Montag, 16. September 2019

[Kurz-Rezension] Das Schwert der Könige

© heyne-verlag.de

Das Königreich Ossian wurde vor langer Zeit unterworfen. Jetzt müssen seine Bewohner unter der Herrschaft der krodanischen Eroberer leben, die Proteste und Revolten mit äußerster Gewalt unterdrücken. Der junge Aren und sein Freund Cade wachsen als Ossianer unter der Fremdherrschaft auf. Als die Krodaner Arens Vater wegen Hochverrats hinrichten, werden die beiden ins Straflager verbannt. Jetzt gibt es nur noch eins, das ihr Leben und die Zukunft ihres Landes retten kann - die Flucht und die Suche nach dem legendären Schwert der Könige von Ossian, der magischen Glutklinge. Das Abenteuer ihres Lebens beginnt...


Vorab möchte ich direkt darüber informieren, dass ich das Buch auf Seite 311 abgebrochen habe. Meine Rezension bezieht sich nur auf die von mir gelesenen Seiten. 

Zunächst konzentriert sich die Handlung auf Aren und Cade, später spielt auch noch eine Druidin eine wichtige Rolle. Aber der Reihe nach. 
Der Erzählstrang der beiden jungen Männer hatte zwar immer wieder interessante Momente, allerdings geht die Geschichte nur sehr langsam voran, wodurch es für mich sehr zäh und langatmig wurde. Die Figuren gewinnen lange Zeit nicht an Tiefe und ab einem gewissen Punkt war mir ihr Schicksal eigentlich total egal. Sie konnten mich nicht fesseln. 
Die Druidin hat mich hierbei leider noch weniger begeistert. Ihr Abschnitte hätte ich am liebsten komplett überblättert. 

Chris Wooding hat einen sehr bildhaften, wortgewaltigen und detailreichen Schreibstil. Und genau diese Detailverliebtheit wurde ihm hier (in meinen Augen) zum Verhängnis. Es gibt endlos lange Beschreibungen von Sachverhalten, die die eigentliche Geschichte kein Stück voran treiben. Dadurch fühlte ich mich mehr und mehr gelangweilt bis ich das Buch schließlich leider ganz abgebrochen habe. Ich habe für die rund 300 Seiten mehrere Wochen gebraucht und es interessiert mich einfach überhaupt nicht mehr wie es weiter geht. Total schade, denn die Grundidee trifft meinen Geschmack ziemlich genau. 


Guter Plot, dessen Potenzial leider überhaupt nicht genutzt wurde. Zu viele detailreiche Beschreibungen die nirgendwo hinführen haben bei mir extreme Langweile verursacht, sodass ich das Buch letztendlich abgebrochen habe. 


Vielen lieben Dank an Heyne für das Rezensionsexemplar!
Der Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Heyne und erhält Werbung für "Das Schwert der Könige" von Chris Wooding.

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