Dienstag, 31. Oktober 2017

Gemeinsam Lesen #84



"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Asaviel, die von Schlunzenbücher weitergeführt wird.




1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 

Ich lese aktuell "Hex" von Thomas Olde Heuvelt und bin auf Seite 118/423.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

In den drei Wochen, die auf den Laternentest folgten, machten die Jungs von AugenAuf: Predigen aus dem Hexennest beachtliche Fortschritte bei ihrem Vorhaben, genug wissenschaftliche Beweise zu sammeln, um mit Black Spring nicht nur an die Öffentlichkeit zu gehen, sondern das Ganze auch noch zu einem viralen Hit werden zu lassen. 

(Woooow wenn das nicht mal der längste Satz im ganzen Buch ist :D)

3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden. (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst)

Tja, keine Ahnung ehrlich gesagt was ich bislang zu dem Buch sagen soll. Auf der einen Seite klingt das Thema super und spannend und ist einfach mal was anderes, aber auf der anderen Seite werde ich mit der Geschichte einfach nicht warm. Die Seiten ziehen sich wie Kaugummi und ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung woran das eigentlich genau liegt. 

4. Welches Buch, das genau deinem Genre entspricht, oder von deinem Lieblingsautor geschrieben wurde, hat dich maßlos enttäuscht?

Da muss ich erst mal ein wenig überlegen ehrlich gesagt. Was mich auf alle Fälle sehr enttäuscht hat war der vierte Band der Dämonen-Reihe von Peter V. Brett. Das ist gerade zumindest das erste Buch von dem ich nicht nur ein bisschen, sondern wirklich sehr enttäuscht war. 

[Rezension] Das Original

© Quellenangabe: 
https://www.randomhouse.de/Verlag/Heyne/30000.rhd

In einer spektakulären Aktion werden die handgeschriebenen Manuskripte von F. Scott Fitzgerald gestohlen. Eine Beute, deren Wert gar nicht zu beziffern ist. Das FBI nimmt schon nach kurzer Zeit die ersten Verdächtigen fest. Ein Täter aber bleibt wie vom Erdboden verschluckt und mit ihm die Manuskripte. Doch endlich gibt es eine heiße Spur. Sie führt nach Florida in die Buchhandlung von Bruce Cable, der seine Hände allerdings in Unschuld wäscht. Und so heuert das Ermittlungsteam eine junge Autorin an, die sich in das Leben des Buchhändlers einschleichen soll...


Ich liebe die Bücher von John Grisham und bin regelrecht süchtig danach. Dieses Buch enthält keine seiner "klassischen" Anwaltsgeschichten, vielmehr geht es um Kunstraub und die Jagd nach den Tätern. Während man sonst bei seinen Storys Anwälte begleitet oder fulminante Fälle löst, Täter jagt oder gemeinsam mit Unschuldigen flieht, so ist das Tempo dieses Mal etwas ruhiger und im Vordergrund steht vor allem die Liebe zu Büchern. 

Im ersten Kapitel lernen wir die Räuber kennen und begleiten sie auf ihrem, bis ins kleinste Detail durchgeplanten, Raub besonderer literarischer Werke. 
Die nächsten Abschnitte widmen sich dann der jungen Autorin, die vom FBI eingesetzt wird, um bei der Wiederbeschaffung der gestohlenen Manuskripte zu helfen. Die junge Schriftstellerin war mir von Beginn an sympathisch und ich konnte ihre ersten Zweifel, für das FBI zu arbeiten, durchaus nachvollziehen. Es war sehr interessant mit ihr gemeinsam langsam in ihre Mission einzutauchen und sich Schritt für Schritt voran zu wagen. 

Mit weiterem Verlauf bekommt man einen Einblick in das Leben der Autorin, in das von Bruce Cable, und auch in die Arbeit des FBI. Für mich war die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig, aber dennoch hat mir etwas gefehlt. Der mitreißende Part, die fesselnde Spannung, bei der man den Atem anhält und sich kaum traut weiter zu lesen, alles typische Merkmale für einen Grisham, sucht man hier vergeblich. Die Story verläuft ruhig und plätschert gemächlich vor sich hin und die Charaktere wirken manchmal schon fast etwas blass und belanglos. 

