Montag, 4. April 2016

[Rezension] Lorraine und die Entdeckung des Glücks

® diana-verlag.de



Dass die Liebe nicht immer gut endet, weiß Lorraine aus eigener Erfahrung. Mit Anfang vierzig ist sie geschieden und zieht ihre beiden Kinder allein groß. doch eines Tages kommt endlich der Moment an dem das große Glück zum Greifen nah ist. In dem kleinen Blumenladen in Paris, in dem Lorraine arbeitet, steht plötzlich ihre Jugendliebe Cyrille vor ihr. Lorraine macht sich an die Entdeckung des Glücks, das nicht immer auf dem direktem Wege kommt...


Oftmals empfinde ich Geschichten mit etwas älteren Personen und deren Liebes- bzw. Lebensglück als schwierig für mich und kann mich nur selten mit ihnen anfreunden. 
Bei Lorraine war dies jedoch ganz anders. Sie ist eine so warmherzige, offene Person, stemmt nicht nur ihre Arbeit mit viel Liebe und Fleiß, sondern zieht zudem noch alleine ihre Kinder groß. Das muss man erst mal alles unter einen Hut bringen und dafür verdient sie meinen Respekt. Ihre Jugendliebe Cyrille hingegen ist mir ein wenig unsympathisch. Ich möchte nicht verraten, welche Handlungen seinerseits mir nicht gefallen haben. Das würde nur die Spannung nehmen, allerdings konnte ich mich mit ihm nicht so recht anfreunden. Lorraine's Schwester ist ein wenig das Sorgenkind der Geschichte und ich habe mir wirklich große Sorgen um sie gemacht, da ihr Lebenspartner alles andere als gut mit ihr umgeht. Auch hier zeigt Lorraine wieder viel Fingerspitzengefühl und Findigkeit auf der Suche nach einer Lösung. 
Der Schreibstil der Autorin ist an sich wundervoll, bildhaft und detailliert und man muss sich einfach in die wunderschöne Kulisse des Blumenladens und Paris verlieben. Probleme hatte ich aber mit den Erzählperspektiven. Teilweise springt die Erzählperspektive alle paar Absätze hin und her, ohne jegliche Vorwarnung und das war manchmal ganz schön verwirrend und hat mir dann auch den Lesespaß etwas genommen. 


"Lorraine und die Entdeckung des Glücks" ist keine kitschige Liebesromanze, wie man es vielleicht erwarten würde. Viel mehr ist es eine realistische Geschichte über Liebe und Hoffnungen, aber auch Schmerz und Enttäuschung. 



Freitag, 1. April 2016

[Rezension] Der Pavillon der springenden Fische

Die Rechte für das Bild liegen beim Verlag.




China 1875: Der kleine Pavillon am Goldfischteich ist der Lieblingsort des jungen Mingzhi. Dort hat er eine Zuflucht gefunden, wo er sich in ruhe auf die Prüfung zum Mandarin vorbereiten kann. Durch sein Amt soll er den Traum seines Großvaters erfüllen und der Familie zu Ruhm und Ansehen verhelfen. Doch fremde Langnasen bringen Unfrieden ins Land - und die Augen einer jungen Frau tragen Unruhe in Mingzhis Herz...


Geschichten über China und dessen Kultur konnten mich schon immer begeistern und daher musste ich dieses Buch einfach haben. Es entwickelte sich dann etwas anders als vermutet, aber mir hat es sehr gut gefallen. Vorab möchte ich noch erwähnt haben, dass man auf alle Fälle sehr an der Ausbildung eines Mandarins und den chinesischen Kulturen und Gebräuchen interessiert sein sollte, da das Buch sonst sehr langweilig werden könnte. Es enthält viele Details und jemand der eher auf Spannung aus ist, könnte hier enttäuscht werden. 
Mingzhi ist unsere Hauptfigur aus dessen Sicht wir die Geschichte erleben. Er wächst in dem Hause seines Großvaters auf, der durch seine herrische Art die gesamte Familie unterdrückt hält. Sein Wort ist Gesetz und niemand wagt es ihm zu widersprechen. Da kommt Mingzhi seine Ausbildung gerade recht, um dem ungeliebten Zuhause zu entfliehen und er entwickelt sich zu einem sehr ehrgeizigem Schüler. 
Durch eine poetische und bildhafte Sprache werden die Charaktere sehr real und glaubwürdig dargestellt. Jeder hat seine ganz persönlichen Eigenschaften, Ecken und Kanten und mit Ausnahme des Großvaters mochte ich die Familie sehr gerne.


Durch "Der Pavillon der springenden Fische" erhält man einen tollen Einblick in das 19. Jahrhundert in China. Zwischen Familientradition, Ehre und Ehrgeiz erleben wir die Geschichte eines jungen Mannes, der seinen Platz in der Welt finden möchte. Wer sich gerne von China uns seiner Kultur begeistern lässt, sollte sich dieses Buch auf gar keinen Fall entgehen lassen. 



Monatsrückblick März 2016




Hey meine Lieben, 

also dieser Monat war wirklich gut, denn ich hatte wieder etwas mehr Zeit zum Lesen, da ja auch gerade Osterferien sind. Es durften außerdem sehr viele tolle neue Schätze bei mir einziehen und seit gestern besitze ich außerdem noch ein neues Bücherregal, das all meinen Büchern nun genug Platz bietet. 



Gelesene Bücher







Highlight des Monats



Ich glaube es ist nicht sonderlich überraschend, dass dieses Buch mein Highlight ist oder? ;) Die Geschichte von America und Maxon verzaubert mich immer wieder aufs Neue und ich kehre jederzeit gerne zurück nach Illeá. Dieser Band war wieder vollgepackt mit Spannung, sowie knisternder Leidenschaft und Romantik, einfach herrlich. Ich freue mich auch schon sehr auf den vierten Band und bin mir jetzt schon ziemlich sicher, dass er mich ebenfalls begeistern wird. (5/5 Herzen)



Flop des Monats



Das Buch hat mich wirklich schwer enttäuscht. Die Geschichte hätte so viel Potenzial gehabt, aber leider wurde das nicht genutzt. Von Spannung war die gesamte Zeit über Fehlanzeige und ich musste mich von einer langatmigen Passage zur nächsten schleppen. Auch die Figuren waren eher langweilig und unscheinbar sowie überhaupt nicht realistisch gezeichnet und haben dem Ganzen dann noch den Rest gegeben. (2/5 Herzen)


Mein Monatsrückblick in Zahlen:

Gelesene Bücher: 9
Neuzugänge: 9
Gelesene Seiten dieses Monats: 3.912
Gelesene Seiten dieses Jahres: 11.744
Durchschnittliche Seiten pro Tag: 126





Liebe Grüße
eure