Freitag, 25. Mai 2018

[Rezension] Höllenkönig

© https://www.randomhouse.de/Verlag/Penhaligon/45000.rhd | 2018

Am Gipfel eines verschneiten Berges gelegen, inmitten einer todbringenden Einöde, liegt die Höllenfeste - ein unmenschliches Gefängnis, in dem die schlimmsten Verbrecher der Welt in lebenslanger Haft eingekerkert sind. Doch es sind nicht die Wachen, die die Macht über das Gefängnis in den Händen halten. Es ist der geheimnisvolle Höllenkönig, der die Häftlinge kontrolliert - und er ist der einzige unter ihnen, der sich freiwillig in Ketten legen ließ. Welches entsetzliche Geheimnis hütet er, und was steht in der geheimen Botschaft, die den Höllenkönig plötzlich seine Ketten sprengen lässt?


Zu Beginn lernt man nacheinander erst einmal alle wichtigen Figuren und deren Lebensumstände kennen. Man wird sanft in die Geschichte hineingeführt und das hat mir echt gut gefallen. Ich muss nicht immer ins kalte Wasser geschmissen werden. 
Landril und Xavier stellen hierbei zunächst den zentralen Mittelpunkt dar. Ersterer schleußt sich in die Höllenfestung ein, da er Xavier unbedingt eine wichtige Botschaft übermitteln und ihm zur Flucht verhelfen muss. 
Dieser Teil der Geschichte hat mir etwas zu wenig Raum eingenommen. Im Klappentext wird hoch angepriesen, wie gefährlich dieses Gefängnis ist und das noch nie jemand daraus entkommen konnte. Die Planung und Durchführung der Flucht wird dazu im Verhältnis auf recht wenigen Seiten abgehandelt und gleicht einem Ausbruch aus einem Hollywoodfilm. Ich hätte es besser gefunden, wenn die Höllenfestung eine größere Rolle bekommen hätte, da ich mich auf diese mit am meisten gefreut hatte. Auch verlief mir dieser Teil zu glatt und zu einfach. 

Im weiteren Verlauf heisst es für die Gruppe mehrere Abenteuer und Gefahren zu bestehen, wobei die Atmosphäre meist eher düster bleibt. Das wiederum fand ich sehr passend und hat mich voll und ganz überzeugt. 
Die weiblichen Hauptfiguren Elysia, Brigitta und Lupara mochte ich allesamt sehr gerne und sie haben die Gruppe rund um Xavier toll ergänzt. Allerdings hätte ich mir bei Lupara noch ein bisschen mehr Hintergrund zu ihrem Leben gewünscht, sie hat man gar nicht so richtig gut kennen lernen können. 

Die Geschichte fokussiert sich stark auf die blutigen Kämpfe und Schlachten, sowie Intrigen und Strategien. Für Gefühle ist eher weniger Platz, aber dadurch hat man hier mal ein Buch bei dem es keine Dreiecks-Liebesbeziehung gibt und das ist ja auch mal eine schöne Abwechslung. Die actionreiche Handlung legt ein flottes Tempo vor, wodurch man sehr zügig mit dem Lesen voran kommt. Gegen Ende gab es dann noch die ein oder andere Überraschung und ein doch eher offenes Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen. 



Obwohl "Höllenkönig" einen ganz anderen Verlauf hatte als erwartet hat mir die Geschichte sehr gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Ich würde mir allerdings für weitere Bände wünschen, dass man ein paar Personen besser kennen lernt und auch eine Karte oder so wäre praktisch, da man sich dann das Lande und die Wege etc. besser vorstellen kann. Das habe ich etwas vermisst. 



Vielen Dank an Penhaligon für das Rezensionsexemplar!


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Penhaligon und dem Bloggerportal und enthält Werbung für "Höllenkönig" von James Abbott.

Kommentare:

  1. Hey,
    das Buch klingt wirklich interessant und das Cover sieht toll aus.
    Karten finde ich auch immer ganz praktisch :)
    Lg Kerstin

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    1. Hi Kerstin,

      ja ich bin schon gespannt auf weitere Bände und vielleicht gibt es dann doch noch Karten :D

      LG
      Bettina

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