John Grisham versteht mit Worten umzugehen und er weiß wie er seine Leser an seine Geschichten bindet. Es war unterhaltsam ja, aber diesem Buch fehlt das gewisse Etwas, der letzte Schliff, der die Story zu etwas Besonderem macht. 


Ich habe lange überlegt wie ich "Das Original" bewerten möchte. Zum einen habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und die Geschichte hat mir viel Freude bereitet. Auf der anderen Seite, fehlte es mir an Action und dieses Buch war bei weitem nicht so packend oder fesselnd wie ich es von dem Autor gewohnt bin. Trotz alledem empfehle ich das Buch gerne weiter, wenn es auch nicht zu den besten Werken von John Grisham zählt. 



Sonntag, 29. Oktober 2017

[Rezension] Flugangst 7A

© Quellenangabe: https://www.droemer-knaur.de/home

Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt. 
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeuges bringen. 

Ein Nachtflug Buenos Aires - Berlin. 

Ein seelisch labiler Passagier. 

Und ein Psychiater, der diesen Passagier dazu bewegen soll, die Maschine zum Absturz zu bringen - sonst stirbt der einzige Mensch den er liebt. 



Als großer Fitzek-Fan musste sein neuestes Buch natürlich direkt am Erscheinungsdatum bei mir einziehen. Ich war zu Beginn etwas unsicher wie die Geschichte wohl werden wird, da mich AchtNacht ja nicht so wirklich überzeugen konnte. Schnell hat sich jedoch heraus gestellt, dass meine Befürchtungen unbegründet sind. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich das Buch gelesen, es war wieder einmal viel zu schnell vorbei und nun beginnt das Warten auf sein nächstes Buch :D

Sebastian Fitzek baut in alle seiner neueren Werke etwas gesellschaftskritisches ein und bereits nach wenigen Kapiteln erfährt man in Ansätzen um welche Thematik es sich dieses mal handelt. Im weiteren Verlauf der Story hatte ich verschiedenste Theorien, die ich meist nach wenigen Seiten wieder über den Haufen werfen konnte und erst ganz zum Schluss wurde mir wirklich alles klar. 

Die Geschichte wird, wie typisch für den Autor, aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei die Kapitel sehr kurz gehalten sind. Dadurch entsteht ein hohes Tempo und man kann zeitnah erleben, was den einzelnen Figuren gerade widerfährt. Da zu den Charakteren im Klappentext nicht viel gesagt wird, werde ich an dieser Stelle ebenfalls nicht näher auf sie eingehen, um nichts vorweg zugreifen.  
Die Spannungsbogen war konstant vorhanden und hat sich zum Ende hin noch einmal zugespitzt. Es war fesselnd und spannend ohne Ende und viele kleinere Cliffhanger am Ende einzelner Kapitel, sowie mehrere Wendungen haben das Buch zu einem richtigen Pageturner werden lassen. Die letzten Seiten waren für mich dann noch einmal sehr aufregend und die letzten Sätze haben mich kurz etwas sprachlos zurück gelassen. 


"Flugangst 7A" ist ein sehr vielschichtiger Thriller, der unter die Haut geht und bei dem Herr Fitzek gekonnt mit der Psyche seiner Leser spielt. Der Autor hat sich wieder einmal selbst übertroffen und das Buch war viel zu schnell zu Ende gelesen. Erneut beginnt das Warten auf sein nächstes Werk...



Donnerstag, 26. Oktober 2017

Klappentext Donnerstag #09


Hey meine Lieben, 

die Aktion "Klappentext Donnerstag" wird von Pinkmaibooks veranstaltet. Dabei geht es darum, ein Buch nur anhand des Klappentextes vorzustellen und das Cover bewusst nicht zu zeigen. So werden Äußerlichkeiten außen vor gelassen und er Blick auf den Inhalt gerichtet. 


Flugangst 7A
Autor: Sebastian Fitzek
ISBN: 978-3426199211
Verlag: Droemer HC
Seitenzahl: 400
Preis:22,99€


Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt. 
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeuges bringen. 

