Montag, 5. September 2016

[Rezension] Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens



Die Mondflut wirft ihre Schatten voraus, als drei Menschen verzweifelt mit ihrem Schicksal ringen: Ein gescheiterter Magier auf der Suche nach der Wahrheit, eine junge Frau, die sich zwischen ihren mächtigen Ehemann und ihren Liebhaber stellt, und eine einstige Attentäterin, die ihr Leben riskiert, als sie sich gegen ihren Auftraggeber wendet. Ohne es zu wissen, lenken diese drei Menschen die Geschicke ihrer Welt. Und als sich die Mondflutbrücke schließlich aus den Fluten erhebt, wird ihr leben nie mehr sein wie zuvor...


Nachdem mir der erste Band der Reihe ganz gut gefallen hat, wollte ich zeitnah Band zwei ebenfalls lesen, solange ich noch alle wichtigen Details im Hinterkopf habe. Die Geschichte geht genauso komplex weiter wie sie beginnt, weshalb ich davon abraten würde zu lange Pausen zwischen den Bänden zu lassen, man vergisst einfach mit der Zeit zu viele kleine Begebenheiten die eine große Rolle spielen. 
Zu Beginn fasst David Hair in zwei kurzen Abschnitten noch einmal die wichtigsten Daten aus dem Reihenauftakt zusammen. Dadurch hat man noch einmal alles Wichtige auf einen Blick und der Wiedereinstieg in die Geschichte fiel mir zudem auch leichter. 
Während die Charaktere mehr Tiefe erhalten und greifbarer werden, so kann mich das Setting immer noch nicht komplett überzeugen. Zwar gefällt mir die komplex und detailreich, aufgebaute Welt, allerdings ist sie mir ein wenig zu sehr an die unsrige angelehnt. Hier würde ich mir mehr fantastische Elemente wünschen. 
Die Geschichte selbst wird wieder aus der Perspektive der drei Hauptfiguren geschildert, wobei ich die Szenen rund um Alaron am interessantesten finde. Die Handlung rund um Remita zieht sich meiner Meinung nach manchmal ein bisschen zu sehr, ebenso wie die Ereignisse rund um Elena. 
Aufgrund einiger Wendungen bin ich schon gespannt wie die Reihe mit dem dritten Band weitergehen wird. Ich hoffe sehr, dass man dann auch näher erfährt wie das Schicksal der Protagonisten miteinander verknüpft ist. 


Der zweite Band der Reihe ist leider keine Steigerung zum ersten Band, kann jedoch gut mit diesem mithalten. Ich wünsche mir jedoch für den weiteren Verlauf noch ein wenig mehr Spannung, denn obwohl ich durchaus Spaß beim Lesen der Geschichte habe, so richtig gefesselt hat mich noch kein Buch dieser Reihe. Es war zwar nie komplett langweilig, aber ich hatte auch keine Probleme damit, das Buch für ein paar Tage zu pausieren.




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