Dienstag, 7. April 2020

Gemeinsam Lesen #196



"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Asaviel, die von Schlunzenbücher weitergeführt wird.




1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 

Ich lese aktuell "Das Feuer in mir" von Christian Milkus und bin auf Seite 196/309.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Sir Caster und Königsblut betraten die erste von vielen Städten auf ihrer langen Route durch den Wald.  

3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden. (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst)

Grundsätzlich finde ich die Geschichte bislang interessant und will auch wissen wie sie ausgeht, aber leider habe ich auch einige Kritikpunkte und bin jetzt nicht super begeistert von dem Gesamtpaket. Der in Frage zwei erwähnte Sir Caster ist mir noch immer ziemlich fremd und ich hab keinerlei Beziehung zu ihm. Ehrlich gesagt interessiert er mich bislang gar nicht. Leanne's Abschnitte sind um einiges spannender und mit ihr kann ich richtig mitfiebern. 

4. Wie kommt ihr mit der aktuellen Situation klar?

Bei mir ist das sehr unterschiedlich. Wer mir schon länger folgt und auch auf Instagram wird wissen, dass ich immer wieder mit Depressionen zu kämpfen habe. Die aktuelle Isolation (wohne alleine) macht das nicht unbedingt besser. Aber ich versuche mich jeden Tag sinnvoll zu beschäftigen und gehe täglich in den Wald um zumindest für ein paar Stunden einen Tapetenwechsel zu bekommen. Positiv ist lediglich, dass ich mehr Zeit zum Lesen habe. Allerdings fehlen mir Familie und Freunde extrem. 

Sonntag, 5. April 2020

[Leselaunen] Eine weitere Woche mit Ausgangssperre



Hey meine Lieben, 

"Leselaunen" werden von der lieben Trallafitti geleitet. Schaut doch mal vorbei, jeder ist herzlich eingeladen mitzumachen :)



Aktuelle Bücher
              


Chronika - Aus dem Chaos geboren habe ich inzwischen beendet und kommende Woche wird eine Rezension folgen. Bislang sind mir noch nicht ganz die richtigen Worte eingefallen.
Eine große Überraschung war für mich Ruf der Rusalka und es wird vermutlich dieses Jahr zu meinen Jahreshighlights zählen. Unfassbar tolle Charaktere, von denen man hoffentlich bald noch mehr lesen wird. Rezension findet ihr unten im Beitrag. 
Aktuell lese ich Das Feuer in mir. Hier bin ich noch nicht so weit und kann daher noch kaum etwas zum Inhalt sagen. Bislang gefallen mir die ersten drei Kapitel aber sehr gut.



Momentane Lesestimmung

Gelesen habe ich an interessanten Büchern diese Woche nicht ganz so viel wie ich wollte, da ich einiges für die Schule lesen musste und ich dann auch noch viel draußen war. 



Und sonst so? 
Blogkram

Diese Woche sind 6 Beiträge (Leselaunen ausgenommen) online gegangen: 


Kurz-Rezension | Blutgott | Veit Etzold

Gemeinsam Lesen
Monatsrückblick März
Top Ten Thursday
Rezension | Nightrunner | Lukas Hainer
Rezension | Ruf der Rusalka | Stephan Bellem



Zitat der Woche

Freundschaft ist wie Geld, leichter gewonnen als erhalten
- Samuel Butler -



Mitten aus dem Leben

Wieder eine Woche in Zeiten des bösen C geschafft. An manchen Tagen komme ich recht gut mit der aktuellen Situation klar, an anderen bin ich ziemlich niedergeschlagen und habe das Gefühl mir fällt die Decke auf den Kopf. 
Ich denke aber den meisten von uns wird es so gehen. Zur Abwechslung fahre ich aktuell täglich in den Wald um zumindest ein bisschen Sonne und Frischluft abzubekommen, da ich leider weder über Balkon noch Garten verfüge. 


Wie war denn eure Woche?


