Sonntag, 4. Februar 2018

[Rezension] Die schwarze Dame

© goldmann-verlag.de | 2018

Auf der Suche nach einer spurlos verschwundenen Kollegin wird der Wiener Privatermittler Peter Hogart nach Prag geschickt. Doch die Goldene Stadt zeigt sich Hogart von ihrer düstersten Seite: Mit seinen Ermittlungen sticht er in ein Wespennest und hat binnen Stunden nicht nur eine Reihe äußerst zwielichtiger Gestalten, sondern auch die gesamte Prager Kripo gegen sich aufgebracht. Nur die junge Privatdetektivin Ivona Markovic, die gerade eine Reihe bizarrer Verstümmelungsmorde untersucht, scheint auf Hogarts Seite zu stehen. Als die beiden bei einem Anschlag nur knapp dem Tod entrinnen, wird klar, dass es eine Verbindung zwischen ihren Fällen geben muss. Und dass ihnen die Zeit bis zum nächsten Mord davonläuft...



"Die schwarze Dame" wurde 2007 zum ersten Mal veröffentlicht und nun beim Goldmann neu verlegt. Mir gefällt das Cover total gut und ich bin durch diese Neuverlegung auch erst auf diese Reihe von Andreas Gruber aufmerksam geworden. Im April wird dann auch der zweite Band erscheinen. 

Peter Hogart ist ein Versicherungsdetektiv und wird für einen Auftrag in die wunderschöne Stadt Prag geschickt. Hogart hat mir als Ermittler sehr gut gefallen, er ist authentisch und facettenreich. Was zunächst als harmloser Versicherungsbetrug beginnt nimmt schon bald eine gefährliche Wendung und Hogart muss um sein Leben fürchten. 
Dabei lernt er Ivona Markovic kennen, einen Privatdetektivin aus Prag. Sowohl sie als auch weitere Figuren, wie Greco wirken zumeist recht klischeehaft und weit weniger überzeugend als Hogart selbst. 

Zu Beginn war ich ziemlich ratlos wie die Morde und ein Kunstraub zusammenpassen können, aber nach und nach erfahren Hogart und seine Partnerin immer mehr Details und setzen das Puzzle Stück für Stück zusammen. Ich kann leider nicht näher ins Detail gehen ohne zu spoilern, aber für alle die das Buch noch lesen möchten, die Abschnitte mit Vesley waren für mich besonders interessant. 

Die Atmosphäre wird von Andreas Gruber sehr düster gehalten, was meiner Ansicht nach sehr gut gepasst hat. Auch die Beschreibungen von Prag und der Umgebung sind sehr gelungen, dadurch kann man sich vieles besser vorstellen und wird noch tiefer in die Geschichte hineingezogen. 

Trotz eher ruhigerem Start nimmt die Handlung nach wenigen Kapiteln an Fahrt auf und die Spannung bleibt konstant aufrecht erhalten. Der Showdown ist ziemlich actionreich und adrenalingeladen. Die Geschichte endet in sich geschlossen und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band der Reihe. 


Bei den Figuren habe ich ein wenig gemerkt, dass es sich hier um eines der ersten Werke von Andreas Gruber handelt, da sie noch nicht so sehr ausgefeilt sind wie in den neueren Büchern. Dennoch war die Geschichte sehr spannend und fesselnd und ich bin gespannt, welcher Fall im nächsten Band auf Hogart wartet. 




Vielen Dank an Goldmann für das Rezensionsexemplar!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Goldmann und enthält Werbung für "Die schwarze" von Andreas Gruber.

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