Posts mit dem Label ivi werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label ivi werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 10. März 2018

[Rezension] Das dunkle Herz

© Quellenangabe 
https://www.piper.de/verlag/unsere-verlage/ivi

Während einer Gedenkfeier für ihren verschwundenen Bruder wird Anna schwarz vor Augen, und sie erwacht am Rande einer verlassenen Wüstenstadt. Als alle Versuche scheitern, Kontakt zu ihren Eltern aufzunehmen, sucht sie in der Stadt nach Antworten und stößt auf weitere Ankömmlinge, unter ihnen der junge Nick. Bald entbrennt ein Kampf ums Überleben, sowohl mit ihrer unwirtlichen Umgebung als auch unter den Gestrandeten selbst. Während die Spannungen eskalieren und es sogar zu Toten kommt, findet Anna plötzlich Hinweise auf ihren Bruder - ist es möglich, dass er noch lebt? Als sie der Spur folgen, stoßen Nick und sie auf ein furchtbares Geheimnis, dass dieser Ort und seine Bewohner hüten: das dunkle Herz. Und plötzlich geht es um weit mehr, als nur um ihre eigenes Schicksal!


Das dunkle Herz hat mich diese Woche als Rezensionsexemplar erreicht und ich möchte an dieser Stelle dem Verlag dafür danken, ich habe mich sehr darüber gefreut!

Die vierzehnjährige Anna steht mitten in der Kirche an der Seite ihres Vaters, als sie sich nur einen Wimpernschlag später plötzlich, mitten in einer riesigen Wüste wiederfindet. Für ihr aller meistert sie die Situation wirklich gut und ich glaube jedem von uns würde es erst einmal schwer fallen sich mit dieser neuen Lage zu arrangieren. 
Schnell findet Anna heraus, dass sie nicht die einzige Gestrandete ist. Dabei treffen nicht nur viele Nationalitäten und unterschiedliche Altersstufen, sondern auch verschiedene Charaktere aufeinander und nicht alle sind sympathisch oder gar freundlich eingestellt. Daher ist Ärger vorprogrammiert. 
Dieses Aufeinandertreffen und der weitere Verlauf wurde sehr glaubwürdig dargestellt und ich kann mir gut vorstellen, dass es sich auch tatsächlich so zutragen könnte.

Die Wüstenstadt, die gesamte Umgebung und besonders die Halle (dazu möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten), werden von dem Autor sehr detailliert beschrieben und ich hatte alles genau vor meinen Augen. Wasser ist in der Wüste ja bekanntlich knapp und das ist hier nicht anders. Bald schon gibt es zwei Gruppen, die um ihr Überleben kämpfen und denen dabei so ziemlich jedes Mittel recht ist. 

Und als wäre all das nicht schon schlimm genug, bekommt Anna in dieser Wüste auch noch eine versteckte Nachricht von ihrem Bruder, die sie zunächst aus dem Konzept bringt. Sie versucht Nachforschungen anzustellen und heraus zu finden, was mit ihrem Bruder los ist und ob sie ihm überhaupt noch helfen, ihn wieder sehen kann. Dabei kommt sie dem Geheimnis um das dunkle Herz immer näher. Was es damit auf sich hat und die weiteren Folgen kann dabei wirklich niemand erahnen...

Der Abschluss war für mich einfach perfekt, in sich stimmig und er hat wirklich gut zur gesamten Geschichte gepasst. Dabei ist auch noch Raum für eine Fortsetzung offen und ich würde mir wirklich wünschen, dass es einen zweiten Band gibt. 


Lukas Hainer schafft es geschickt, den Leser in seinen Bann zu ziehen und liefert dabei die perfekte Mischung aus Spannung und eindringlicher Atmosphäre. "Das dunkle Herz" ist eine überaus raffinierte Geschichte und ich hatte einige großartige Lesestunden. 



Vielen Dank an ivi für das Rezensionsexemplar!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit ivi und enthält Werbung für "Das dunkle Herz" von Lukas Hainer.

Freitag, 29. Dezember 2017

[Rezension] Wintersong

© Quellenangabe:  
https://www.piper.de/verlag/unsere-verlage/ivi

Die 18-jährige Liesl hat früh gelernt, de Nacht zu fürchten, in der das alte Jahr stirbt. Sie ist mit der Sage um den faszinierenden wie schrecklichen Erlkönig aufgewachsen, der in jener Nacht auszieht, um ein Mädchen zu stehlen und es zu seiner Braut zu machen. Als ein unheimlicher, gut aussehender fremder auftaucht und Liesls Schwester entführt, wird Liesls schlimmste Befürchtung wahr. Ihr bleibt keine andere Wahl, als dem Erlkönig in sein dunkles Reich zu folgen, denn nur sie kann ihre Schwester noch retten...


