Samstag, 2. Februar 2019

[Rezension] Doors - Blutfeld

© droemer-knaur.de

Im Höhlenlabyrinth unter der Villa der van Dams lauert ein uraltes Geheimnis - hinter mysteriösen Türen, versehen mit rätselhaften Symbolen. Auf der Suche nach der vermissten Anna-Lena van Dam öffnet das Geo-Expertenteam, das die junge Frau suchen soll, eine mit einem >>!<< gekennzeichnete Tür - und gelangt unversehens ins frühe Mittelalter des 9. Jahrhunderts. Doch den Teammitgliedern wird schnell vor Augen geführt, dass die Welt, die sie aus Geschichtsbüchern kennen, so nie existiert hat. 

"Doors - Blutfeld" ist nun das zweite Buch der ersten Staffel welches ich gelesen habe. Dieses Mal wird man in das frühe Mittelalter katapultiert und mit einer ganz anderen Welt konfrontiert, wie wir sie vermeintlich kennen. 

Ich weiß nicht woran es liegt, aber auch bei dieser Geschichte hatte ich so meine Probleme mit den Protagonisten. Sie bleiben allesamt blass, fern und es fehlt ihnen an Tiefe, die sie authentisch hätte wirken lassen. 

Die Handlung selbst ist relativ oberflächlich und verläuft mir zu glatt. Große Probleme werden im Handumdrehen gelöst, weite Strecken innerhalb von zwei Sätzen zurückgelegt und die Aufgabe selbst viel zu schnell beendet. Es fehlt an Spannung und Tiefe, denn mit rund 300 Seiten bleibt dem Autor gar keine Zeit weiter ins Detail zu gehen. 

Zu Beginn jedes der drei Bücher findet sich zudem 80 Seiten Einführung, bei der man an die Stelle gelangt, an der das Team sich letztendlich für eine Tür entscheidet. Wer also eines der drei Werke bereits kennt, kann sich diesen Teil getrost sparen. Dann bleiben rund 200 Seiten für 9,99€. Das finde ich persönlich schon recht happig, vor allem wenn ich daran denke, dass ich bei anderen werken von Markus Heitz zum gleichen Preis auch Titel mit 600 Seiten bekomme. Ich weiß nicht so recht was der Autor sich mit dieser Serie gedacht hat, aber meinen Geschmack trifft es leider so gar nicht. 

Dem Leser bietet sich hier ein großartiges Buchkonzept bei dem es leider deutlich an der Umsetzung hapert. Ich war von diesem Teil wirklich sehr enttäuscht und kann ihn nicht weiter empfehlen. 


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