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Samstag, 13. Januar 2018

[Buch vs. Film] Die fünfte Welle


Hey meine Lieben, 

ich dachte mir es wäre mal wieder Zeit für "Buch vs. Film" und habe mich dieses Mal für "Die fünfte Welle" entschieden. 




Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Cassie hat seit der Ankunft der Andren fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie vor dem Tod. Aber kann sie ihm trauen? Sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält...

Nachdem "Die fünfte Welle" ins Kino kommen sollte und mir der Trailer sehr gut gefallen hat, wollte ich damals unbedingt das Buch lesen, ehe ich mir den Film im Kino ansehe. 
Das Buch selbst war im Jahr 2013 ein Bestseller. Ein Jahr später folgte die Fortsetzung "Das unendliche Meer" und 2016 dann noch ein dritter Band "The last Star". 

In den Hauptrollen sehen wir Chloe Grace Moretz (bekannt aus Kick-Ass) als Cassie, Nick Robinson als Ben Parish und Alex Roe verkörpert Evan Walker. Diese Besetzung ist passend gewählt und wirklich gelungen. Die Leistung der Schauspieler ist ganz gut, aber nicht überragend. Schuld daran ist meiner Ansicht nach das Drehbuch von Susannah Grant, Aktiva Goldsman und Jeff Pinkner. 


Die Geschichte beginnt mit den ersten vier Wellen, die einen Großteil der Menschheit tötet. Ausgelöst wurden diese sog. Wellen von Aliens. Leider sieht man diese nicht ein einziges Mal in dem gesamten Film und das finde ich schon ziemlich schwach. Ein Raumschiff ist alles was man von den Aliens zu sehen bekommt und das ist wirklich ein bisschen mickrig. Da hatte ich mit etwas ganz anderem gerechnet. 

Die erste Stunde des Films hat mir im Vergleich zum Buch sehr gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Dann driftet die Story leider in eine Art Teenie-Romanze ab, die nicht wirklich überzeugend dargestellt wurde. Gegen Ende wird es dann noch einmal sehr hektisch und die unterschiedlichen Handlungsstränge werden nur mittelprächtig und eher grob miteinander verknüpft. Meiner Meinung nach ist das größte Problem des Films, das Drehbuch selbst. Die Schauspieler wirken oftmals unterfordert und ich hatte wiederholt das Gefühl, dass sie nicht alles geben und zeigen konnten, da sie durch die einzelnen Szene und Texten stark eingeschränkt wurden. Der Film lässt kaum Raum für den Zuschauer, das Erlebte zu verarbeiten und so fällt es schwer sich über kleine Erfolge zu freuen oder etwa um Verstorbene zu trauern. 

Insgesamt finde ich das Tempo des Films zu schnell und gerade wenn man das Buch nicht gelesen hat, könnte die erste halbe Stunde einige Fragen aufwerfen. 
Positiv ist noch zu sagen, dass der Autor, der bei der Produktion ebenfalls involviert war, sämtliche Beteiligte praktisch gezwungen hat das Buch zu lesen. So bleiben die meisten Szenen unverändert und nur einige wenige Elemente werden abgeändert. Hätte man das Tempo des Films noch ein bisschen besser angepasst wäre der Film vermutlich wirklich großartig geworden, so aber bin ich etwas zwiegespalten. 


Die Verfilmung von "Die fünfte Welle" ist eine nette Ergänzung für alle, die das Buch gelesen haben. Kennt man die Geschichte nicht kann es leicht passieren, dass man die Handlung verwirrend oder als zu schnell empfindet. Insgesamt konnte mich der Film leider nicht überzeugen und ich würde ihn als durchschnittlich einschätzen. Man kann ihn sich gut anschauen, wenn man keine hohen Erwartungen hat, man verpasst allerdings auch nichts wenn man es bleiben lässt. 

Dienstag, 17. Mai 2016

[Rezension] Die fünfte Welle

© goldmann-verlag.de | 2016


Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Cassie hat seit der Ankunft der Andren fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie vor dem Tod. Aber kann sie ihm trauen? Sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält...



Ich bin mit mittelmäßigen Erwartungen an das Buch heran gegangen, da mich Jugendbücher eher selten begeistern, ich finde sie zwar meist okay mehr aber auch nicht. Hier hab ich mich allerdings ganz schön getäuscht. Das Buch ist einfach der Hammer und ich liebe die Geschichte!!
Besonders gut gefallen haben mir die verschiedenen Charaktere. Sie bedienen sich ausnahmsweise mal nicht zahlreicher Klischees, die man immer wieder in Jugendbüchern findet. Stattdessen bleiben sie sich selbst treu, haben Tiefgang und sind vielfältig gestaltet. Cassie hat definitiv Wiedererkennungswert und hat mir besonders gut gefallen. Aber nicht nur sie, auch die anderen Figuren bekommen jeder für sich genug Raum um ihre eigene Geschichte zu erzählen. Ich habe die Charaktere immer wieder bewundert, wie sie es selbst in den schwierigsten Situationen schaffen eine Entscheidung zu treffen, in denen ich selbst nicht gewusst hätte, was ich tun soll. Das war mitunter sehr ergreifend mitzuerleben. 
Die Handlung war auch wirklich spannend und die einzelnen Schlüsselszenen sehr unterschiedlich aufgebaut. Es gab einige Überraschungen, die sehr gelungen sind und mich überzeugt haben. 
Die Grundidee des Plots mit den einzelnen Wellen ist zwar nichts völlig neues und kennt man vor allem aus einigen Filmen, aber dennoch war es wieder ein bisschen etwas anderes und vor allem gut umgesetzt. Jede Welle verursacht ein noch größeres Chaos als die voran gegangene und ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es sein muss wenn die Welt derart aus den Fugen gerät. 



Dem Autor ist eine düstere, spannende Welt gelungen, in die ich nur zu gerne eingetaucht bin. Ich war gefesselt von den Handlungen, habe mit den Figuren mitgefiebert, gelitten und mich für sie gefreut. Der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz und somit hat dieses Buch alles, was man sich als Leser nur wünschen kann. 

Vielen Dank an Goldmann für das Rezensionsexemplar!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Goldmann und enthält Werbung für "Die fünfte Welle" von Rick Yancey.