Donnerstag, 26. März 2020

Top Ten Thursday



10 Bücher von deinem SuB, die du in diesem Jahr endlich lesen möchtest












Mittwoch, 25. März 2020

[Rezension] Sternenblütenträume

© heyne-verlag.de

Die Hochzeitsfotografin Nina braucht eine neue Wohnung und einen neuen Mann. In dieser Reihenfolge. Seit sei wieder Single ist, lebt sie notgedrunken bei ihren Eltern und das hält sie einfach nicht aus. Eines Tages trifft sie auf einer sonnendurchfluteten Lichtung im Wald auf den Schulsozialarbeiter Felix, der ebenso gerne in der Natur ist wie sie. Nina verliebt sich Hals über Kopf in ihn und Felix erwidert ihre Gefühle. Alles ist perfekt. Sogar die riesige Narbe auf ihrem Bauch stört ihn nicht. Doch dann entdecken die beiden, welch schreckliches Geheimnis sie verbindet.


Nach der Trennung von ihrem Freund zieht Nina zunächst wieder bei ihren Eltern ein und arbeitet für ihren Vater in dessen Fotogeschäft als Hochzeitsfotografin. Hier hat mich direkt gewundert wieso sie durch das Ende ihrer Partnerschaft auch direkt einen neuen Job braucht. Weit weg hat sie nämlich nicht gewohnt. Eine Erklärung dazu gibt es allerdings nicht. 
Bei ihrer täglichen Joggingrunde durch den Wald landet sie einmal auf einer einsamen Waldlichtung und trifft dort auf den attraktiven Übergangsmanager Felix. Zwischen den beiden funkt es sofort und die Waldlichtung wird zu ihrem Treffpunkt, bei dem sie sich immer näher kommen. 
Die Autorin greift mit Felix Job ein wichtiges Thema auf, was mir gut gefallen hat. Er hilft Jugendlichen, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, sich auf ihr späteres Berufsleben vorzubereiten. Dazu gehört die Organisation von Praktika und zudem hat er auch immer ein offenes Ohr für seine Schützlinge. Alles scheint zunächst perfekt, bis eine wichtige Nachricht beinahe alles zerstört. 

Während das Zerwürfnis der beiden äußerst glaubwürdig beschrieben wird hat mich der spätere Verlauf ziemlich gestört. Für mich gab es zu viele konstruierte, verkitschte Momente und sowohl Felix und Nina agieren äußerst unglaubwürdig. Es wird alles unnötig aufgebauscht und dramatisiert und so ganz abnehmen konnte ich den beiden ihr Verhalten nicht. Auch der Schluss selbst war mir etwas zu viel des Guten und hätte durchaus realistischer sein können. 

Eine durchaus nette Idee, bei der es leider stellenweise an der Umsetzung hapert. Insgesamt konnte mich die Geschichte schon gut unterhalten, aber gerade zum Ende hin haben sich dann doch einige Kritikpunkte angehäuft. 



Dienstag, 24. März 2020

Gemeinsam Lesen #194



"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Asaviel, die von Schlunzenbücher weitergeführt wird.




1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 

Ich lese aktuell "Flucht an die Themse" von Anne Perry und bin auf Seite 35/432.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Am folgenden Vormittag betrat Daniel die Kanzlei fford Croft & Gibson in dem Bewusstsein, dass er unbedingt etwas tun musste. 

3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden. (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst)

Bei dem Buch handelt es sich um den zweiten Fall für den jungen Anwalt Daniel Pitt. Sehr weit bin ich ja noch nicht, aber ich werde heute auf jeden Fall noch weiter lesen. Der erste Teil hat mir ganz gut gefallen und ich bin gespannt auf diesen Fall, bei dem Daniel einen vermeintlichen Täter verteidigen soll, denn er eigentlich lieber selbst zur Strecke bringen würde. 

4. Hast du einen riesigen SuB oder liest du immer alles direkt weg? Was ist deine längste SuB-Leiche?

Mein SuB umfasst nie mehr als 20 Bücher und das ist mir auch wichtig. Wäre er noch größer würde ich nur wieder das Interesse an einigen Werken verlieren und das wäre dann sowohl Platz- als auch Geldverschwendung. Bei einem kleinen SuB liest man die Bücher flott weg und kann sich dann auf neue konzentrieren, auf die man gerade wirklich Lust hat. Meine längste SuB-Leiche ist "Als das Leben unsere Träume fand" von Luca Di Fulvio, die bereits seit ca. 8 Monaten auf dem Stapel liegt. Wird aber dieses Jahr auf jeden Fall noch gelesen.