Ein Nachtflug Buenos Aires - Berlin.

Ein seelisch labiler Passagier. 

Und ein Psychiater, der diesen Passagier dazu bewegen soll, die Maschine zum Absturz zu bringen - sonst stirbt der einzige Mensch den er liebt. 


Und was denkt ihr von dem Klappentext? Kennt ihr das Buch?

Ich musste das Buch gestern unbedingt direkt kaufen und habe schon gut 1/3 gelesen. Ich liebe es bislang. Es ist so so so spannend!!

Alles Liebe
eure

Mittwoch, 25. Oktober 2017

[Rezension] 54 Minuten

© Quellenangabe: https://www.fischerverlage.de/


54 Minuten, die alles zerstören.

Es passiert nicht viel im verschlafenen Opportunity, Alabama. Wie immer hält die Direktorin in der Aula der Highschool ihre Begrüßungsrede zum neuen Schulhalbjahr. Es ist dieselbe Ansprache wie in jedem Schulhalbjahr. Währenddessen sind zwei Schüler in das Büro der Schulleitung geschlichen, um Akten zu lesen. Draußen auf dem Sportgelände trainieren fünf Schüler und ihr Coach auf der Laufbahn für die neue Leichtathletiksaison. Wie immer ist die Rede der Direktorin exakt um zehn Uhr zu Ende. Aber heute ist alles anders. 

Als Schüler und Lehrer die Aula verlassen wollen, kann man die Türen nicht mehr öffnen. Einer beginnt zu schießen. 
Tyler greift seine Schule an und macht alle fertig, die ihm unrecht getan haben.
Aus der Sicht von vier Jugendlichen entfaltet sich der Amoklauf, bis die letzte Kugel verschossen ist. 


Leider gab es in den letzten Jahren immer wieder Amokläufe in Schulen und das vor allem auch in den USA, in denen diese Geschichte ebenfalls spielt. Der Titel fasst den Inhalt des Buches perfekt zusammen. 54 Minuten. 54 Minuten, die alles verändern. 

Den Amoklauf erlebt man als Leser aus der Perspektive von vier Jugendlichen. Alle zusammen haben sie mehr oder weniger eine Verbindung zum Attentäter. 
Claire ist in der Laufgruppe der Schule und durch sie kann man das Geschehen von außen betrachten, da ihr Gruppe Training hatte, als der Amoklauf in der Schule stattfindet. 
Tomás und Sylv sind Geschwister und haben ein sehr enges Verhältnis zueinander. Die Abschnitte mit den beiden waren für mich am emotionalsten und sind mir wirklich nahe gegangen. 
Und dann ist da noch Autumn. Sie ist die Freundin von Sylv und zudem die Schwester des Attentäters. Dieser gibt ua. ihr die Schuld dafür, dass sein Leben aus den Fugen geraten ist. Und er sinnt auf Rache. 

Der Schreibstil der Autorin ist sehr packend und man fiebert sofort mit den Protagonisten mit und hofft irgendwie auf ein schnelles Ende von diesem Albtraum. Gleichzeitig hat Marieke Nijkamp es geschafft, die Distanz zu wahren. Auf der einen Seite fühlte ich mich mitten in diesem Albtraum, war schockiert, konnte kaum atmen und wollte mir gar nicht vorstellen, was die Figuren hier gerade durchmachen. Auf der anderen Seite wiederum bin ich nur so durch die Seiten geflogen, alles ging ganz schnell, als würde ein Film ablaufen und ich sehe einfach zu. Erst zum Ende hin als ich das Buch zugeklappt habe ist mir nach und nach das Ausmaß der Tragödie bewusst geworden und mir ging die Geschichte lange nicht mehr aus dem Kopf. 


"54 Minuten" ist ein beeindruckender Roman, der schockiert und aufwühlt. Dennoch halte ich ihn auch für ein jüngeres Publikum geeignet und empfehle das Buch gerne weiter. Marieke Nijkamp hat es geschafft sehr feinfühlig mit diesem heiklen Thema umzugehen.



