Samstag, 27. August 2022

[Rezension] Der Plot

 

© heyne-verlag.de


Eins wurde Jake Finch Bonner in New York als Autor gefeiert. Doch sein großer Wurf liegt Jahre zurück und mittlerweile unterrichtet er Kreatives Schreiben an einem kleinen College in der Provinz. Als einer seiner ehemaligen Studenen stirbt, bevor er seinen ersten Roman fertiggestellt hat, übernimmt Jake dessen perfekte Geschichte. Das Buch wird über Nacht zum Bestseller. Dann erreicht Jake plötzlich eine anonyme E-Mail, die nur einen Satz enthält: "Du bist ein Dieb". Mit jeder neuen Nachricht werden die Drohungen schärfer, und was eben noch eine Frage der Ehre und Karriere war, wird bald zu einem lebensgefährlichen Katz-und-Maus-Spiel.


Die Grundidee hat mich sofort begeistert und ich war richtig neugierig auf die Geschichte. Von einem Katz-und-Maus-Spiel oder Thrillerelementen liest man aber sehr wenig. 
Der Schreibstil ist sehr monoton und wirkt gewollt ohne dabei jedoch zum Ziel zu gelangen. Und es passiert die meiste Zeit einfach nichts. Irgendwann taucht die erste E-Mail auf und dann geht es doch wieder nur zäh hin und her und Spannung kommt keine auf. 

Die Charaktere sind allesamt blass und farblos und wie es am Ende ausgehen wird ist nicht sonderlich schwer zu erraten, da es nur eine handvoll Figuren gibt. Der Schluss selbst war auch ziemlich an den Haaren herbei gezogen und hat für mich nicht wirklich Sinn ergeben. Von Glaubwürdigkeit spreche ich besser gar nicht erst. Insgesamt eine total Enttäuschung.

Ich kann das Buch definitiv nicht empfehlen, da es für mich komplette Zeitverschwendung war. 





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