Samstag, 27. April 2019

[Rezension] Die Farm

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Das Buch gibt es hier: Klick mich

Fünf Jahre nach einer verheerenden Seuche lebt Armeeveteran Marcus Battle zurückgezogen und isoliert, allein mit seinen Waffen und den Gräbern seiner Familie. Abgeschottet von dem Chaos ausserhalb seiner Ranche im Herzen von Texas führt Marcus ein spartanisches Leben. 
Wer ungefragt sein Land betritt, wird erschossen. Doch dann sucht eine von marodierenden Horden gejagte Frau bei ihm Zuflucht, und Marcus muss eine Entscheidung fällen: 
Soll er sie den Mördern überlassen? 
Oder soll er ihr helfen und dafür sein sicheres Refugium gefährden?

Vor fünf Jahren hat ein verheerender Virus den Großteil der Menschheit innerhalb kürzester Zeit ausgelöscht. Auch Battle's Frau und Sohn sind der Seuche zum Opfer gefallen. Seitdem lebt er alleine und zurück gezogen auf seiner Farm und lässt keine Fremden in seiner Nähe. 
Für mich war es ziemlich beeindruckend wie organisiert Battle lebt. Er hat einfach an alles gedacht und ist für so ziemliches jedes Problem vorbereitet. Als eine gejagte Frau auf der Flucht zu seiner Ranch kommt, wird sein isoliertes Dasein jedoch komplett auf den Kopf gestellt. 

Als Leser erlebt man die Geschichte aus zwei verschiedenen Zeitperspektiven. Zum einen begleitet man Battle im Hier und Jetzt und erfährt welche Konsequenzen die Seuche für die Überlebenden hat. 
Zum anderen wechselt der Autor immer wieder in das Jahr 2032, als die Seuche gerade ihren Anfang nimmt. Durch diesen zweiten Blickwinkel erhält man einen guten Einblick in den Verlauf der Krankheit und welchen Verlauf die Seuche nach und nach genommen hat. 

Die Spannung kommt auf keinen Fall zu kurz und ich konnte das Buch nach den ersten Kapiteln gar nicht mehr aus der Hand legen. Es gibt einige brenzlige und gefährliche Situationen und hier wird auch deutlich welche Erfahrungen Battle in der Armee gesammelt hat. Ganz so leicht lässt er sich nicht von seiner Farm vertreiben. 

"Die Farm" ist ein spannender und mehr als gelungener Auftakt der Traveller-Reihe. Die Atmosphäre des post apokalyptischen Romans ist überwiegend düster gehalten, aber das passt einfach perfekt zum Szenario in dem sich Battle befindet. Ich bin schon gespannt wie die Geschichte im nächsten Band weiter gehen wird. 


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