Montag, 30. November 2015

[Rezension] Merlin - Wie alles begann






Als Namenloser macht er sich auf, das Rätsel seiner Herkunft zu lösen - und entdeckt auf der verzauberten Insel Fincayra seine wahre Identität. Die Geschichte der Jugend jenes weisen und mächtigen Magiers Merlin, den wir heute aus der Artussage kennen. 



Diese Merlin-Reihe von T.A. Barron hat mich bereits schon vor vielen Jahren sehr begeistert. Nun hatte ich wieder einmal Lust sie zu lesen und sie gefällt mir immer noch ausgesprochen gut. 
T.A. Barron hat einen sehr leichten und einfach gehaltenen Schreibstil, passend zum Jugendbuch-Genre, in den die Reihe sich eingliedern lässt. Mir ist beim Lesen aufgefallen, dass mir dieser Stil damals besser gefallen hat und er mir nun, da ich einige Jahre älter bin fast schon zu einfach gestrickt ist. Das ist aber wohl Geschmackssache. 
Inhaltlich hat mich die Geschichte jedenfalls genauso begeistern können wie damals. Wir begleiten Merlin durch seine Vergangenheit auf der Suche nach sich selbst und dabei erleben wir auch wie er schlussendlich zu seinem so bekannten Namen "Merlin" findet. 
Der Auftakt der Reihe hat mir sehr gut gefallen, da man zunächst einmal Fincayra und auch einige seiner Bewohner kennen lernt. Diese sind natürlich nicht nur alle von guter, sondern eben auch von böser Natur. Dem Leser wird hier eine Vielzahl an Figuren, Tieren und Charakteren gefunden, die wirklich Freude macht und vor allem auch Lust aufs Entdecken und Erforschen. 
Das Buch selbst enthält am Ende eine Übersicht über alle drei Teile, in die die Geschichte gegliedert ist, sowie eine Auflistung aller einzelner Kapitel. Ebenso findet sich sowohl am Anfang, als auch am Schluss des Buches eine Karte von Fincayra auf der alle wichtigen Plätze eingetragen sind, wodurch man als Leser einen guten Einblick erhält wo Merlin und seine Freunde sich zum jeweiligen Zeitpunkt der Geschichte gerade aufhalten. 




Diese Gesichte ist für mich ein klares MUSS für alle Merlin-Fans, da man hier einmal nicht seine überall bekannte Geschichte mit Arthus erfährt, sondern eben einen Einblick in seine Kindheit bzw. Jugendzeit bekommt. 



Sonntag, 29. November 2015

[Rezension] Ugly - Verlier nicht dein Gesicht






Tally kann ihren 16. Geburtstag kaum erwarten, denn dann steht die Schönheitsoperation an, die für alle in diesem Alter vorgesehen ist. Endlich wird sie sich von einer abstoßenden Ugly in eine attraktive Pretty verwandeln und in New Pretty Town leben, wo sie sich um nichts mehr kümmern muss - außer darum, möglichst viel Spaß zu haben. 
Doch Tallys Freundin Shay sträubt sich gegen die Opertation. Sie will nicht, dass andere bestimmen, wie sie aussieht - oder wie sie ihr Leben führt. Als Shay deswegen aus der Stadt flüchtet, lernt Tally eine neue Seite der heilen Pretty-Welt kennen, und die ist nicht besonders schön! Denn die Behörden stellen sie vor eine furchtbare Wahl...



Ugly stellt den Auftakt dieser dystopischen Reihe dar, der aus vier Bänden besteht. Hier möchte ich allerdings noch erwähnen, dass der vierte Band eher einen Ableger darstellt und nicht zur eigentlichen Reihe dazu zählt. In "Ugly" lernen wir nach und nach eine Welt kennen, bei der ich mich immer wieder gefragt habe, ob sich unsere Gesellschaft womöglich auch einmal in eine ähnliche Richtung entwickeln wird. 
Begeistert haben mich in diesem Band aber nicht nur die dystopische Welt, sondern vor allem die Charaktere. Sie alle sind sehr facettenreich und auch abwechslungsreich gestaltet und es hat mir viel Freude gemacht mehr über die einzelnen Figuren und ihr Leben zu erfahren. 
Besonders interessant war für mich Tally, die unbedingt eine Pretty werden möchte und sich nichts mehr wünscht als endlich hübsch zu sein. Während der Geschichte entwickelt sich Tally sehr spannend weiter und stellt ihre heile Welt mehr und mehr in Frage und versucht mehr über die verschiedensten Hintergründe heraus zu finden. Nach und nach blickt sie so hinter die perfekte Fassade ihrer "heilen" Welt. 
Shay hat mir ebenfalls von Anfang an sehr gut gefallen und ich empfand es sehr faszinierend, dass sie so ganz anders ist als Tally und sich nicht in bestimmte Gesellschaftsvorstellungen hinein zwängen lässt, sondern eben ihren eigenen Kopf und ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche hat. Sie ist wirklich mutig und kämpft für ihre Ziele und gibt einfach alles. Leider habe ich aber im Verlauf der Geschichte mehr und mehr den Bezug zu ihr verloren. Woran das genau liegt kann ich aber ganz ehrlich gar nicht sagen. 
Der Schluss des ersten Bandes lässt einige Fragen offen und endet zudem an einer sehr spannenden Stelle, weshalb ich nun sehr neugierig auf den zweiten Band "Pretty" bin. 



