Dienstag, 27. Januar 2015

[Rezension] Selection





35 perfekte Mädchen - und eine von Ihnen wird erwählt.

Sie wird Prinz Maxon heiraten, den Thronfolger des Königreiches Illeá. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis?

Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, obwohl ihr Herz noch immer für Aspen, ihre heimliche große Liebe schlägt?

Die Geschichte rund um America hat mich zu nächst stark an die Serie "Der Bachelor" erinnert bei dem auch mehrere Mädchen um die Gunst eines Mannes kämpfen und das öffentlich im Fernsehen. Da ich diese Serie nicht wirklich mag war ich zunächst von der Buchidee nicht sonderlich begeistert. Durch zahlreiche positive Rezensionen bin ich dann aber doch neugierig geworden und hab es mir schließlich gekauft. 
Und ich war wirklich überrascht. Es ist bei weitem nicht so oberflächlich wie ich zunächst befürchtet hatte. Im Gegenteil, die Geschichte hat mich derart gefesselt und war so toll geschrieben das ich das Buch in nur wenigen Stunden verschlungen und zu Ende gelesen habe. 
Die Protagonistin America ist mir sehr ans Herz gewachsen. Durch ihre liebenswerte und offen Art wurde sie mir sofort sympatisch.
Prinz Maxon habe ich ebenfalls sehr lieb gewonnen, da er ein sehr freundlicher und netter Mensch ist der es allen gerne recht machen möchte. So gibt er auch während des Castings jedem Mädchen eine Chance selbst wenn er sich schon längst entschieden hat oder gar keine richtiges Interesse verspürt. 
Die anderen Protagonisten werden leider nur recht oberflächlich beschrieben und ich hätte gerne ein wenig mehr über sie erfahren.
Die komplette Handlung wurde aus der Sicht Americas erzählt wodurch man ihre Veränderungen und Gefühle gut nachvollziehen kann. An sich ist der Schreibstil sehr einfach gehalten, kann aber gut Emotionen vermitteln und eine fast märchenhafte Atmosphäre schaffen. 
Als kleine Kritik muss ich aber leider anmerken, dass mir die politischen Geschehnisse aber auch die Ereignisse mit den Rebellen und ihre Ursache zu oberflächlich und nebensächlich beschrieben sind. Hier hätte die Autorin meiner Meinung nach ruhig ein wenig mehr Informationen einfließen lassen können um auch ein wenig von dem reinen Casting-Thema abzuweichen.

Trotz meiner kleinen Kritik ist Kiera Cass ein toller Auftakt zu einer spannenden Reihe gelungen, der definitiv Lust auf mehr macht. 







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