Mittwoch, 25. September 2019

[Rezension] Die Nightingale Schwestern - Ein Geschenk der Hoffnung

© luebbe.de
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London, 1938. 
England bereitet sich auf den Krieg vor, und das berühmte Nightingale Hospital steht kurz vor der Evakuierung. Während Oberschwester Kathleen den jungen Krankenschwestern Mut zuspricht, muss sie selbst um ihre eigenen Zukunft fürchten. Und Schwester Helen sehnt sich nach dem Tod ihres geliebten Charlie nach einer zweiten Chance. Diese scheint gekommen, als ein gut aussehender Fremder ihr Hoffnungen macht.Doch meint er es wirklich ernst mit Helen?


Endlich geht es für wieder zurück ins Nightingale Hospital. Viel zu lange hat es gedauert. Wir befinden uns nun in den Jahren 1938/39 und dies ist der fünfte Band der inzwischen neun teiligen Reihe. 
Während für gewöhnlich die Ausbildung der Schwestern, ihr Privatleben und auch das der Patienten eine große Rolle spielen, so stehen dieses Mal vor allen Dingen der bevorstehende Krieg und Hitler im Vordergrund.

Es ist nun bereits zwei Jahre her, dass Helen ihren geliebten Charlie verloren hat und ich bin total froh darüber, dass ihre Figur nun wieder mehr Raum bekommt. Obwohl ich sie nun schon seit so vielen Bänden kenne, konnte ich wieder einige neue Seiten an ihr entdecken und es war toll wieder Zeit mit ihr verbringen zu können. 
Mein Liebling seit dem ersten Band ist jedoch Dora und auch sie rückt wieder mehr in den Vordergrund. Bei ihr ist privat so einiges los und auch beruflich eröffnen sich Dora neue Wege. Es war total spannend ihren weiteren Lebensweg zu verfolgen. 

Mehrere Handlungsstränge, einige gut gewählte Perspektivwechsel und ein malerischer, mitreißender Schreibstil sorgen dafür, dass die rund 500 Seiten nur so dahin fliegen. Das Ende dieses Bandes kam wieder viel zu schnell für meinen Geschmack. 

Ein großes Thema ist dieses Mal der bevorstehende Krieg und dessen Auswirkungen für das Krankenhaus, seine Angestellten und auch die Patienten. Die Lage wird immer schwieriger und schlussendlich steht sogar die Frage im Raum ob man das Nightingale Hospital nicht ganz schließen sollte. Es kommen schwierige Zeiten auf alle Beteiligten zu und ich bin froh, dass ich nicht selbst da durch musste, sondern alles sicher von zu Hause aus erleben konnte. 

Donna Douglas hat eine weitere grandiose Fortsetzung geschrieben und ich freue mich schon riesig auf die restlichen Bände die noch auf mich warten. 


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