Freitag, 6. September 2019

[Rezension] Die Hüterin der Lieder

© penhaligon-verlag.de

Als die Römer die Siedlungen der Kelten erbarmungslos niederbrennen, liegt das Schicksal Albions in den Händen einer jungen Frau. Denn Ailia ist die Kendra, die höchste Wissende des alten Glaubens. Ihre Waffe gegen Rom scheint harmlos, doch birgt sie allein die Aussicht auf Rettung: Ailia hütet die magischen Lieder der Kelten. An der Seite des wilden Kriegsfürsten Caradog muss die Kendra gegen die Invasoren kämpfen. Doch nur, wenn es Ailia und Caradog zusammen gelingt die Macht der Vergangenheit gegen die Feinde der Gegenwart heraufzubeschwören, wird das alte Britannien der Legenden überleben. 


Ich habe viele Jahre auf diese Fortsetzung gewartet und es hat sich definitiv gelohnt! Man wird direkt wieder mitten ins Geschehen hineingeworfen und ich war sofort zurück in Albion, bei der jungen Kendra und den verschiedenen Völkern und ihren Häuten. 

Nach den Ereignissen des ersten Band ist ein Jahr vergangen und Kendra stellt sich ihrem Schicksal und den damit verbundenen Verpflichtungen. Immer wieder bekommt man als Leser ihre innere Zerissenheit und auch ihre Unsicherheit zu spüren, was sie für mich sehr authentisch gemacht hat. Ich konnte mich wirklich gut in sie und ihre Lage hineinversetzen, besonders als es zu einer folgenschweren Situation kommt. Da hat sie mich wirklich beeindruckt und es wurde deutlich wie stark sich das kleine Mädchen von einst weiter entwickelt hat. 
Caradog war anfangs etwas schwierig für mich. Ich konnte ihn nicht so ganz einordnen und war mir unschlüssig ob ich ihm trauen kann und will. Mit der Zeit hat sich hier aber eine deutliche Richtung ergeben, welche verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht ;)

Zunächst hat der Titel mich etwas verwirrt, da er eine ganz neue Richtung der Geschichte vermuten lässt. Was es genau mit der Hüterin der Lieder auf sich hat werde ich natürlich nicht spoilern. Obwohl ich meistens lange Gedichte oder Verse in Büchern nicht so sehr mag, waren hier doch einige schöne dabei. Auf jeden Fall beschreitet die Kendra einen interessanten Weg und ich bin gespannt wohin er noch führen wird.

Die Autorin konnte mich wieder mit ihrem lebhaften und bildgewaltigen Schreibstil mitreißen und in eine großartige Welt entführen. Wie bereits im ersten Teil gibt es auch dieses Mal einige Wendungen, die einfach alles über den Haufen werfen und den Protagonisten den Boden unter den Füßen wegziehen. Ich saß immer wieder mit offenem Mund da und konnte nicht fassen was gerade passiert. Auf den dritten Band bin ich auf jeden Fall mehr als neugierig und ich hoffe es wird nicht ganz so lange dauern bis dieser erscheint. 


Das unendlich lange Warten (mehrere Jahre!!!) hat sich gelohnt und trotz der langen Zeit war ich wieder sofort mitten in der Welt! Eine großartige Geschichte, bei der dieser Teil den Reihenauftakt sogar noch getoppt hat. Ich bin total begeistert, lest das Buch!!


Vielen lieben Dank an Penhaligon für das Rezensionsexemplar!
Der Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Penhaligon und erhält Werbung für "Die Hüterin der Lieder" von Ilka Tampke. 

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