Donnerstag, 2. August 2018

[Rezension] Der Augenjäger

© droemer-knaur.de

Er zählt zu den besten Augenchirurgen der Welt. Ein Meister im Operationssaal. Nachts aber widmet er sich besonderen Patientinnen: Er verschleppt sie in seinen Klinikkeller und öffnet ihnen die Augen - im wahrsten Sinne des Wortes...


Bei "Der Augenjäger" handelt es sich um eine Fortsetzung zu "Der Augensammler" und ich würde definitiv sagen, dass es Sinn macht den ersten Band zu lesen. Man kann sie zwar auch einzeln lesen, aber in "Der Augenjäger" wird man dann doch zu ein paar Dingen gespoilert, falls man den Vorgänger noch nicht kennt und das nimmt bei einem Thriller doch einiges an Spannung raus. 

Als großer Fitzek-Fan durfte ich mir dieses Werk von ihm natürlich nicht entgehen lassen und ich muss sagen, ich konnte es kaum aus der Hand legen, so spannend wurde es. Die Ereignisse überschlagen sich teilweise fast und man bekommt kaum einmal Gelegenheit Luft zu holen. Genau dieses rasante Tempo liebe ich an Thrillern so sehr!

Die Stimmung ist insgesamt sehr düster und ich hatte die ganze Zeit über großes Mitleid mit den Opfern. Ich kann mir nicht einmal ansatzweise vorstellen welche Qualen sie durchleiden. 

Einige Actionszenen allerdings haben mich nicht vollständig überzeugen können. Trotz Rippenbrüchen und zahlreicher anderer Verletzungen, bei denen die meisten Menschen wohl schon längst mit beiden Beinen im Sarg liegen würden, gelingt es den Protagonisten dennoch mühelos sich Kämpfe und Verfolgungsjagden zu liefern. Das war mir zum Teil etwas zu sehr an den Haaren herbei gezogen und etwas mehr Realitätssinn wäre schön gewesen und hätte der Geschichte wirklich gut getan. 

Für gewöhnlich spielen die Hintergründe und die tiefsten Abgründe der menschlichen Psychologie eine große Rolle in den Werken des Autors. Hier muss man leider sagen, dass es etwas Abstriche gab und dafür mehr blutige Szenen Vorrang gefunden haben. Etwas schade, da ich den "normalen" Stil des Autors wirklich schätze. 

Der Schluss war für mich überraschend, anders als erwartet aber dennoch passend. Nicht unbedingt das was man vermuten würde. Allerdings bin ich etwas nachdenklich zurück geblieben und musste die Geschichte erst einmal sacken lassen und verdauen. 

"Der Augenjäger" ist nicht das beste Buch von Sebastian Fitzek, aber dennoch auf jeden Fall lesenswert. Ich hatte einige nervenaufreibende Lesestunden, in denen ich den Alltag um mich herum komplett vergessen konnte. Ich freue mich bereits schon jetzt auf meinen nächsten Fitzek. 


Buchblog-Award 2018


Hey ihr Lieben, 

derzeit laufen die Nominierungen für den Buchblog-Award 2018 und ich habe eben erfahren, dass ich ebenfalls nominiert wurde. Vielen lieben Dank dafür, damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet ehrlich gesagt. 

Ich freue mich sehr über die Chance und möchte mir diese nun nicht entgehen lassen. Bis zum 31.08 kann noch nominiert und abgestimmt werden und ich würde mich sehr über eure Unterstützung freuen. 

Einfach auf die Seite https://www.buchblog-award.de/nominierung-2018/ gehen, "The Passion of Books" in der Suchleiste eingeben und abstimmen. 

Vielen lieben Dank an alle die mich unterstützen, ihr seid die Besten!


Mittwoch, 1. August 2018

Monatsrückblick Juli 2018


Hey meine Lieben, 

der Juli war für mich kein einfacher Lesemonat, da ich zu Beginn erst mal in einer Leseflaute steckte. Die hab ich inzwischen aber zum Glück überwunden und so sind es diesen Monat doch noch einige Bücher geworden die ich gelesen habe. 
Zudem nehme ich seit zwei Wochen am Wochenende immer an der Aktion "Leselaunen" teil und würde mich freuen wenn ihr da mal vorbei schaut. 
Aber hier nun alle Zahlen und Fakten zum Juli:


Gelesene Bücher


 



 Highlight des Monats


Bei "Die Engelsmühle" handelt es sich um den zweiten Fall für Peter Hogart und mir hat dieser deutlich besser gefallen als der erste Fall. Dieses Mal lernt man Hogart privat besser kennen, seine Leben, die Menschen um ihn herum und dadurch wurde er mir um einiges sympathischer. Auch der Fall war richtig spannend und ich hoffe sehr, dass Andreas Gruber diese Reihe irgendwann fortsetzen wird. (5/5 Herzen)

Flop des Monats



Mein Flop des Monats ist dieses Mal das Hörbuch zu "Der Kreidemann". Die gesamte Geschichte wirkt zu konstruiert um glaubwürdig zu sein und von einem spannenden Thriller hat sie auch nicht viel. Die Handlung ist sehr vorhersehbar, die Figuren unsympathisch und bei mir hat das Hörbuch nur eines erzeugt: gähnende Langweile. Absolut keine Empfehlung, leider.  (2/5 Herzen)




Mein Monatsrückblick in Zahlen:

Gelesene Bücher: 8
Gehörte Bücher: 1
Neuzugänge: 7
Gelesene Seiten dieses Monats: 3.696
Gelesene Seiten dieses Jahres: 25.093
Durchschnittliche Seiten pro Tag: 119


Liebe Grüße
eure