Bereits als ich dieses Cover zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich sofort, dass ich das Buch unbedingt haben muss. Dabei kannte ich zu dem Zeitpunkt den Klappentext noch gar nicht. Der weiße Hintergrund, auf dem die Silhouette einer Frau zu sehen ist und dazu die leuchtend roten Beeren. Das Cover ist ein wahrer Blickfang und eine Augenweide. 

Innerhalb von zwei Tagen hatte ich "Wintersong" zu Ende gelesen und es fällt mir schwer die richtigen Worte zu finden, um meine Eindrücke zu beschreiben. Irgendwie ist diese Geschichte ganz anders als andere Jugendbücher. Vom Genre her würde ich "Wintersong" zwischen Fantasy und historischem Roman einordnen, es ist eine Mischung aus beidem und diese ist der Autorin wirklich gelungen.
Bereits nach nur wenigen Seiten war ich von dem Setting und dem Schreibstil so sehr in Bann gezogen worden, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. 

Neben historischen und fantastischen Elementen spielt aber auch die Musik eine große Rolle. Ich bin davon total begeistert und habe diese Einflüsse sehr genossen, da ich Musik über alles liebe und selbst Klavier spiele. Es ist nicht schlecht ein wenig Grundkenntnisse über die Musik zu besitzen, da auch einige Fachbegriffe vorkommen. Zur Not kann man diese allerdings hinten im Buch auch Nachlesen. Ich kannte alle Begriffe und hatte somit keinerlei Probleme den Gesprächen zu folgen.

Die Figuren sind allesamt sehr vielschichtig gezeichnet und gut ausgearbeitet. Es gibt auch nicht einfach nur die "Guten" und die "Bösen", sondern jede Figur hat ihre eigene Geschichte und Vergangenheit, die es verdient beachtet zu werden. 

Zum Ende hin wird es noch einmal richtig spannend und als ich die letzte Seite beendet und das Buch geschlossen hatte, saß ich erst einmal ein paar Minuten da und musste es das Ganze verarbeiten. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und hoffe, dass wir nicht mehr zu lang auf diese warten muss.

Für mich ist "Wintersong" das Jugendbuch 2017 und ich bin sprachlos. Man erlebt die Geschichte zweier Menschen, die durch die Musik miteinander verbunden sind. Hinzu kommt eine einzigartige Atmosphäre, Schmerz und Liebe und ein wenig Poesie. Für mich ist dieses Buch ein grandioses Meisterwerk und ich empfehle es von Herzen gerne weiter. 


Mittwoch, 11. Januar 2017

[Rezension] Magisterium - Der Weg ins Labyrinth

© Quellenangabe: https://www.piper.de/verlag/unsere-verlage/ivi

Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium. Der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule in die Lehre gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen...


Bislang konnte mich Cassandra Clare mit ihren Werken leider so gar nicht überzeugen, mit dieser Reihe wollte ich ihr daher noch einmal eine Chance geben. Große Erwartungen hatte ich jedoch keine. Daher war ich wirklich positiv überrascht über dieses Buch, denn der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und ist sehr angenehm. Vergleichbar mit Harry Potter ist das Werk meiner Meinung nach nicht, auch wenn ich öfter von derartigen Äußerungen gehört habe. Es gibt eine Parallelen, aber dennoch kann Magisterium mit Harry Potter nicht mithalten. Man sollte hierbei auch noch anmerken, dass das Buch für Jugendliche geschrieben wurde und daher viele Situationen entschärft dargestellt werden.
Callum finde ich als Hauptfigur sehr interessant. Er ist nicht, wie für Helden oftmals üblich, frei von Fehlern und perfekt in allem; im Gegenteil er hat sogar eine Behinderung an seinem Bein und humpelt. Eine solche Eigenschaft für den Helden einer Geschichte ist ungewöhnlich, aber eine doch sehr spannende Abwechslung. Leider wird sehr oft erwähnt warum Call aufgrund seiner Beeinträchtigung die ein oder anderen Dinge nicht tun kann und er jammert häufig herum. Mir war es irgendwann etwas zu viel des Guten und ich hoffe in den Folgebänden wird dies ein wenig zurück geschraubt. 
Die Nebenfiguren sind wiederum sehr einfach gestrickt, wodurch man sie sehr schnell in gut und böse einteilen kann. 
Sehr gelungen wiederum finde ich das Setting und System der Zauberschule. Als Handlungsort ein Höhlensystem zu wählen ist etwas Neues für mich gewesen und ich kann mir gut vorstellen, wie bedrückend und einengend man sich dort zu Beginn der Ausbildung fühlen muss, so ganz ohne Tageslicht. Ebenfalls ungewohnt ist die Tatsache, dass es keine Klassen im herkömmlichen Sinn gibt, sondern die Schüler in Gruppen unterrichtet werden. Dabei gibt es auch keinen Lehrplan, den alle Lehrer einhalten müssen, jeder entscheidet selbst wie und in was er seine Schüler unterrichtet. Dabei durfte man die unterschiedlichsten Methoden kennen lernen, wobei sich nicht alle Lehrer beliebt gemacht haben ;)
Gegen Ende wird es noch einmal richtig spannend und einige Ereignisse haben mich wirklich überrascht, da ich niemals so mit ihnen gerechnet hätte. Auf die Fortsetzung bin ich nun jedenfalls schon sehr gespannt. 


