Freitag, 3. November 2017

[Rezension] Amrita - Am Ende beginnt der Anfang

© Quellenangabe: http://www.dressler-verlag.de/

Duftende Mangohaine, wolkenverschleierte Berge, geheimnisvolle Tempel und der goldene Palast ihres Vaters - für Prinzessin Amrita gibt es keinen schöneren Ort als Shalingar. Um ihr Königreich vor dem schrecklichen Tyrannen Sikander zu schützen, willigt sie sogar ein, ihn zu heiraten, nur um im nächsten Moment mitansehen zu müssen, wie ihre Welt ins Chaos gestürzt wird. Verraten und verfolgt, muss sie ihre große Liebe zurücklassen und fliehen. Gemeinsam mit der Seherin Thala und einem geheimnisvollen Fremden macht sie sich auf die Suche nach der Bibliothek des Seins, um die Vergangenheit ungeschehen zu machen. Doch welchen Preis muss sie dafür zahlen, ihre Geschichte neu zu schreiben?


Ich war neugierig ob der Klappentext wirklich halten kann was er verspricht, da das Buch nur rund 300 Seiten umfasst. Er kann!! Das hat mich wirklich überrascht. Leider jedoch muss ich im Nachhinein sagen, dass der Klappentext fast die gesamte Geschichte im Vorfeld verrät und das finde ich immer ein bisschen doof. Hier hätten weniger Informationen auch locker gereicht. 

Die Welt in der wir uns hier befinden hat mir richtig gut gefallen. Es ist eine Mischung aus Orient und fantastischen Elementen und Mythen und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. 

Amrita, die eigentliche Hauptfigur, hat mich ein bisschen zwiespältig zurück gelassen. Auf der einen Seite ist sie als Prinzessin sehr verwöhnt aufgewachsen und da wundert es kaum, dass sie außerhalb des Palastes erst einmal etwas aufgeschmissen ist. Dennoch hat mir bei ihr eine Entwicklung gefehlt. Vielmehr ist sie oftmals naiv und wehleidig und bekommt ohne Hilfe eigentlich so gut wie gar nichts hin. Die Aktionen, in denen sie tatsächlich einmal, alleine handelt reihen sich aus Glück und Zufällen zusammen und dadurch konnte sie mich nie so recht von sich überzeugen. 
Gefallen hat mir wiederum Thala gut. Sie ist eine Seherin, die von Drogen abhängig gemacht wurde, und Amrita nun zur Seite steht. Thala ist eine außerordentlich starke Persönlichkeit und für mich die eigentliche Heldin der Geschichte. 
Ebenfalls angetan hat es mir das Volk der Sibyllen und ihre Heimat. Dort wäre ich am liebsten auf der Stelle hingereist so schön wie die Beschreibungen waren. Auch ihr Leben und ihre Geschichte haben mich sehr fasziniert. 

Das Buch lässt sich zügig lesen und die 300 Seiten waren wirklich schnell zu Ende. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte etwas länger ist, denn einige Szenen waren etwas zu kurz geraten und auch den Figuren hätte man bei ein paar Seiten mehr, etwas mehr Tiefe verleihen können. Dennoch hätte der Roman das Potenzial für eine Fortsetzung, die ich auf jeden Fall lesen würde. 


"Amrita" hat mich tatsächlich positiv überraschen können, denn für so wenig Seiten passiert tatsächlich einiges. Das Buch war schnell gelesen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Trotzdem muss ich im Nachhinein sagen, dass die Geschichte ohne große Highlights auskommt und vielmehr gemütlich vor sich hinplätschert. Es ist ein guter Fantasyroman für zwischendurch, aber ob er mir lange im Gedächtnis bleibt bezweifel ich. 



Vielen Dank an Dressler-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Dressler-Verlag und enthält Werbung für "Amrita - Am Ende beginnt der Anfang" von Aditi Khorana.

Donnerstag, 2. November 2017

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Mittwoch, 1. November 2017

Monatsrückblick Oktober 2017


Hey meine Lieben, 

dieser Monat war sooo unglaublich toll. Nicht nur ein neuer Grisham durfte bei mir einziehen, sondern auch der neue Fitzek hat nun einen Platz in meinem Bücherregal. Ebenso durfte ein ganz besonders Werk von Ken Follett bei mir Einzug halten. Auf diese drei Bücher habe ich mich ganz besonders gefreut. Neben ihnen gab es noch einige andere spannende, aufregende Bücher und ich bin mit diesem Lesemonat wirklich sehr zufrieden:



Gelesene Bücher






 Highlight des Monats


Mein Oktoberhighlight ist trotz starker Konkurrenz das neue Werk von Ken Follett "Das Fundament der Ewigkeit". Dieses Mal geht es nicht um einen Baumeister, sondern um Königin Elizabeth I. persönlich und das von ihr ins Leben gerufene Spionagesystem, welches die Grundlage des heutigen Secret Service bildet. Ich liebe diese geschichtliche Zeitspanne und habe mich bereits vor dem Werk schon früher damit befasst. Es war wieder einmal faszinierend zu erleben wie gekonnt Herr Follett Fiktion und historische Elemente miteinander verknüpft und etwas ganz besonderes erschaffen hat. Ich bin absolut begeistert und das Buch verdient eigentlich viel viel mehr als nur 5 Herzen. (5/5 Herzen)




Flop des Monats


"Aquila" war leider einer wirklich herbe Enttäuschung für mich. Bei Ursula Poznanski bin ich es gewohnt, dass es ein wenig dauert bis die Geschichte an Tempo hinzu gewinnt und es so richtig spannend wird. Spannung habe ich allerdings hier bis zur letzten Seite vermisst und ich war wirklich froh als ich mit dem Buch fertig war. Die Geschichte ist holprig konstruiert und hat mich nicht einmal annähernd überzeugen können. Sehr schade. (2/5 Herzen)


Mein Monatsrückblick in Zahlen:

Gelesene Bücher: 9
Gehörte Bücher: 0
Neuzugänge: 6
Gelesene Seiten dieses Monats: 5.393
Gelesene Seiten dieses Jahres: 40.200
Durchschnittliche Seiten pro Tag: 173


Liebe Grüße
eure