Dienstag, 24. Oktober 2017

Gemeinsam Lesen #83



"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Asaviel, die von Schlunzenbücher weitergeführt wird.





1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 

Ich lese aktuell "Amrita" von Aditi Khorana und bin auf Seite 141/334.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


Ich sah mich in dem kleinen, wohlausgestatteten Raum um.

3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden. (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst)

Ich wollte gestern eigentlich nur kurz mal reinlesen in das Buch. Und nun bin ich direkt auf Seite 141 und ich denke mal das spricht für sich oder? :D
Der Schreibstil ist jugendlich, frisch und sehr leicht zu lesen und man kommt sehr schnell durch die einzelnen Kapitel. Manche Dialoge empfinde ich als etwas holprig, aber die Geschichte selbst mag ich bislang.


4. Habt ihr Seelenbücher, die euch bis heute in Erinnerung geblieben sind?

Da gibt es sogar mehrere, aber ich zähle jetzt mal nur ein paar auf: Die Geisha von Arthur Golden, Das Kurtisanenhaus von Amy Tan, Das Lied der Kendra von Ilka Tampke, Harry Potter von J.K. Rowling uvm.
Alle Bücher haben mich sehr berührt und sind mir bis heute in Erinnerung geblieben. Es sind ganz besondere Geschichten, die ich niemals vergessen werde.

Sonntag, 22. Oktober 2017

[Rezension] Aquila

© Quellenangabe: https://www.loewe-verlag.de/

Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jenny ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen:


Das Blut ist nicht deines. 
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist. 
Halte dich fern von Adler und Einhorn. 

Welchen Sinn soll das ergeben?
Und was zum Teufel, ist geschehen in den Stunden zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?


Ich war dieses Mal wirklich überrascht von Autorin Poznanski, allerdings alles andere als positiv. Was ist hier nur passiert???
Die Geschichte rund um Nika klingt zunächst sehr vielversprechend und hat wirklich Potenzial. Meiner Meinung nach dauert es bei Büchern von Poznanski immer etwas bis die Geschichte fahrt aufnimmt und mich fesseln kann. Das war auch hier der Fall, denn für mich interessant wurde die Geschichte erst als ich die Hälfte bereits gelesen hatte. 

Nika war wirklich anstrengend als Protagonistin. Sie schwebt in Lebensgefahr, die Polizei ermittelt gegen sie und dennoch stürzt sie sich in eine dumme Situation nach der anderen, will sich von niemandem helfen lassen und einen Anwalt braucht sie natürlich auch nicht. Von anderen Personen erwartet sie Antworten auf ihre Fragen, will selbst aber nichts preisgeben. Da konnte ich mehrmals einfach nur noch den Kopf schütteln. 
Nikas Amnesie wird zudem auf gefühlt jeder Seite noch einmal betont erwähnt. Diese häufigen Wiederholungen hätte die Autorin sich ruhig sparen können, mich hat es nach einigen Kapiteln leider nur noch genervt. 
Insgesamt ist mir Nika als Hauptfigur zu flach gezeichnet. Auch nachdem ich das Buch nun gelesen habe weiß ich kaum mehr über sie als nach dem Lesen des Klappentextes. 

Die im Klappentext erwähnten Rätsel stellen den zentralen Punkt der Geschichte dar und ich hatte des Öfteren das Gefühl, dass die gesamte Story um diese Rätsel herum, aufgebaut wurde. Bei einigen davon musste ich auch wirklich lange grübeln und bin bis zuletzt nicht von alleine auf die Lösung gekommen. Andere wiederum waren sehr leicht zu erraten, wodurch die Spannung dann auch wieder gefehlt hat.
Die Geschichte ist jetzt nicht völlig schlecht oder so, aber gut finde ich sie eigentlich auch nicht. Normalerweise gibt es bei den Büchern der Autorin immer einen bestimmten Aufhänger und zuletzt eine sehr überraschende Wende inklusive fulminantem Höhepunkt. Davon war hier allerdings keine Spur. Das Ende ist wenig überraschend, dafür sehr konstruiert und unrealistisch. Ich bin wirklich enttäuscht, da ich von Ursula Poznanski bislang immer sehr begeistert war. 



