Mittwoch, 19. Oktober 2016

[Rezension] Herz aus Nacht und Scherben



In Venedig gerät die siebzehnjährige Milou in die Welt der Scherben: das Reich der verlorenen Gedanken, der zerschlagenen Träume, der unvollendeten Geschichten und vergessenen Wünsche. Auf der Suche nach spurlos im Nebel verschwundenen Menschen verliebt sie sich in den mysteriösen Rabenwandler Niv, doch sie weiß: Seine Welt ist nicht für sie bestimmt. Und mit jedem Augenblick zieht das Reich der Scherben sein Netz enger...


Vorab möchte ich direkt sagen, dass ich das Buch abgebrochen habe und meine Rezension daher nur ca. die erste Hälfte des Buches betrifft. Ich hatte hohe Erwartungen an "Herz aus Nacht und Scherben" aber leider konnte mich das Buch nicht so richtig begeistern und ich habe es dann aus verschiedenen Gründen abgebrochen. 
Die Geschichte spielt in Venedig und über die Kulisse habe ich mich richtig gefreut, da Venedig eine wunderschöne Stadt ist, die ich gerne selbst einmal besuchen möchte. 
Milou ist eine sehr sympathisch junge Frau, die sich gerne in Büchern vergräbt und dabei in Träumereien versinkt. Durch Niv lernt sie die Welt der Schatten und deren Bedrohung kennen, findet in ihm aber auch einen wahren Begleiter und Freund. 
Der Plot selbst hat viel Potenzial und obwohl es einige spannende Passagen gibt, in denen auch Märchen miteingeknüpft wurden, konnte mich die Geschichte nicht packen. Oftmals habe ich das Gefühl es wird mehr geredet als gehandelt und ich musste mich durch viele Seiten regelrecht durchquälen. Leider. Ich habe das Buch daher aktuell abgebrochen, werde es aber irgendwann nochmal lesen und ihm eine zweite Chance geben, denn die hat es definitiv verdient. 


Die Welt aus Scherben ist mal wieder etwas Neues, was man so noch nicht erlebt hat und auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben ihre ganz eigenen Persönlichkeiten. Leider konnte mich die Geschichte nicht fesseln und es gab einige langatmige Abschnitte, die mich dann dazu bewogen haben, das Buch vorerst zu pausieren. Daher handelt es sich bei der Bewertung um eine vorläufige Einschätzung. 


Kommentare:

  1. Huhu, Bettina!

    Mir ging es genauso wie dir. Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, war aber nach 100 Seiten ernüchtert. Mir waren die ganzen Umschreibungen und das Fantastische schon bald zu viel. Mein Kopf konnte die beschriebenen Dinge gar nicht so schnell sortieren... Irgendwie überladen ist vielleicht das richtige Wort dafür. Ich habe es auch erst einmal weg gepackt, vielleicht ist es beim nächsten Anlauf besser aufzunehmen.

    LG, Claudia :)

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    1. Hallo Claudia,

      überladen trifft es ziemlich genau. So ging es mir auch. Die vielen Umschreibungen und Wortspiele waren mir irgendwann einfach zu viel auf einmal.

      Liebe Grüße
      Bettina

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  2. Hallo Bettina,
    oha, jetzt bin ich aber baff. Hatte nämlich auch schon überlegt das Buch zu kaufen aber ok nach deiner Rezi bin ich etwas erleichtert, dass ich es nicht getan habe.
    Dabei schwärmen ja so viele davon?!

    Liebe Grüße
    ♥ Katha von Buecher_Bewertungen1 ♥

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    1. Hi Katha,

      ich denke mal wer sich an den vielen Umschreibungen und ausschweifenden Erzählungen nicht stört kann wirklich viel Spaß mit dem Buch haben. Mir war es leider ein bisschen zu viel des Guten und es hat mich zu sehr von der eigentlichen Geschichte abgelenkt.

      Liebe Grüße
      Bettina

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