Dienstag, 14. Februar 2023

[Rezension] Grabesruhe

 

© blanvalet-verlag.de



Mein Name ist Harry Blackstone Copperfield Dresden. Als Magier habe ich natürlich einen ganz anderen Zugang zur übernatürlichen Gesellschaft als gewöhnliche Menschen. Und ich hatte immer vor, meine Freundin von alldem fernzuhalten. Allerdings ist Susan Reporterin und kann ganz schön stur sein, wenn es um eine Story geht. Und ein großes Fest am Roten Hof der Vampire ist eindeutig eine umwerfende Story. Die Idee, sich eine Einladung zu besorgen, war natürlich ebenso hirnrissig wie lebensgefährlich. Denn für Vampire sind Menschen nie etwas anderes als Nahrung. Doch schlussendlich blieb mir kaum eine andere Wahl, als das Fest zu besuchen. Hätte ich es doch bloß gelassen...

Als wäre der bevorstehende Besuch eines Festes am Hof der Vampire nicht schon genug Grund zur Sorge, treiben sich in der Stadt auch noch alle möglichen Geister umher. Mit von der Partie ist auch wieder Michael und dessen Frau, mit der man sich besser nicht anlegen sollte. 

Während Harry also alles in seiner Macht stehende tut um die Menschen der Stadt vor Geistern und Dämonen zu beschützen, muss er gleichzeitig auch darauf achten, dass seine wissbegierige und äußerst neugiere Freundin Susan nicht von Vampiren zerfetzt wird. 

Nebenbei erhält man auch einige Einblicke in das Niemansland und lernt Harrys Patentante kennen, deren Fängen er stets versucht zu entkommen. Langweilig wird es in diesem dritten Band der Reihe also auch wieder auf keinen Fall und die Spannung bleibt bis zum Schluss hoch!
Wieder ein wundervoller Roman über Harry Dresden und seine Abenteuer! Wer gerne Kevin Hearne liest, wird auch hier auf seinen Geschmack kommen!





Samstag, 11. Februar 2023

[Rezension] Wolfsjagd

 

© blanvalet-verlag.de


Mein Name ist Harry Blackstone Copperfield Dresden, und ich bin ein Magier. Tatsächlich bin ich der einzige offen praktizierende Magier Chicagos. Ich trete nicht auf Kindergeburtstagen oder Firmenfeiern auf. Aber wenn die Polizei mal nicht weiter weiß, dann stehe ich ihr zur Verfügung. Der brutale Mord, zu dem mich Lieutenant Murphy in diesem Fall rief, war schon schlimm genug. Aber die riesigen Pfotenabdrücke am Tatort waren so eindeutig, dass die Polizistien mich fragte: >>Gibt es Werwölfe wirklich?<< Leider lautet die Antwort: ja. Und ich erfuhr mehr über diese Bestien, als ich je wissen wollte...

Bei "Wolfsjagd" handelt es sich um den zweiten Band der Harry Dresden Reihe. Die Fälle lassen sich grundsätzlich auch einzeln lesen, jedoch würde ich empfehlen die ursprüngliche Reihenfolge der Bände einzuhalten. 

Seit dem letzten Fall sind einige Wochen ins Land gegangen und Harry ging es schon einmal bedeutend besser. Besonders finanziell sieht es aktuell sehr düster aus. Dann taucht überraschend Murphy auf und zitiert ihn zu einem äußerst brutalen Mordfall. In welche Lebensgefahr er sich dabei begiebt, ahnt Harry zu diesem Zeitpunkt noch nicht. 

Dieser Fall ist deutlich düsterer von der Atmosphäre her und es gibt um einiges mehr Leichen. Insgesamt geht es rauer und brutaler zu, wobei mich das nicht im geringsten gestört hat. Man sollte beim Lesen jedoch stets aufmerksam sein, um Gut und Böse von einander unterscheiden zu können, das ist nämlich manchmal gar nicht so einfach. Ich hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß mit diesem zweiten Reihenband und freue mich auf weitere Abenteuer mit Harry und Murphy. 

Sehr gelungene Fortsetzung, die mich gut unterhalten hat. 





Freitag, 30. Dezember 2022

[Rezension] Knochengrund

 

© goldmann-verlag.de


Die forensische Anthropologin Josefine Jespersen wird nach Gotland gerufen, um einige Steinzeit-Skelette zu untersuchen, die bei Grabungen gefunden wurden. Doch als Josefine einen weiblichen Schädel genauer betrachtet, macht sie eine schaurige Entdeckung: Die Frau ist erst vor einigen Jahren getötet worden - und in ihrem Schädel befindet sich der Knochen einer weiteren Person. Die Spur bringt Josefine und den Kriminalkommissar Alexander Damgaard auf einen alten Vermisstenfall. Und als weitere Opfer gefunden werden, ist klar: Josefinde und Damgaard jagen einen perfiden Serienmörder...

Ich habe das Buch tatsächlich bei Kapitel 29 (Seite 222) abgebrochen. Daher bezieht sich meine Rezension auch nur auf die, bis dahin, gelesenen Seiten. 

Der Einstieg hat mir eigentlich noch ziemlich gut gefallen, zumal der Beruf von Josefine als forensische Anthropologin sehr interessant ist und man tolle Einblicke in ihre Arbeit erhält. Auch der Fund der Skelette und ihre Tätigkeit für die Polizei sind zunächst recht ereignisreich. 
Dann flaut das Tempo jedoch merklich ab und die Geschichte beginnt, sich wie Kaugummi zu ziehen. Ich habe nun über zwei Wochen immer wieder versucht weiterzulesen, aber schon nach ein bis zwei Seiten vergeht mir wieder die Lust. Die Handlung kann mich so gar nicht fesseln und aus diesem Grund habe ich es jetzt aufgegeben. 

Ermittler Alex war mir jetzt nicht sonderlich sympathisch und die gemeinsame Vergangenheit mit Josefine ist wieder so ein typischer 0815 Nebenstrang, dass ich so gar kein Interesse daran habe. Ich hätte gerne erfahren wie der Fall am Ende aufgelöst wird, jedoch reizt es mich nicht so sehr, dass ich mich noch durch die zweite Hälfte des Buches quälen möchte. 

Leider nach einem guten Start ziemlich enttäuscht und nicht zu Ende gelesen.