 



"Nightfalls - Du kannst dich nicht verstecken" ist ein Thriller den man eher als Krimi bezeichnen könnte. Insgesamt lässt sich sagen, dass man dieses Buch zwar gut lesen kann, aber auch nichts verpasst wenn man es nicht tut. 



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