"Ugly" ist ein wirklich lesenswerter Auftakt dieser dystopischen Reihe und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Bände. Als Dystopie-Fan muss ich hier unbedingt die volle Punktzahl geben und kann diese Geschichte allen Fans dieses Genre nur wärmstens empfehlen!! 




Freitag, 27. November 2015

[Rezension] Während du stirbst






Drei Dinge gibt es über Jessica Gold zu wissen: Sie ist neunundzwanzig Jahre alt, sie hat eine Knopfphobie, und sie wurde entführt. Von einem Fremden, der sie zwölf Tage lang in seiner Wohnung gefangen hält, sie mit perfiden Grausamkeiten quält, sie angekettet in einer Hundehütte am Fuß seines Bettes schlafen lässt. Und jeden Tag überreicht er seinem Opfer ein Geschenk - eines grausamer als das nächste -, bis Jessica am zwölften Tag sicher weiß: Der Mann wird sie töten. Doch Jessica hat ein Geheimnis, von dem niemand etwas ahnt...



Bereits der Anfang der Geschichte hat mich komplett gefesselt und ich konnte nicht schnell genug lesen. Jessica meldet sich hier zu Wort, in dem sie schildert, dass sie wahrscheinlich bereits tot sein wird wenn man die Geschichte zu Ende gelesen hat. Das hat meine Neugier sofort geweckt und ich wollte unbedingt herausfinden ob sie wirklich stirbt oder nicht vielleicht doch überlebt. 
Die Entführung und auch die Gefangenschaft sind zwar nicht extrem brutal geschrieben, sorgen aber dennoch für ordentlich Gänsehaut und gehen sehr unter die Haut. Wie Jessica gefangen gehalten wird und was der Mann ihr alles antut ist definitiv nichts für schwache Nerven. 
Jessica's Verhalten konnte ich zu jeder Zeit nachvollziehen und ich wohl nicht anders gehandelt bzw. reagiert. Vermutlich wäre ich allerdings weniger gefasst gewesen als sie. 
Die Gedankengänge des Mannes waren teilweise sehr verwirrend und zugleich schockierend für mich. Mit der Zeit lernt man aber besser zu verstehen wieso er so ist, wie er ist.
Und dann wäre da noch Jessica's Geheimnis, welches bereits im Klappentext angekündigt wird. Ich bin fast geplatzt vor Spannung und habe den ganzen Text danach abgesucht ob sich irgendwo ein Hinweis darauf finden wird. Allerdings Fehlanzeige. Und als das Geheimnis dann endlich gelüftet wurde, war es als würde eine Bombe platzen. Ich hätte mit allem, wirklich allem gerechnet, aber nicht damit und war wirklich sprachlos. 
Die Geschichte enthält viele Wendungen und Überraschungen mit denen man nicht wirklich rechnet und die Spannung bleibt die komplette Handlungen über aufrecht erhalten. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite in meinen Bann gezogen. 



Dieses Debüt von Tammy Cohen hat mich mehr als nur begeistert und der Psychothriller hat seinen Namen wirklich verdient. Spannung ohne Ende, überraschende Wendungen und tolle Protagonisten! Ein rundum perfekter Thriller. 



Donnerstag, 26. November 2015

Mittwoch, 25. November 2015

[Rezension] PAOL - Das Mysterium der Päpstin






Ein Mordanschlag auf den Heiligen Vater, ein Bombenanschlag an eine alte Kirche in Rom, ein evakuierter Vatikan - und zwei Spezialisten. 

Der Kampf gegen einen alten Feind beginnt: Illuminati. David McDaniels und die Agentin Kate versuchen in einem Wettlauf gegen die Zeit, ein altes Geheimnis zu lösen. Eine Verschwörung gegen die Katholische Kirche. Können Sie das Geheimnis lüften, bevor Illuminati es tut?