Die Geschichte hat mir im Vergleich zu anderen Werken von Cassandra Clare recht gut gefallen, wobei man keine originellen Handlungen oder Figuren erwarten sollte. Dennoch hat die Reihe Potenzial, weshalb ich den nächsten Band auf jeden Fall lesen werde. Besonders das Setting finde ich großartig gewählt.



Sonntag, 17. Juli 2016

[Rezension] Artikel 5

© Quellenangabe: 
https://www.piper.de/verlag/unsere-verlage/ivi


Wer nach Einbruch der Dämmerung sein Haus verlässt, Bücher liest oder uneheliche Kinder zeugt, wird im Amerika der Zukunft hart bestraft. Denn die Moralmiliz versklavt mit ihren totalitären Gesetzen die Bürger der Vereinigten Staaten. Die 17-jährige Ember hat deshalb ein Leben in Deckung gewählt - doch trotz aller Schutzmaßnahmen wird plötzlich ihre Mutter verhaftet. Sie hat gegen Artikel 5 der Morastatuten verstoßen, weil sie nicht mit Embers Vater verheiratet war. In einer Besserungsanstalt für Mädchen wehrt sich Ember gegen Hass, Gewalt und fanatische Moralisten. Und sie muss ihre Mutter retten - doch dazu braucht sie ausgerechnet die Hilfe des Soldaten der sie verhaftet hat...



Mit "Artikel 5" hat die Autorin einen sehr düsteren aber vor allem gelungenen Auftakt zu einer dystopischen Reihe geschaffen. Die Gesellschaft und das Leben im Amerika der Zukunft sind sehr erschreckend und realistisch gestaltet. Meinen Geschmack hat die Dystopie auf jeden Fall getroffen. 
Ich finde schon den Gedanken daran, dass man keine Bücher mehr lesen darf gruselig. Aber auch Händchen halten oder Umarmungen auf offener Straße sind verboten und werden umgehend bestraft. 
Ember Miller lebt gemeinsam mit ihrer Mutter in mitten dieser Gesellschaft, in ständiger Angst. Während man sie zunächst als ängstliches kleines Mädchen kennen lernt, so entwickelt sie sich im Verlauf der Geschichte mehr und mehr zu einer kämpferischen jungen Frau. Ihre Entwicklung hat mir gut gefallen. 
Chase soll wohl relativ brutal und kalt rüber kommen, allerdings wird diese Wirkung nicht ganz erreicht. Auf mich hat er ziemlich sympatisch gewirkt und bei weitem nicht so böse wie er erscheinen soll. 
Der Spannungsbogen zieht sich konstant durch das gesamte Buch durch. Immer wieder wird man überrascht und nichts scheint zu sein wie man zunächst denkt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Am Ende bleibt nachdenklich zurück und ich bin schon jetzt sehr gespannt auf den zweiten Band. 


"Artikel 5" ist eine Dystopie genau nach meinem Geschmack. Eine düstere Atmosphäre und eine Gesellschaft, deren Form gar nicht mal so unwahrscheinlich ist. Für mich zählt dieses Buch als Must have für alle Dystopie-Fans.


Vielen Dank an ivi für das Rezensionsexemplar!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit ivi und enthält Werbung für "Artikel 5" von Kristen Simmons.