Freitag, 8. Mai 2020

[Kurz-Rezension] Meine beste Freundin

© Goldmann-verlag.de

Seit Jahren hat die unscheinbare Lizzie nicht mehr an ihre ehrgeizige Kollegin Becca gedacht. Obwohl online befreundet, nahm Becca im wahren Leben kaum Notiz von ihr und verschwand nach einem schrecklichen Unfall schließlich ganz. Als Lizzie plötzlich ein Tinder-Date mit James, Beccas attraktivem Exfreund, vorgeschlagen wird, kann sie ihr Glück kaum fassen. Becca, die laut Facebook mittlerweile das perfekte Leben führt - Designstudio, erfolgreicher Ehemann, süßes Baby -, hätte doch sicher nichts dagegen. Doch mit Freunden wie Becca braucht Lizzie keine Feinde...


Der Thriller ist in vier Teile untergliedert und wird abwechselnd aus der Sicht von Becca und Lizzie erzählt. Die Geschichte ist gespickt von zahlreichen Wendungen, die den Leser in die Irre führen sollen. 

Becca hatte ein äußerst schillerndes und aufregendes Leben, bis zum Tag ihres Unfalls. Seitdem ist sie praktisch von der Bildfläche verschwunden und niemand weiß so genau was aus ihr geworden ist. 
Lizzie lernt Becca's Exfreund kennen und kann ihr Glück kaum fassen, dass dieser scheinbar perfekte Mann tatsächlich Single ist. Ihre Gedanken wandern zurück zu Becca und sie beginnt zu recherchieren was aus ihr geworden ist. Dabei stößt sie quasi auf ein Wespennest, dass besser unberührt geblieben wäre...

Die Geschichte beginnt schleichend, baut das Tempo dann aber sehr stark aus. Nicht gut gefallen hat mir dabei, dass die Charaktere aus der Ich-Sicht erzählen und man später merkt, dass davon alles nur "Schau" und gelogen war um den Leser in die Irre zu führen. Das hätte durchaus cleverer gelöst werden können. Einige Wendungen sind gut gemacht, wobei mir leider dennoch recht schnell klar war, wie die Geschichte enden wird. 


Die Autorin hat einen spannenden Thriller geschrieben, der jedoch zum Ende hin für meinen Geschmack zu vorhersehbar wurde. Es gibt viel aufgebauschte heiße Luft und einige Klischees, die so nicht nötig gewesen wären.


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