Sonntag, 2. August 2020

[Rezension] Nordseenacht

© goldmann-verlag.de

1987: Die kleine Friederike verschwindet spurlos aus einem Zeltlager. Kommissar Wedeland ermittelt fieberhaft, aber vergebens. Das schreckliche Ereignis legt sich wie ein dunkler Schatten über das Städtchen Hulthave und das Leben der Betreuerin Sascha. 25 Jahre später wird am Strand eine bewusstlose Frau gefunden. Schnell wird behauptet, es sei Friederike. Daraufhin kehren Sascha und Wedeland nach Hulthave zurück, um endlich die Wahrheit herauszufinden...


Die Geschichte wird in zwei Zeitperspektiven erzählt. Zunächst erlebt man das Verschwinden des Mädchens 1987 und die damaligen Ermittlungen. Danach findet man sich 25 Jahre später wieder, als die mysteriöse Frau auftaucht und der alte Fall wieder aufgerollt wird. Leider hat die Frau ihr Gedächtnis verloren und kann sich an nichts erinnern. Könnte sie tatsächlich das verschwundene Mädchen von damals sein?

1987 verlaufen die Ermittlungen zäh und obwohl jedem noch so kleinen Hinweis nachgegangen wird, verlaufen die Arbeiten der Polizei im Sand. Zahlreiche Theorien werden aufgestellt und wieder verworfen, bis die Akte schließlich als ungelöst in die Archive wandert. Diesen Handlungsstrang habe ich mit großer Begeisterung verfolgt, wobei ich ähnlich wie die Kommissare, ziemlich frustriert war, dass das Mädchen nicht gefunden wird. 

Nach diesen Ereignissen fällt die Spannung jedoch stark ab und die weitere Geschichte dümpelt mehr vor sich hin. Die Figuren sind unnahbar und keiner ist mir ans Herz gewachsen. Sie haben mich ehrlich gesagt kaum interessiert. 
Auch habe ich nicht verstanden, wieso man einen pensionierten Kommissar einfach wieder ermitteln lässt, obwohl er wie gesagt im Ruhestand ist. Das würde absolut nirgendwo so ablaufen. Es gibt unzählige Gespräche, die jedoch in nichts fruchten, es passiert einfach nichts. Und dann ganz plötzlich scheint der Fall innerhalb von zwei Tagen gelöst. Das hat weder Sinn gemacht noch Spaß zu lesen. 


Für mich ging alles zu schnell und zu glatt und daher hat mich die Geschichte nicht ganz überzeugen können. Ein toller Plot, der leider zu oberflächlich abgehandelt wurde und so viel Potenzial für mehr bieten würde. 


[Leselaunen] Erste Woche im neuen Job!!!



Hey meine Lieben, 

"Leselaunen" werden von der lieben Trallafitti geleitet. Schaut doch mal vorbei, jeder ist herzlich eingeladen mitzumachen :)



Aktuelle Bücher
              
 


Auf Wings of Silver war ich sehr gespannt, da mir Golden Cage der Autorin extrem gut gefallen hat. Leider konnte dieser zweite Teil aber nicht ganz mit seinem Vorgänger mithalten und ich bin etwas enttäuscht. 
Der Fall Collini war schon seit Ewigkeiten auf meinem SuB und wurde diese Woche endlich erlöst. Mir hat das Buch gut gefallen, wobei ich andere Bücher von Ferdinand von Schirach noch ein wenig lieber mag, wie z.b. Die Strafe oder Verbrechen
Gestern habe ich dann noch Marta schläft begonnen und bin auf den ersten Seiten erst mal ziemlich verwirrt. Ich kann die verschiedenen Handlungsstränge noch nicht richtig zuordnen und bin neugierig, wie diese noch miteinander verknüpft werden.



Momentane Lesestimmung

Da ich nun wieder arbeite ist die Zeit fürs lesen wieder etwas beschränkt, aber ich noch einige tolle Bücher hier liegen, auf die ich schon sehr gespannt bin!



Und sonst so? 
Blogkram

Diese Woche sind 3 Beiträge (Leselaunen ausgenommen) online gegangen: 


Rezension | Dein Albtraum nimmt kein Ende | Mariette Lindstein 

Gemeinsam Lesen
Monatsrückblick Juli 2020


Zitat der Woche

Lesen stärkt die Seele.
- Voltaire -



Mitten aus dem Leben

Ich durfte nun endlich meinen neuen Job bei der Buchhandlung Rupprecht anfangen und hatte super viel Spaß in dieser ersten Woche! Mein Team ist extrem nett und hilfsbereit und ich freue mich jeden Tag auf die Arbeit! Im Moment muss ich natürlich erst mal die neuen Systeme kennen lernen, aber das wird schon langsam und mit jedem Tag läuft es besser. Nur meine Füße müssen sich nach der wochenlangen Zwangspause erst wieder an das viele Stehen gewöhnen :D

Wie war denn eure Woche?


Alles Liebe
eure

Samstag, 1. August 2020

Monatsrückblick Juli 2020


Hey meine Lieben, 

heute möchte ich euch gerne meinen Monatsrückblick zeigen: 


Gelesene Bücher




 


Highlight des Monats


Die Handlung wird aus zwei zeitlichen Perspektiven erzählt. Als Ich-Erzähler spricht Moobeam in ihren Therapiestunden von Davor und Danach. Sie beschreibt das Leben auf der Farm der Gotteslegionäre und arbeitet nach und nach ihre Erinnerungen auf. Mit Danach ist die Zeit nach dem großen Feuer gemeint und was dann passiert ist. 
Nicht viele überleben das Feuer und die Kinder und Jugendlichen die zurückbleiben sind schwer traumatisiert. Viele kennen kein Leben außerhalb der Farm und finden nur langsam in die "normale" Realität hinein. 
Die Geschichte war von der ersten bis zur letzten Seite ergreifend und spannend und konnte mich nicht mehr loslassen. Ich habe schon einige Bücher in diese Richtung gelesen, aber keines war auch nur annähernd so gut wie dieses! (5/5 Herzen)


Flop des Monats


Die Geschichte nahm nur sehr langsam an Fahrt auf und hatte mich zu keiner Zeit wirklich begeistern können. Es war sehr zäh und die Protagonisten mochte ich auch nicht. Am Ende habe ich das Buch dann abgebrochen, da es mir einfach überhaupt nicht gefallen hat.  (2/5 Herzen)



Mein Monatsrückblick in Zahlen:

Gelesene Bücher: 11
Gehörte Bücher: 0
Neuzugänge: 6
Gelesene Seiten dieses Monats: 4.922
Gelesene Seiten dieses Jahres: 27.444
Durchschnittliche Seiten pro Tag: 158



Liebe Grüße
eure