"Aquila" ist in meinen Augen das schwächste Buch der Autorin. Ich habe Spannung, einen roten Faden und einen guten Schluss vermisst, dafür gab es lediglich eine holprige und sehr konstruierte Story. Zudem sind alle Figuren sehr blass und von Hauptprotagonistin Nika bin ich nur noch genervt. Ursula Poznanski schreibt so so so gute Bücher, aber das hier gehört leider auf gar keinen Fall dazu. 



Samstag, 21. Oktober 2017

[Neuzugänge] Meine neuen Schätze :)


Hey meine Lieben, 

ich versuche derzeit mich ein wenig zu beherrschen was neue Bücher anbelangt, da ich meinen SuB gerne überschaubar halten möchten. Dennoch sind nun wieder drei neue Schätze bei mir eingezogen (ich weiß nicht wie es dazu kam *unschuldig guck*) und die möchte ich euch natürlich gerne zeigen:



Als erstes hätten wir da Aquila von Poznanski. Auf ihr Buch war ich total gespannt, da ich bislang leider nur Saeculum von ihr kannte. Ich habe "Aquila" bereits gelesen und meine Rezension dazu folgt in den nächsten Tagen. 
Dann durfte Hex bei mir einziehen und an dieser Stelle vielen lieben Dank an das Bloggerportal. Ich hab mich riesig gefreut als ich es ausgepackt habe und werde dieses Buch auch als nächstes lesen. 
Als drittes haben wir dann noch Amrita von Adhiti Korana. Das Buch habe ich bei ein paar Bloggern auf Instagram entdeckt und das Cover ist so wunder wunderschön, dass ich das Buch unbedingt haben musste. Inzwischen kenne ich auch den Klappentext und die Geschichte klingt sehr vielversprechend. 


Welche neuen Schätze habt ihr? Kennt ihr meine Neuzugänge? Wie findet ihr sie?


Alles Liebe
eure

Donnerstag, 19. Oktober 2017

[Rezension] Das Fundament der Ewigkeit

© Quellenangabe: https://www.luebbe.de/

1558. Noch immer wacht die altehrwürdige Kathedrale von Kingsbridge über die Stadt. Doch die ist im Wiederstreit zwischen Katholiken und Protestanten zutiefst gespalten. Freundschaft, Loyalität, Liebe...nichts scheint mehr von Bedeutung zu sein. Die wahren Feinde sind dabei nicht die rivalisierenden Konfessionen. Der eigentliche Kampf wird zwischen denen ausgefochten, die an Toleranz und Verständigung glauben, und den Tyrannen, die ihre Ideen den anderen aufzwingen wollen - koste es was es wolle.

Ned Willard wünscht sich nichts sehnlicher, als Margery Fitzgerald zu heiraten. Doch der Konflikt entzweit auch sie, und Ned verlässt Kingsbridge, um für die protestantische Prinzessin Elizabeth Tudor zu arbeiten. Als diese wenig später Königin wird, wendet sich ganz Europa gegen England. Um in dieser heiklen Situation früh vor Mordkomplotten, Aufständen und Angriffen der konkurrierenden Mächte gewarnt zu sein, baut die scharfsinnige Monarchin mit Neds Hilfe den ersten Geheimdienst des Landes auf. Die kleine Gruppe geschickter Spione und mutiger Geheimagenten ermöglicht es Elizabeth I. in den nächsten fünfzig Jahren, an ihrem Thron und ihren Prinzipien festzuhalten. Die Liebe zwischen Ned und Margery scheint verloren zu sein, denn von Edinburgh bis Genf steht ganz Europa in Flammen...


Nach vielen Jahren des Wartens gibt es nun endlich einen dritten Teil zur Kingsbrigde-Reihe und als bekennender Ken Follett Fan musste dieser natürlich sofort bei mir einziehen. Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt gut zu den anderen beiden Bänden. Inhaltlich bewegen wir uns dieses Mal allerdings in eine ganz andere Richtung. Es gibt zwar immer wieder Andeutungen und kurze Rückblicke zu "Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt", aber die Geschichte selbst hat keinen direkten Bezug mehr zu den früheren Figuren.

