Sonntag, 24. März 2019

[Leselaunen] Eine lange Woche geht vorbei


Hey meine Lieben, 

"Leselaunen" werden von der lieben Trallafitti geleitet. Schaut doch mal vorbei, jeder ist herzlich eingeladen mitzumachen :)



Aktuelle Bücher
     




Gestartet bin ich die Woche mit Verbrechen, bei dem ich noch die letzten Kurzgeschichten gelesen habe. Danach habe ich direkt Schuld weggesuchtet. 

Die restliche Woche habe ich mich dann Monsterjäger gewidmet, welches ich heute noch beenden werde. Bei dem Buch habe ich direkt wieder gemerkt, warum Richard Schwartz mein Lieblingsautor ist :D



Momentane Lesestimmung

Ich hätte zwar schon Lust zu lesen, nur leider hat mir diese Woche komplett die Zeit dafür gefehlt. 



Und sonst so? 
Blogkram

Diese Woche sind 5 Beiträge (Leselaunen ausgenommen) online gegangen: 


Gemeinsam Lesen

Neuerscheinungen im April
Rezension | Finsterwald | Judith Winter
Rezension | Verbrechen | Ferdinand von Schirach
Rezension | Schuld | Ferdinand von Schirach



Zitat der Woche


In Büchern liegt die Seele aller vergangenen Zeiten.



Mitten aus dem Leben

Gestern habe ich mich wieder meinem Aquarium gewidmet und einen großen Wasserwechsel vorgenommen. Außerdem habe ich noch zwei neue Pflanzen eingesetzt und einen Wassertest vorgenommen. Bis auf einen Wert passt langsam alles und bald dürfen dann endlich die ersten Fische einziehen.



Wie war denn eure Woche?


Alles Liebe
eure

Samstag, 23. März 2019

[Kurz-Rezension] Schuld

© btb-verlag.de

Ein Ehemann quält jahrelang seine junge Frau. Ein Internatsschüler wird fast zu Tode gefoltert. Ein Ehepaar verliert die Kontroller über ihre sexuellen Spiele. Ein Mann wird wegen Kindesmissbrauchs angeklagt. Leise, aber bestimmt stellt Ferdinand von Schirach die Frage nach der Schuld des Menschen.


Bei "Schuld" handelt es sich um einen weiteren Kurzgeschichten-Roman von Ferdinand von Schirach. Auch dieses Mal lässt uns der Autor an einigen seiner spektakulärsten Fälle teilhaben. 

Diese Erzählungen machen wieder einmal deutlich wie ungerecht es in unserer Welt oftmals zugeht. Manche Verbrecher kommen ungeschoren davon, während andere Opfer ewig auf Wiedergutmachung oder Rache warten müssen. 

Die Geschichten der Menschen haben mich teilweise sehr berührt, wohl gerade auch deswegen, weil einem immer wieder bewusst wird, dass es sich hier um keine Fiktion handelt, wie bei einem Thriller oder Krimi, sondern um "echte" Menschen mit echten Schicksalen. 

Obwohl das Buch mit rund 200 Seiten recht dünn ist, muss man doch immer wieder eine Pause einlegen, um das Gelesene verarbeiten zu können. Es ist keine leichte Lektüre, die man mal schnell zwischendurch liest. Nein, für dieses Buch sollte man sich Zeit nehmen um wirklich alle s begreifen und erfassen zu können.


Mit "Schuld" konnte Ferdinand von Schirach mich wieder einmal begeistern. Ich freue mich schon sehr auf weitere Werke dieser Art von ihm. 


Freitag, 22. März 2019

[Kurz-Rezension] Verbrechen

© piper.de

Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er - lakonisch wie ein Raymon Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht.


Bei diesem Roman handelt es sich um eine Reihe Kurzgeschichten, in denen Ferdinand von Schirach in anonymisierter Form von einigen seiner Fälle erzählt. 

Wie immer ist der Schreibstil des Autors komplett wertfrei, wodurch der Leser geradezu gezwungen wird, sich voll und ganz auf seine eigenen Emotionen, Gedanken und Eindrücke zu verlassen, um sich ein Urteil zu bilden.

Für mich war es nicht das erste Buch von ihm, allerdings haben mir die anderen bislang deutlich besser gefallen, weshalb es heute ein wenig Punktabzug gibt. Insgesamt habe ich mich allerdings auch bei diesen Kurzgeschichten gut unterhalten gefühlt. Ich glaube nur thematisch hat er dieses Mal nicht ganz meinen Geschmack getroffen, aber das kann ja auch nicht immer der Fall sein. 


Eine hochinteressante Sammlung diverser Fälle, die deutlich machen, dass Täter oftmals auch Opfer sein können. Klare Leseempfehlung!