Das Buch habe ich vor kurzem bei einer Verlosung des Autors auf lovelybooks.de gewonnen und habe mich sehr aufs Lesen gefreut, da ich allgemein gerne über die Illuminati lese und mich der Klappentext neugierig gemacht hat. 
Der Einstieg in die Geschichte war zunächst ein wenig holprig für mich, da ich mich an den Schreibstil erst gewöhnen musste, aber nach wenigen Kapiteln hatte ich kein Problem mehr damit. Die Kapitel sind allgemein sehr kurz gehalten und es findet immer wieder ein Perspektivwechsel statt. So kann mich sich sehr leicht in die verschiedensten Personen hineinversetzen und das Geschehen aus mehreren Blickwinkeln verfolgen. 
David McDaniels ist ein recht gelungener Protagonist, der mir von Beginn an sehr sympatisch war. Er ist eine Kämpfernatur und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen oder verunsicher, allerdings war er mir manchmal fast ein wenig zu tough. 
Aber auch Kate ist toll gezeichnet und ebenfalls sehr sympathisch. Sie und David ergänzen sich toll und sind ein klasse Team auf der Jagd nach den Illuminati. 
Ebenfalls begeistern haben mich die vielen historischen Fakten und Schauplätze, die der Autor mit in die Geschichte einfließen lässt. Man merkt wie viel Mühe er sich mit seinen Recherchen gemacht hat und es macht viel Freude immer mehr über Rom und seine Vergangenheit zu erfahren. 
Am Ende des Buches findet sich zudem ein Reisetagebuch, in dem Daniel Allertseder uns auf eine sehr humorvolle Art und Weise von seiner Romreise berichtet. Das war für mich noch ein klasse Extra und ich musste mehrfach mehr als nur Schmunzeln. 



Ein gelungener Thriller, auf der Jagd nach den Illuminati, bei dem ich nur so durch die Seiten geflogen bin. 



Dienstag, 24. November 2015

Gemeinsam Lesen



"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Asaviel, die von Schlunzenbücher weitergeführt wird.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?  

Ich lese nun "Während du stirbst" von Tammy Cohen und bin auf Seite 1/410.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Es kann gut sein, dass ich schon tot bin, wenn Sie das hier zu Ende gelesen haben. 

(Ist irgendwie ein cooler Anfang, oder?)

3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden. (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst)

Da ich das Buch erst noch anfange und bislang genauso viel kenne wie ihr, nämlich den ersten Satz kann ich noch nicht wirklich etwas zum Inhalt sagen ;)
Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und neugierig auf die Story gemacht. In der Geschichte geht es um Jessica, die 29 Jahre alt ist und eine Knopfphobie hat. Sie wird entführt und gequält und bekommt jeden Tag von ihrem Peiniger ein Geschenk, eines grausamer als das nächste. Irgendwie hat mich das mega neugierig gemacht und so bin ich sehr gespannt was es mit diesen Geschenken auf sich hat. 

4. Wie würdest du mit den Charakteren deiner aktuellen Lektüre zurecht kommen, wenn diese plötzlich real wären und wie würden deine Freunde sie aufnehmen?

Tja, da ich die Charaktere noch nicht kenne kann ich da jetzt nicht viel dazu sagen. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der Entführer besser das weite suchen sollte. ;)

Montag, 23. November 2015

Montagsfrage





Gab es dieses Jahr für euch ein Buch/Bücher, das/die ihr als totalen Flop bezeichnen würdet?


Leider muss ich sagen, dass es diesen Jahr tatsächlich den ein oder anderen Flop gab. 
Zum einen war das Totenhaus von Bernhard Aichner. Die Story hat mir nicht gefallen und sämtliche Handlungen und auch das komplette Verhalten sowie der Charakter, der Hauptfigur waren überhaupt nicht mein Fall und ich musste mich durch das komplette Buch regelrecht durchquälen. Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es definitiv abgebrochen.
Ein weiterer Flop war für mich Der Thron der Finsternis von Peter V. Brett. Das Buch umfasst ca. 1000 Seiten, wobei die eigentliche Story auf gut 200 Seiten auch erzählt gewesen wäre. Der komplette Rest ist eine Mischung aus Besprechungen und Teepolitik und war für die Geschichte nicht nur unnötig sondern auch sterbenslangweilig. Ich war extrem enttäuscht von diesem vierten Band.
Weitere Bücher die mir ebenfalls gar nicht gut gefallen haben, waren zum Beispiel Butchers Crossing und Highland Fever, deren Geschichte und Charaktere mich sehr enttäuscht zurück gelassen haben. 


Hattet ihr dieses Jahr Bücher, die ihr als totalen Flop bezeichnen würden und wenn ja welche?