Alles Liebe
eure

Samstag, 4. April 2020

[Rezension] Ruf der Rusalka

© drachenmond.de

Lewis hat sich geschworen, es nie wieder zu tun. Doch der faszinierenden Fremden kann er nicht widerstehen. Als Londons größter Ermittler soll er den Mord an ihrer Freundin aufklären. aBer mit jedem Schritt holen ihn die Bilder seiner Vergangenheit wieder ein und drohen ihn unter sich zu begraben. Wäre da nicht die Frau an der Themse. Kann sie ihn vor sich selbst retten? 
Kate kann endlich der Eintöigkeit Manchesters entkommen und wagt sich nach London, um ihren Traum nachzujagen: der nächsten großen Story. Und was wäre größer als ein Serienmörder?
Aber die Morde sind erst der Anfang. Kate und Lewis tauchen ein in eine Welt der Geheimgesellschaften und okkulten Rituale. Können sie die Vernichtung Londons noch aufhalten?

Die Geschichte beginnt mit der abwechselnden Vorstellung von Lewis und Kate. Lewis ist ein wohlhabender Mann, der mit einer düsteren Vergangenheit zu kämpfen hat und immer wieder dem Alkohol verfällt. Sein Butler Dietrich kümmert sich einfach hervorragend um ihn, wobei er seinem Herrn stets den Respekt entgegenbringt den Lewis seinem Körper gegenüber hat. Also nicht sonderlich viel. Daher kommt es regelmäßig zu einem verbalen Schlagabtausch zwischen den beiden, welchen man als Leser stets mit einem amüsierten Schmunzeln beobachtet. 
Dietrich war für mich die Überraschung schlechthin, denn einen typischen Butler der damaligen Zeit stellt man sich definitiv anders vor. Für mich meine liebste Figur dieser Geschichte. 
Kate wiederum ist eine junge, ehrgeizige Frau, die der Eintönigkeit Manchesters entflieht und in London als Reporterin groß heraus kommen möchte. Ihr Mut ist überaus bewunderswert, denn angesichts der damaligen Stellung der Frau in der Gesellschaft hat sie mit ihrer Berufswahl nicht unbedingt einen leichten Weg eingeschlagen. 

Schauplatz ist das viktorianische London und die detailreichen Beschreiben der Stadt zu dieser Zeit lassen den Leser direkt eine kleine Zeitreise unternehmen. Egal ob die Stadt selbst, die Geschäfte oder einfach nur die Kleidung der Menschen, alles ist sehr bildhaft beschrieben und man kann sich gut in die Figuren und ihr Leben hineinversetzen.

Als Lewis einer unbekannten, mysteriösen Frau begegnet nimmt er nach einigem Zögern Ermittlungen im Fall einer ermordeten Frau auf und stellt sich dabei auch seinen eigenen inneren Dämonen. Dabei ist er nicht unbedingt ein einfacher Zeitgenosse, aber dennoch habe ich ihn sehr lieb gewonnen.

Ab der Mitte etwa hatte ich meine eigenen (wie ich fand überaus cleveren) Ideen wer der Täter sein ausgiebig gegeneinander abgewogen und war mir meiner Sache ganz sicher. Was dann zum Ende hin allerdings passiert hat mich eiskalt erwischt und extrem überrascht. Damit hatte ich definitiv nicht gerechnet! Ein zwei Tränen sind auch geflossen, da der Schluss ziemlich emotional wurde und mich tief berührt hat. 

Ich hatte immer erwartet, dass die Handlungsstränge der beiden zum Ende hin miteinander verknüpft werden, das ist jedoch nicht so wirklich der Fall. Das ist allerdings auch mein einziger Kritikpunkt an der Geschichte. 

Lewis und sein Butler Dietrich sind definitiv außergewöhnliche Zeitgenossen, die man allerdings unbedingt erlebt haben sollte. Ich hoffe wirklich sehr, dass der Autor uns noch viele weitere Geschichte mit den beiden erleben lassen wird.