Während in den beiden Vorbänden jeweils ein Architekt und seine Bauwerke im Vordergrund der Geschichte standen, so geht es dieses Mal um Spione und zwar die von Königin Elizabeth I. Diese Spione bilden die Grundlage für den heutigen Secret Service. Ich finde die englische Geschichte rund um König Henri VIII. sehr interessant und habe mich daher schon vor dieser Lektüre auch mit dem Leben von Königin Elizabeth I. und Maria Stuart befasst. Mich hat es sehr beeindruckt wie detailliert Ken Follett die einzelnen historischen Bezüge, Ereignisse und Personen in seine Geschichte hineinfließen lässt und mit den frei erfundenen Elementen verwebt. 
Den Hauptfokus der Geschichte bildet der Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken. Dabei erfährt man die unterschiedlichen Ansichten, Ziele und Pläne beider Seiten und es kommt immer wieder zu geschickten Intrigen und Verschwörungen, bei denen auch vor Mord nicht zurück geschreckt wird. 

Eine der Hauptfiguren is Ned Willard, der in die Dienste von Königin Elizabeth I. tritt und Spion wird. Königin Elizabeth I. vertritt die Ansicht, dass niemand für seinen Glauben hingerichtet werden soll und diese Meinung teilt Ned ebenfalls. So wird er zu einem treuen Diener der Königin. Privat widerfährt ihm ein Unglück nach dem anderen und seine große Liebe scheint verloren. Im Laufe der Jahre erlebt man allerdings immer wieder einige interessante Wendungen in seinem Leben. 
Mit der Zeit lernt man sehr viele Figuren kennen, von denen ich einige wirklich in mein Herz geschlossen habe und andere abgrundtief hasse. Ich möchte hier allerdings nicht auf die Geschichte vorgreifen.

Der Schreibstil des Autors ist dabei gewohnt fesselnd und schon nach wenigen Seiten war ich komplett in die Geschichte eingetaucht und habe alles um mich herum ausgeblendet und vergessen. Ken Follett schafft es immer wieder verschiedene Handlungsstränge und Spannungsbögen aufzubauen, die sich am Ende in einem großen Finale bündeln. Normalerweise bevorzuge ich dann meistens die Kapitel zu einer bestimmten Person, während ich andere eher langweilig finde, aber das war hier überhaupt nicht der Fall. Und so waren die rund 1000 Seiten leider viel zu schnell zu Ende gelesen.


Dieser dritte Band der Kingsbridge-Reihe hat meine Erwartungen übertroffen, was ich wirklich nicht für möglich gehalten hätte. Besonders die historischen Elemente, welche von Ken Follett in die Geschichte hineingewebt wurden, haben mich begeistert und ich habe diese Passagen regelrecht verschlungen. Die Story war von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend und ich hätte gerne noch mehr gelesen. Das Ende war viel zu schnell erreicht. Ich hoffe stark, dass auch dieses Buch verfilmt wird, wie seine beiden Vorgänger. 



Vielen Dank an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Bastei Lübbe und enthält Werbung für "Das Fundament der Ewigkeit" von Ken Follett.

Top Ten Thursday



Deine 10 letzten Neuzugänge






Mittwoch, 18. Oktober 2017

Cover Theme Day #07


Hallo meine Lieben, 

Cover Theme Day ist eine Aktion von der lieben Charleen und findet immer mittwochs statt. Es geht darum ein passendes Cover für das jeweilige Wochenthema heraus zu suchen und vorzustellen. 

Diese Woche ist das Thema:

Zeige ein Cover mit einem roten Schriftzug



Ihr Postbote bittet Sie, ein Paket für einen Nachbarn anzunehmen. einen Nachbarn, dessen Namen Sie noch nie gehört haben. Obwohl Sie schon seit Jahren in Ihrer kleinen Straße wohnen. >>Was kann schon passieren?<<, denken Sie sich. 

Und lassen damit den Alptraum in Ihr Haus...



Wie gefällt euch das Cover? Spricht es euch an?


Alles Liebe
eure