Liebe Grüße
eure

Sonntag, 22. November 2015

[Rezension] Mythos Academy - Frostkuss





>>Mein Name ist Gwen Frost. Sobald ich einen Menschen berühre, sehe ich seine Erinnerungen und seine Vergangenheit vor mir - alles, was er erlebt oder gefühlt hat. Ich kenne seine geheimsten Wünsche und Sehnsüchte...
Doch diese Gabe ist ein Fluch. Wenn der Kerl, den ich küsse an eine andere denkt. Oder wenn ein Mädchen ermordet wurde, und ich die Einzige bin, die ihren Mörder kennt...<<




"Frostkuss" stellt den Auftakt der Academy-Reihe dar, die aktuell aus sechs Bänden besteht. Dieses Buch war schon sehr sehr lange auf meiner Wunschliste, viel zu lange. Aber endlich nun habe auch ich die allerorts beliebte Reihe begonnen. 
Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Gwen Frost. Gwen ist eine sehr gelungene Protagonistin und ich habe mich ihr sofort verbunden gefühlt. Als Außenseiterin, die zudem auch noch neu an der Academy ist hat sie es nicht leicht, dennoch lässt sie sich nicht unterkriegen, ist mutig und stark, aber auch sensibel und zuweilen sehr neugierig. 
Ebenfalls gut gefallen haben mir Daphne und Logan, die beide eine recht große Nebenrolle einnehmen. Beide machten zunächst keinen sehr sympathischen Eindruck, aber so langsam kann man hinter ihre Fassade blicken und lernt man sie erst mal näher kennen muss man sie einfach gern haben. Zumindest bei Daphne geht es mir so, bei Logan bin ich gespannt, wie er sich weiter entwickeln wird, da er diesen Band noch sehr geheimnisvoll auf mich gewirkt hat. 
Jennifer Estep lässt viele geschichtliche Aspekte rund um verschiedene Götter und Mythologien einfließen ohne dem Leser das Gefühl zu geben er sitze in einem Geschichtsunterricht. Die Umsetzung war wirklich klasse und spannend gestaltet und es hat mir richtig viel Spaß gemacht, immer tiefer in die Welt rund um die Academy einzutauchen. Ich freue mich schon sehr auf "Frostfluch", den zweiten Band der Reihe und hoffe er wird mich genauso begeistern wie der Auftakt der Reihe. 




Ein rundum gelungener Auftakt zur Academy-Reihe, der Lust auf mehr macht und mich sehr begeistert hat. Die Handlung ist spannend und lässt einem keine Minute zum durchschnaufen und wird durch interessante Charaktere und eine ganz besondere Kulisse perfekt abgerundet. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir an alle Fantasy-Fans!




Samstag, 21. November 2015

[Rezension] Der Augensammler





Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Leichen fehlt jeweils das linke Auge. 

Bislang hat der >>Augensammler<< keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt...



Dieses Buch ist mein zweiter Fitzek gewesen und hat mich genauso begeistert wie der Letzte und ich freue mich jetzt schon auf das nächste Buch dieses Autors. Seine Bücher machen einfach immer extrem viel Spaß beim Lesen und man ist bis zu letzt gefangen von der Handlung und kann das Buch nicht aus der Hand legen. 
"Der Augensammler" beginnt höchst ungewöhnlich, nämlich mit dem Epilog und der letzten Seite. Das war zunächst sehr ungewohnt für mich, aber im Laufe der Geschichte erfährt man den genaueren Sinn dahinter. Diesen möchte ich allerdings nicht vorweg greifen, da sonst ein Teil der Spannung verloren gehen würde. 
Während Zorbach mir sofort sympathisch war und ich sein Handeln mit Spannung verfolgt habe, machte Alina zunächst einen sehr geheimnisvollen Eindruck auf mich und ich habe mich mehrfach gefragt welche Rolle sie in dieser Story spielt. 
Das ganze Buch über habe ich selbst fleißig mitgefiebert auf der Suche nach dem Täter und meine Vermutungen und Gedanken unzählige Male wieder verworfen. Mir ist es bisher noch nie passiert, dass ich derart im Dunklen getappt bin und mich so oft habe verwirren lassen. Dadurch blieb die Spannung bis zu letzt erhalten und genau das liebe ich so sehr an solchen Thrillern!
Besonders beeindruckt hat mich der Aufwand und die vielen Mühen, die Sebastian Fitzek sich bei seinen Recherchen zum Thema Blindheit gemacht hat. Diese ganze Arbeit spürt man in dem Buch und sie hat sich wirklich gelohnt. 
Es gibt bereits auch eine Fortsetzung zu "Der Augensammler" und zwar "Den Augenjäger". 



Wieder einmal schafft es Fitzek seinen Leser zu überraschen und von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Ein rundum perfekter Psychothriller.