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Montag, 22. April 2019

[Kurz-Rezension] Countdown to Noah - Unter Bestien

© http://www.sternensand-verlag.ch/


Teile keinen Proviant. 
Vermeide jede Berührung. 
Und das Wichtigste: Schließ sie nicht in dein Herz.

Nach den Geschehnissen in NNY scheint es schwerer denn je, sich an diese drei Regeln zu halten. Angeschlagen und verletzt treten Cassidy und ihre Freunde den Rückweg an - jederzeit bereit, sich gegen die Noahs zu verteidigen, die ihnen auf den Fersen sind. Doch der Feind wandelt längst unter ihnen. Denn mit jedem Tag, der vergeht, wird die Noah in Cassidy stärker und sie spürt, wie langsam, aber stetig selbst zur Bestie wird. Sie weiß: Wenn sie diesen Kampf verliert, wäre es nicht nur das Ende ihres eigenen Lebens, sondern auch das ihrer Familie.


Bei "Countdown to Noah - Unter Bestien" handelt es sich um den zweiten Band der Dilogie. Nun geht es um die letzten 15 Tage, die Cassidy noch bleiben, ehe sie sich vollständig in einen Noah verwandelt. 

Gemeinsam mit Jeff, Daniel und Rita befindet sich Cassidy wieder auf dem Weg zurück ins Camp. Unterwegs macht jeder der vier eine große Entwicklung durch. Bei Cassidy macht sich mehr und mehr ihre Infizierung bemerkbar und sie hat (verständlicherweise) sehr damit zu kämpfen, dass ihre Zeit immer weiter schwindet.

Die Szenen sind bisweilen ziemlich düster und besonders bei den Noahs fühlt man sich stark an die Zombies aus The Walking Dead erinnert. Einfach nur gruselig und ich bin froh, nicht an Cassys Stelle zu sein. 

Zum Ende hin wurde es so emotional, dass ich sogar einige Tränen vergossen habe und das will bei mir echt was heißen! Aber an einer ganz bestimmten Stelle kann einfach kein Auge trocken bleiben.
Der Schluss ist in meinen Augen sehr gelungen und hat gut zur Geschichte selbst gepasst. 


Fanny Bechert hat mit diesem zweiten Band einen perfekten Abschluss geschaffen, der viel zu schnell zu Ende war. Ich wäre noch sehr gerne bei Cassidy und den anderen geblieben.



Freitag, 13. April 2018

[Rezension] Countdown to Noah

© Quellenangabe: http://www.sternensand-verlag.ch/
In einer Welt, in der Menschen zu wilden Bestien - sogenannten Noahs - mutieren, zählt für die siebzehnjährige Cassidy nur, ihre kranke Schwester zu beschützen. Als sie dabei von einem Noah gebissen wird, bleiben ihr noch genau dreißig Tage, eh sie selbst zu einem Monster wird. Nur mit der Hilfe des Rebellen Daniel hat sie eine Chance, rechtzeitig Medizin zu beschaffen. Aber wer hilft schon einer tickenden Zeitbombe, deren kleinste Berührung zur eigenen Ansteckung führen kann?


Zunächst hat mich das Grundszenario mit den Noahs an die Serie Walking Dead erinnert. Die liebe ich über alles und daher musste ich das Buch dann natürlich direkt haben. Bei "Gegen Bestien" handelt es sich um den ersten von zwei Bänden. 

Cassidy, die meist einfach Cassy genannt wird, ist siebzehn Jahre alt und eine sehr verantwortungsvolle junge Frau. Ganz alleine kümmert sie sich um ihre Schwester Claire und tut einfach alles für sie. Diese Geschwisterliebe hat mich sehr beeindruckt und auch berührt, denn Cassy ist immer für ihr kleine Schwester da und lässt sie niemals im Stich. 
Nachdem sie gebissen wird, spürt man deutlich den inneren Kampf, den Cassidy mit sich austrägt. Auf der einen Seite ist so jung und hat noch das ganze Leben vor sich und auf der anderen Seite sind ihre Tage nun gezählt. 

Die wenige Zeit die ihr bleibt wird mit jedem Kapitel verdeutlicht, da dabei die verbliebenen Tage gezählt werden. Dabei werden die dreißig Tage auf die beiden Bände aufgeteilt. Der erste Tag endet somit bei Tag siebzehn und im zweiten Band erleben wir dann die restliche Zeit. Ich wusste das beim Kauf nicht und würde daher raten unbedingt direkt beide Bände zu kaufen.

Auf ihrem Weg treffen Claire und Cassidy auf mehrere Menschen und dabei zeigt die Autoren sehr schön, wie unterschiedlich die Menschen mit ihrer aktuellen Lebenssituation umgehen. Die einen suchen die Einsamkeit, während andere sich neue Städte bzw. Gemeinden aufbauen. 
So lernen sie auch Daniel kennen, der sich Cassidy gegenüber alles andere als nett verhält, da er von ihrem Biss weiß. Für ihn ist sie eine tickende Zeitbombe. 

Je mehr Tage vergehen umso spannender wird die Geschichte und ich hatte das Buch wirklich sehr schnell ausgelesen. Das Buch endet an einer ziemlich fiesen Stelle und daher bin ich extrem gespannt wie es im zweiten Band weitergehen wird. 


Fanny Bechert hat einen sehr mitreißenden Jugendroman geschaffen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat. Die apokalyptische Welt, die innere Zerrissenheit der Protagonistin und der Wettlauf gegen die Zeit machen diese Story spannend, impulsiv und absolut lesenswert. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.